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Bild: Andreas Meier/freshfocus

Admir Mehmedi will in die Startelf

«Mir ist noch nie eine so gute Saison in einer Topliga gelungen – das gibt Selbstvertrauen»

Im Nati-Trainingscamp in Weggis versucht sich Admir Mehmedi für einen Stammplatz aufzudrängen. Der 22-jährige Angreifer ist nach seiner starken Saison mit dem SC Freiburg heiss auf eine Hauptrolle in Brasilien.

28.05.14, 09:25 24.06.14, 13:19

Die guten Leistungen der Schweizer Offensiv-Legionäre in der Bundesliga stellen Ottmar Hitzfeld vor die Qual der Wahl. In der Spitze dürfte Josip Drmic gesetzt sein. Trotz des Abstiegs von Nürnberg gehört der 21-Jährige mit 17 Saisontoren zu den Shootingstars der Saison. Die Trainings in Weggis lassen vermuten, dass er in Brasilien von einer hängenden Spitze unterstützt werden soll. Um diesen Platz konkurriert Freiburgs Teamstütze Admir Mehmedi mit dem Gladbacher Granit Xhaka. 

Granit Xhaka und Admir Mehmedi sind Hitzfelds Favoriten auf den Platz als hängende Spitze. Bild: Andreas Meier/freshfocus

Admir Mehmedi über ...

... seine Saison mit 12 Toren in Freiburg

«Mir ist noch nie eine so gute Saison in einer Topliga gelungen. Am meisten freut es mich, dass ich meinen Teil dazu beigetragen habe, den Abstieg zu verhindern. Ich habe mich gut integriert, Verantwortung übernommen und stand fast immer von Anfang an auf dem Platz. Ich fühle mich sehr wohl und nach den Toren ist natürlich auch das Selbstvertrauen da. Es freut mich, dass meine Zukunft nach dem definitiven Transfer schon vor der WM geregelt ist. Es war mein grosser Wunsch in Freiburg zu bleiben.»

«Ich habe Verantwortung übernommen und stand fast immer von Anfang an auf dem Platz.»

In Freiburg ist Admir Mehmedi zur Teamstütze gereift. Bild: Bongarts

... seine Aussichten auf einen Stammplatz in Brasilien

«Die Chance ist nach dem Jahr in Freiburg sicherlich höher als noch zuvor in Kiew. Ich versuche meine Qualität jetzt täglich in den Trainings und Testspielen zu zeigen, um mich damit aufzudrängen. Am Ende entscheidet das der Trainer.»

... die politische Entwicklung in der Ukraine

«Ich verfolge das aufmerksam. Es ist schlimm für die Menschen, was sie gerade durchmachen müssen. Für mich persönlich war der Wechsel das Beste. Als Fussballer muss man sich in einem fremden Land wohl und sicher fühlen, um seine Leistung abrufen zu können.»

«Als Fussballer muss man sich in einem fremden Land wohl und sicher fühlen, um seine Leistung abrufen zu können.»

... seine bevorzugte Position

«Ich fühle mich am wohlsten hinter der Spitze, das ist meine Lieblingsposition. In Freiburg habe ich diese Rolle sehr erfolgreich interpretiert und das weiss Ottmar Hitzfeld auch.»

Wenn er nicht gerade liegt, dann spielt Mehmedi am liebsten hinter der Spitze. Bild: KEYSTONE

... sein Verhältnis mit Josip Drmic

«Wir kennen uns gut und standen früher auch schon beim FCZ zusammen auf dem Platz. Das hat ganz hervorragend funktioniert, wir harmonieren sehr gut.»

«Josip Drmic und ich harmonieren sehr gut.»

... die Bedeutung der Testspiele gegen Jamaika und Peru

«Wir werden alle die Chance bekommen, uns in diesen Partien zu präsentieren. Die Testspiele sind ein wichtiger Massstab für uns – aber man darf nicht vergessen, dass in Brasilien ganz andere Bedingungen herrschen werden.»

... die Unterstützung der Fans in Weggis

«Es ist sehr schön, dass die Zuschauer trotz des Regens hierher kommen und uns anfeuern. Es hilft der Stimmung in der Mannschaft.»



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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

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