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Hondura's head coach Luis Suarez listens during a press conference at the Arena da Amazonia in Manaus, Brazil, Tuesday, June 24, 2014, one day before the group E match between Honduras and Switzerland of the 2014 soccer World Cup. (AP Photo/Frank Augstein)

Luis Fernando Suarez redete einen Tag vor dem Spiel gegen die Schweiz nicht nur viel, er hörte auch geduldig zu. Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

«Honduras gibt nie auf!»

Ritterrüstung dabei? Honduras' Trainer ist erstens heiss und zweitens heisst er … Luis Suarez

Alles oder nichts heute Abend in Manaus für die Nati. Sie trifft mit Honduras auf einen Gegner, der seine kleine Chance aufs Weiterkommen packen will und aggressiv spielen will. Dafür wird ihr Coach mit feurigen Worten sorgen.

25.06.14, 04:14 25.06.14, 09:05
Honduras' national soccer team player Carlo Costly takes part in a training session at Arena da Amazonia stadium in Manaus, June 24, 2014. Honduras will face Switzerland in a Group E 2014 World Cup match on June 25.   REUTERS/Siphiwe Sibeko (BRAZIL  - Tags: SPORT SOCCER WORLD CUP)

Auf ihm ruhen die Hoffnungen von 8 Millionen Honduranern: Stürmer Carlo Costly beim Abschlusstraining. Bild: SIPHIWE SIBEKO/REUTERS

Keines ihrer acht WM-Spiele haben die Honduraner seit ihrer Premiere 1982 gewonnen. Vielleicht auch deshalb betonte ihr charismatischer Trainer Luis Fernando Suarez mehrfach, dass «ich das Wort Niederlage als sehr unangenehm empfinde». Von der Hoffnung, die Serie zu beenden, hätten sie sich selbstredend nicht verabschiedet: «Honduras gibt nie auf.»

Sogar ein sportliches Wunder schliesst der Namensvetter von Uruguays Beisser nicht kategorisch aus, eine geringe mathematische Chance hat er ausgemacht: «Wir werden jedenfalls auf den Platz gehen, um mindestens drei Tore zu schiessen. Wir glauben daran, es liegt noch etwas drin.» Aber ihm sei schon auch klar, dass «auf der anderen Seite zu 100 Prozent ein Gegner steht, der das Gleiche vorhat wie wir.»

Viel mehr als nur ein Spiel für ein mausarmes Land

Trotz des missratenen Auftakts gegen Frankreich (0:3) und der 1:2-Niederlage gegen das zweitklassierte Ecuador sind beim erklärten Aussenseiter der Gruppe E also nicht im Geringsten Auflösungstendenzen zu erwarten. Die Schweizer haben stattdessen mit einem Kontrahenten voller Passion zu rechnen.

Honduras' Colombian coach Luis Suarez sits on the bench during an official training session at the Amazonia Arena stadium in Manaus on June 24, 2014, on the eve of their group E FIFA World Cup football match against Switzerland. AFP PHOTO/ Rodrigo ARANGUA

Während des Spiels dürfte die Welt einen weniger entspannten Trainer der Honduraner sehen. Bild: AFP

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So rustikal ihre Methoden auf dem Rasen sind, so ausgeprägt ist der Stolz der «Los Catrachos». Am Tag vor dem Duell mit der Schweiz holte Suarez weit aus: «Wir haben nie etwas geschenkt bekommen. Es gibt in unserem Land viele soziale Ungleichheiten. Honduras hat einen schweren Wirbelsturm überstanden. Vieles ist schwierig, aber wir sind immer wieder aufgestanden.»

Sie hätten nur schon jenen Menschen gegenüber in der Heimat, die viel auszuhalten hätten, eine grosse Verantwortung, so Suarez. «Und denken wir an die Kinder, die unsere Spiele verfolgen. Wir spielen auch für sie, denn sie sind die Zukunft von Honduras.» Der Trainer ist bekannt für seine flammenden Ansprachen – mit denen er seine Spieler garantiert auch vor dem Match gegen die Schweiz «heiss» machen wird. (ram/si)

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