Sport

Die sechs Mitglieder der 40. Expedition.  Bild: nasa.gov

Astronauten sind besser als Neymar

Völlig schwerelos – der schönste Fussball findet 400 Kilometer über der Erde statt

Nicht nur auf der Erde dreht sich in diesen Tagen alles um das runde Leder. Auch einige Astronauten auf der Raumstation ISS haben sich mit dem Fussball-Virus infiziert.

13.06.14, 13:53 17.06.14, 19:56

Ob dies im Sinne der NASA-Chefs ist?

Die amerikanischen Astronauten Reid Wisemann, Steve Swanson und der deutsche Kollege Alexander Gerst sind seit einigen Wochen auf der internationalen Raumstation (ISS) zu Gast.

Dass in luftiger Höhe, 400 Kilometer über dem Erdball, nicht nur gearbeitet wird, wissen wir spätestens seit Astronaut Chris Hadfield im letzten Jahr eine Coverversion von David Bowies «Space Oddity» aufgenommen hat. 

Bild: SERGEI ILNITSKY/EPA/KEYSTONE

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Zauberfussball im Weltall

Seine drei Kollegen treiben es dieses Jahr aber noch bunter. Mit einem kleinen Ball tricksen sie in den «heiligen Räumen» der ISS um die Wette. Sei es ein Seitfallzieher mit Salto, Fallrückzieher mit integriertem Dribbling und Salto oder eine spektakuläre Abwehrparade in Super-Super-Slow-Motion – die NASA-Angestellten probieren alles aus. Bei diesen Bildern wird es wohl sogar Neymar, dem brasilianischen WM-Akrobaten vom Dienst, ganz schwindelig.

Gif: YouTube/ReelNASA

Gif: YouTube/ReelNASA

Gif: YouTube/ReelNASA

Gif: YouTube/ReelNASA

Bild: EPA/NASA

Wie wird die Stimmung am 27. Juni sein?

Die Crew wird am 26. Juni einem harten Belastungstest unterzogen. Dann nämlich spielt USA gegen Deutschland. Schon jetzt bekennen die Astronauten Flagge, indem sie die Trikots ihres Heimteams tragen. 

Commander Steve Stawson, auch er Amerikaner, bleibt dagegen politisch korrekt ganz neutral. Als Vorgesetzter wird es auch an ihm liegen, bei schlechter Laune am Tag nach dem Spiel entsprechende Massnahmen einzuleiten. Denn die Crew bleibt noch bis September (Swanson) beziehungsweise November (Wisemann/Gerst) in der Raumstation «gefangen». Vielleicht treiben die drei Männer deshalb so viel Schabernack? Schliesslich wissen sie, dass es noch ein Weilchen dauert, bis die NASA Ersatz auf die ISS schaffen kann.

Video: YouTube/ ReelNASA

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Andreas Schepers 17.06.2014 19:17
    Highlight 37 Kilometer? Richtig ist 400 Kilometer. Bitte nachbessern!
    0 0 Melden

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