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Vor dem entscheidenden Spiel

So hässig haben wir Shaqiri noch nie gesehen: «So wie ihr sagt, müssten wir Weltmeister werden» 

Xherdan Shaqiri ist einer der grossen Hoffnungsträger der Nati vor dem entscheidenden Spiel gegen Honduras. In der «Hölle von Manaus» hofft die ganze Schweiz, dass er im entscheidenden letzten Gruppenspiel endlich sein ganzes Können zeigt und die Nati in die Achtelfinals führt. Vor dem Abflug in die Dschungelstadt stellte sich der Wirbelwind den Medien. «Ich kann nicht von hinten bis vorne dribbeln», erklärte er genervt. Kein Wunder, die Erwartungen der Öffentlichkeit waren gross, bisher konnte er diese nicht erfüllen.

Neben der Pressekonferenz gab Shaqiri dem SRF auch noch ein exklusives Interview. Dani Bolliger stellte dem Bayern-Star dabei 2:30 Minuten lang unangenehme Fragen und Shaqiri sah man sofort an: Da ist einer genervt.

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Video: Youtube/watson_ch

Immer wieder verwies er auf die Mannschaft, nicht er alleine sei schuld. Das stimmt natürlich, aber dass man von ihm vielleicht mehr erwartet hätte, will er nicht einsehen: «Sind wir Spanien oder Deutschland oder so? Nicht, oder?»

Er wolle positiv bleiben und man könne Grosses erreichen. Auf die Frage, ob die Erwartungen zu hoch seien, fragt Shaqiri zurück: «Erwartungen? Für wen denn?» Als Bolliger vom positiven Gefühl spricht, dass die Mannschaft «es dieses Jahr packen könne» hakt er nach: «Was heisst packen?»

Das Interview wird definitiv zum Spiessrutenlauf. «So wie ihr sagt, müssten wir Weltmeister werden. Aber ich betone nochmals: Wir sind immer noch die kleine Schweiz. Wir haben die Chance auf das Achtelfinal. Das können wir noch immer erreichen», versucht sich Shaqiri zu retten. Hoffen wir, dass die Spieler dies am Mittwoch auch auf dem Platz zeigen werden. Dann dürfte sich die Anspannung lösen. Hier geht es zum ganzen Interview mit Xherdan Shaqiri. (fox)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Coffee2Go 24.06.2014 18:08
    Highlight Highlight Komisch, wenn man nicht Weltmeister werden will, weshalb tritt man dann in der WM an? Wenn ich die Chance hätte mein Land zu vertreten, dann heisst das. Ziel nicht Achtelfinale, sondern Weltmeister! Griechenland hätte mit dieser Einstellung niemals Europameister werden können, denn sie hatten es damals allen gezeigt. Diesen Optimismus erwarte ich von den Jungs!
  • sammael 24.06.2014 15:47
    Highlight Highlight Die Spieler spielen für sich selber und für ihren Marktwert. Nicht aus patriotischen Gründen für die Schweiz. Dies unterscheidet uns leider von den (meisten) anderen Ländern. Am Mittwoch wird die EM für die Schweiz zu Ende sein. http://RÜNDEN
  • Pieter 24.06.2014 13:21
    Highlight Highlight Habt ihr gesehen wie die Amerikaner ihre Hymne sangen und danach spielten, einfach Hammer. Das fehlt uns Schweizern.
    • Jazzomaniac 24.06.2014 16:02
      Highlight Highlight Stimme voll zu, wenn nur der Text unserer Nationalhymne nicht jedes mal Ohrenkrebs hervorrufen würde. Ich verstehe absolut, dass die Jungs diesen inhaltsleeren und stockreligiösen Mist nicht mitsingen wollen. Ich übrigens auch nicht. Ich muss weder beten noch jemanden im Strahlenmeer sehen, um freier Schweizer zu sein. Wann kommt endlich ein neuer Text, den man auch mit Überzeugung mitsingen kann?
    • Coffee2Go 24.06.2014 18:01
      Highlight Highlight Das machen nicht nur die Amerikaner. Die Schweizer stellen hierbei eine Ausnahme dar.. Das mit der Hymne nervt mich seit eh und jeh. Bei mir stösst das Adrenalin bei der Hymne in jedes Körperteil, doch bei der Nati fehlt da jede Spur...
  • luckyw 24.06.2014 10:29
    Highlight Highlight Das skandalöse an diesem Interview ist der Interviewer, respektive SRF, und nicht etwa die Aussagen von Shaqiri. Es kann doch nicht sein, dass das Staatsfernsehen sobald eine erste Niederlage Tatsache wird, auf den einzelnen Spieler rumhackt, als ob sie schon ausgeschieden wären. Das Achtelfinale ist noch erreichbar, was sich aber anhand der Interviewfragen bei Weitem nicht erahnen lässt. Wer die hohen Erwartungen an das Nationalteam geschürt hat, war schlussendlich das SRF, welches nun - inklusive Sascha Ruefer an vorderster Front - enttäuscht ist, und statt hinter der Mannschaft zu stehen, ihr vor dem Honduras-Spiel noch mehr Druck auferlegt. So kurzsichtige Aussagen wie "dann soll er doch für Kosovo spielen" oder "ich bin immer noch Fan von dieser Mannschaft, ABER bitte andere Leute aufstellen" zeigen das traurige Selbstverständnis der Nation Schweiz. Wenn man von den Spielern erwartet, alles zu geben, dann soll man bitte auch als Fan alles geben und so lange an die Mannschaft glauben wie möglich. Ich hoffe auf einen Kantersieg gegen Honduras, damit auch die Leute in dieser Kommentarenspalten "wieder Fan der Nati" sein können...
    • amade.ch 24.06.2014 11:21
      Highlight Highlight Wenn man nur Fan der Nati sein kann, wenn diese gewinnt, hat man vom Fan-Sein nicht viel verstanden.

