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Die sechs Mitglieder der 40. Expedition.  Bild: nasa.gov

Astronauten sind besser als Neymar

Völlig schwerelos – der schönste Fussball findet 400 Kilometer über der Erde statt

Nicht nur auf der Erde dreht sich in diesen Tagen alles um das runde Leder. Auch einige Astronauten auf der Raumstation ISS haben sich mit dem Fussball-Virus infiziert.

Ob dies im Sinne der NASA-Chefs ist?

Die amerikanischen Astronauten Reid Wisemann, Steve Swanson und der deutsche Kollege Alexander Gerst sind seit einigen Wochen auf der internationalen Raumstation (ISS) zu Gast.

Dass in luftiger Höhe, 400 Kilometer über dem Erdball, nicht nur gearbeitet wird, wissen wir spätestens seit Astronaut Chris Hadfield im letzten Jahr eine Coverversion von David Bowies «Space Oddity» aufgenommen hat. 

epa04230364 A rocket booster carrying the Soyuz TMA-13M spacecraft with member of main crew expedition 40 to International Space Station (ISS) Soyuz Commander Maxim Suraev of the Russian Federal Space Agency, Roscosmos, Flight Engineer US NASA astronaut Gregory R. Wiseman and  German ESA astronaut Alexander Gerst aboard is about to lift off from the Cosmodrome Baikonur in Kazakhstan, 29 May 2014.The launch of the Soyuz TMA-13M spacecraft will send Suraev, Gerst and Wiseman on a six-month mission aboard the International Space Station (ISS).  EPA/SERGEI ILNITSKY

Bild: SERGEI ILNITSKY/EPA/KEYSTONE

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Zauberfussball im Weltall

Seine drei Kollegen treiben es dieses Jahr aber noch bunter. Mit einem kleinen Ball tricksen sie in den «heiligen Räumen» der ISS um die Wette. Sei es ein Seitfallzieher mit Salto, Fallrückzieher mit integriertem Dribbling und Salto oder eine spektakuläre Abwehrparade in Super-Super-Slow-Motion – die NASA-Angestellten probieren alles aus. Bei diesen Bildern wird es wohl sogar Neymar, dem brasilianischen WM-Akrobaten vom Dienst, ganz schwindelig.

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Gif: YouTube/ReelNASA

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epa04249847 A handout image provided by the National Aeronautics and Space Administration NASA on 11 June 2014 of a view into the International Space Station, photographed by an Expedition 40 crew member earlier in June 2014 and showing how it looks inside the ISS while the crew is asleep. The dots near the hatch point to a Soyuz spacecraft docked to the station in case the crew was to encounter an emergency. This view is looking into the Destiny Laboratory from Node 1 (Unity) with Node 2 (Harmony) in the background. Destiny is the primary research laboratory for US payloads, supporting a wide range of experiments and studies, NASA says in their description of the image.  EPA/NASA / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/NASA

Wie wird die Stimmung am 27. Juni sein?

Die Crew wird am 26. Juni einem harten Belastungstest unterzogen. Dann nämlich spielt USA gegen Deutschland. Schon jetzt bekennen die Astronauten Flagge, indem sie die Trikots ihres Heimteams tragen. 

Commander Steve Stawson, auch er Amerikaner, bleibt dagegen politisch korrekt ganz neutral. Als Vorgesetzter wird es auch an ihm liegen, bei schlechter Laune am Tag nach dem Spiel entsprechende Massnahmen einzuleiten. Denn die Crew bleibt noch bis September (Swanson) beziehungsweise November (Wisemann/Gerst) in der Raumstation «gefangen». Vielleicht treiben die drei Männer deshalb so viel Schabernack? Schliesslich wissen sie, dass es noch ein Weilchen dauert, bis die NASA Ersatz auf die ISS schaffen kann.

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Video: YouTube/ ReelNASA



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