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epaselect epa04250525 Brazilian head coach Luiz Felipe Scolari (L) and player Neymar during a press conference at the Arena Corinthians stadium in Sao Paulo, Brazil, 11 June 2014. The FIFA World Cup will take place in Brazil from 12 June to 13 July 2014. (RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert or push service in any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/TOLGA BOZOGLU

Gute Stimmung bei Felipe Scolari und Neymar vor der WM. Bild: TOLGA BOZOGLU/EPA/KEYSTONE

Neymar

«Ich will nicht der beste Spieler oder Torschützenkönig sein. Ich will nur den WM-Titel»

Die Last auf den Schultern von Neymar ist fast unerträglich. Er soll, er muss eigentlich, Brasilien zur «sexta», dem sechsten WM-Titel, führen. Vor dem WM-Auftakt spricht der Superstar zu den Medien.

12.06.14, 13:41 12.06.14, 13:56

Neymar ist zwar erst 22-jährig, aber er soll die Brasilianer ähnlich wie vor einem Jahr beim Confederations Cup auch jetzt zum Titel führen. In São Paulo sprach der Stürmer vor dem Auftaktspiel gegen Kroatien (22 Uhr im watson-Liveticker) ein letztes Mal zu den Medien.

Die Stimmung dabei ist ziemlich gut. Als ein Journalist Neymar auffordert Scolari eine Frage zu stellen und danach der Trainer seinem Star ebenfalls, besprechen sie sich kurz. Neymar fragt dann: «Trainer, spiele ich morgen? Ich will nur ruhig schlafen können?» 
Scolari antwortet: «Das muss ich mir noch überlegen.» Seine Frage verpackt er dann aber in eine Aufforderung: «Neymar, wirst du ruhig schlafen? Das ist eigentlich keine Frage, das ist eine Aufforderung.»

Neymar und Scolari befragen sich an der Pressekonferenz gegenseitig. Video: Youtube/Futbol Suramericano

Neymar über ...

... seine Inspiration

«Romario und Ronaldo haben mich bei Weltmeisterschaften beeindruckt. Ich habe schöne Erinnerungen an die WM 2002. Ausserhalb Brasiliens haben mich Messi und Cristiano Ronaldo inspiriert.» 

...sein Gefühl kurz vor der WM

«Wie unser Trainer Felipe Scolari sagt: ‹Die Stunde der Wahrheit ist gekommen.› Auf diesen Moment haben alle Brasilianer gewartet. Ich kann es kaum erwarten. Ich will dem Team so gut wie möglich helfen.»

Bild: DAMIR SAGOLJ/REUTERS

... die Fans

«Wir Spieler erhoffen uns viel von den Fans. Sie sind der zwölfte Spieler. Vielleicht sogar der wichtigste. Wenn sich die Fans hinter uns stellen, wird es schwierig, uns zu schlagen.» 

... seine WM-Ziel

«Ich will nicht der beste Spieler oder Torschützenkönig sein. Ich will nur den Titel. Was ich mir am meisten wünsche, ist Weltmeister zu werden.» 

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... Brasiliens Team

«Ich bin bereit, meine Teamkollegen zu unterstützen. Ich spiele nicht alleine. Wir sind elf Spieler auf dem Platz. Jeder kennt seine Aufgabe und weiss, was er machen muss. So können wir weit kommen.» 

... seine Schlafgewohnheiten

«Ich konnte nur einmal nicht schlafen. Das war vor dem Final der Copa Libertadores 2011. Ich hatte mein Zimmer damals mit Ganso und wir schliefen erst um 5 Uhr morgens ein. Aber jetzt bin ich reifer geworden und kann immer gut schlafen.» 

Freistosstraining unter den Augen von Scolari und Marcelo. Bild: Getty Images South America

... die Nummer 10

«Es ist eine grosse Ehre, die brasilianische Nummer 10 zu tragen. Mein erstes Trikot der WM erhält meine Mutter. Das steht ausser Frage.» 

... seine Erinnerungen an den letzten WM-Titel 2002

«Ich weiss noch, dass ich mir die Haare wie Ronaldo schneiden liess und habe im Haus meiner Grossmutter gefeiert. Aber ich erinnere mich nicht mehr an viel.»

... Felipe Scolari

«Ich habe mit vielen guten Trainern gearbeitet. Ich schätze alles, was ‹Felipão› mir beibrachte. Ich habe ihn immer als Gewinner gesehen. Ich hoffe viel von ihm zu lernen. Als Fussballer und als Persönlichkeit.»

Scheint lustig zu sein, so eine Pressekonferenz. Bild: DAMIR SAGOLJ/REUTERS

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