      Es ist absolut korrekt, dass Shaqiri für seine höchst mittelmässigen Leistungen kritisiert wird. Wenn er damit nicht umgehen kann, hat er den Beruf verfehlt.
    • TeoLolstoy 24.06.2014 13:02
      Highlight Highlight Jetzt hört doch mal auf mit dem Staatsfernsehen-Quatsch. SRF ist ein öffentliches-rechtliches Medium. Da kann jeder Mitglied werden. Statt immer rummeckern, könnten all die Trantüten SRF-Mitglieder werden und den Laden bei einer nächsten Abstimmung auf den Kopf stellen. Staatsfernsehen...
    • luckyw 24.06.2014 13:46
      Highlight Highlight Also wenn du jetzt dieses Wort aus meinem Kommentar herauspicken, hast du nicht verstanden, um was es mir geht... Was die Terminologie "Staatsfernsehen" nun genau beinhaltet ist mir eigentlich egal (Tatsache ist, dass wir gesetzlich verpflichtet sind Billag zu zahlen). Es geht mir nur darum, dass SRF die Nati im Vorfeld in den Himmel "hypet", um danach bei der ersten Niederlage die Spieler unterirdisch schlecht zu reden.
  • Suppi62 24.06.2014 10:12
    Highlight Highlight Vor der WM hatte man das Gefühl wir haben nur einen Spieler:
    Shaqiri hier, Shaqiri dort, in der Migroszeitung von jedem Werbeplakat lächelte er uns entgegen, usw., usw., ... und nun sehen wir sein wahres Gesicht ... er ist so normal wie "alle andern" im Team ... das ist auch beruhigend ....
    Nun hoffe ich, dass "alle andern" ... den Karren aus dem Dreck reissen, Shaqiri scheint dazu nicht in der Lage zu sein
  • Adonis 24.06.2014 09:48
    Highlight Highlight ..es kommt mir vor wie in der Schule. Jeder welcher mal in die Schule gegangen ist, ist später Lehrer. Oder anders: "Jede schnurret dri und stellt blöde Fragen". Was soll das? Eifersüchtig auf den Tschütteler, sein Geld? Da müsste man zuerst die Werbegeber an die Kandarre nehmen! Ich bin Kunde der CS und muss "jede Seich" an Werbung mitfinanzieren, ohne gefragt zu werden.
  • BeatBox 24.06.2014 09:01
    Highlight Highlight Ihr vergesst hier das alter vieler Spieler, habt Geduld mit ihnen bitte. Schaut doch mal bei den anderen Nationen, wie viele Mannschaften gibts es, die es ohne Probleme in die Achtelfinals schaffen? Es gibt keine leichten Gegner mehr.

    Und glaubt nicht immer alles was im Blick steht, dann geht es Euch besser! Der mist, der im Moment auf die Spieler niederprasselt hat nichts mehr mit normal zu tun!
  • Enerli 24.06.2014 08:42
    Highlight Highlight Dass muss der Herr Shaqiri halt auch noch lernen! Eine Frechheit wie er sich bei diesem Interview benommen hat. Genauso wie es eine Frechheit ist während dem Spiel immer die Hände zu verwerfen anstatt Vollgas zu geben. Wenn die Schweiz nicht gut genug ist, um in jedem Spiel alles zu geben, dann darf er nach der WM gerne zur neuen kosovarischen Nationalmannschaft wechseln auch wenn ich dies bedauern würde. Und noch etwas: "Herr Shaqiri überschätzt sich selber am meisten!" Ergänzungsspieler bei Bayern München zu sein mag wohl noch gehen, aber für einen Leader innerhalb einer Mannschaft muss Shaqiri noch einiges mehr bieten. Ich bezweifle ob er dazu fähig ist!
    • Reto Burgener 24.06.2014 10:51
      Highlight Highlight Das ist die harte Schule durch die ein junger Fussballspieler muss. Schlussendlich haben sie es auf dem Fuss, wie die Medien über sie berichten.
      Und gerade wenn sich ein Spieler exponiert sind Lob und Kritik umso grösser. Das war auch bei Frei, Zubi und Co. so.
      Eine Schande aber ist es, wenn sich anonyme Kommentarschreiber bei jedem kleinen Fehler zu ausländerfeindlichen Bemerkungen herauslassen.
      Shaqiri und Co. spielen mit erhobener Brust und Leidenschaft für die Schweiz. Dass bei einem Secondo auch ein kleines Herz für das andere Land schlägt tut hier nichts zur Sache.
    • Joe_Dirt 24.06.2014 10:59
      Highlight Highlight Eine Frechheit ist Ihre Aussage. "dann darf er nach der WM gerne zur neuen kosovarischen Nationalmannschaft wechseln"... im Ernst jetzt? Wirklich? Aber wenn sich ein Petric und Rakitic gegen die Schweiz entscheiden, werden sie sofort als Judas und Verräter bezeichnet. So sehr ich die Schweiz auch liebe und schätze, wegen Menschen wie es Sie einer sind, werde ich mich nie als Schweizer fühlen. Menschen wie Sie sind auch der Grund, wieso sich Spieler gegen die Nation entscheiden, in der sie sicher und gut aufgewachsen sind, Fussball spielen gelernt haben. Eifach nur Pfui!
    • huntziker 24.06.2014 15:57
      Highlight Highlight Mehr als die halbe Schweiz hat was gegen Ausländer und deren Masseneinwanderung. Aber in der Schweizerischen Masseneinwanderungsmanschaft (3 von 11 Non-Secondos!), da sind die Ausländer und Secondos dann schon gut genug, solange sie nur auf dem Maul hocken bleiben, wie herr enerli?
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  • boxart 24.06.2014 08:31
    Highlight Highlight Diese Knaben kommen mir schon lange arrogant herüber. Die verdienen einfach zu viel.
    Im ersten Spiel tritt Shaqiri 7 Corner und kein einziger wird nur annähernd verwertet. Da kommt doch berechtigter weise die Frage, sind die richtigen Leute auf dem Platz?
    Ich bin noch immer Fan von der Mannschaft, doch sollte Hitzfeld die Aufstellung ändern.
  • Thomas Fink 24.06.2014 08:24
    Highlight Highlight Vor der WM hielt man sich ( vorallem aus dem Hitzfeldfreundlichen Ringierhaus) für Geheimfavoriten. Nun ist man nur noch kleine CH.

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