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Bild: Andreas Meier/freshfocus

Jamaika liegt in Afrika

Granit Xhaka kann eine Fliege von der Torlatte schiessen, aber in Sachen Geographie liegt er 6327 Kilometer daneben 

Heute bestreitet die Schweizer Nationalmannschaft in Luzern ihr erstes WM-Testspiel gegen Jamaika. Was wissen unsere Nati-Stars eigentlich über die Nummer 81 der Weltrangliste? Nicht viel – aber unterhaltsam ist es trotzdem.

30.05.14, 06:31 24.06.14, 13:18

Platz 1: Granit Xhaka

«Ich kenne die Jamaikaner nicht. Aber wir wissen ja, dass Afrikaner viel laufen und physisch sehr stark sind.»

Was wir nicht wissen ist, wie Granit Xhakas Geographie-Lehrer hiess. Der Arme muss jetzt ganz stark sein, denn der Gladbach-Star hat wohl öfters seinen Unterricht geschwänzt und sich stattdessen viele alte Videos von Andy Möller reingezogen. Erinnern Sie sich? «Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!» Möller bestreitet zwar inzwischen, diese Aussage gemacht zu haben – aber es bleibt eines der ganz grossen Zitate der Fussballgeschichte. 

Granit Xhaka ist ihm mit diesem Spruch dicht auf den Fersen, denn Jamaika liegt in der Karibik und somit in Nordamerika. Sind ja nur 6327 Kilometer bis Afrika – kann schon einmal vorkommen.

Granit Xhaka weiss wo das Tor steht, aber nicht auf welchem Kontinent Jamaika liegt. Bild: KEYSTONE

Platz 2: Johan Djourou

«Ich weiss nicht viel über Jamaika, aber die werden wohl nicht gleich elf Usain Bolts auf dem Platz haben.»

Johan Djourou hat Wurzeln an der Elfenbeinküste und verwechselt die Kontinente deshalb nicht. Der 1,91-Meter-Mann lebt eher von seiner Kopfball- und Zweikampfstärke als von seiner Schnelligkeit. Aber wenn die Gegner nicht gleich alle so wieselflink sind wie der «Lightning-Bolt», dann hat er die Sache bestimmt im Griff.

Johan Djourou strahlt wie Usain Bolt nach einem neuen Weltrekord. Bild: KEYSTONE

Platz 3: Josip Drmic

«Wir wissen ja, wie die so drauf sind. Die haben viel Freude am Leben. Ich stehe mehr auf Balkan-Musik, aber zum Autofahren höre ich manchmal auch ein bisschen Bob Marley.»

«Get up, Stand Up» Josip Drmic. Die Schweizer Sturm-Hoffnung will den «Buffalo Soldier» machen. Vielleicht sagt er nach dem Spiel: «I Shot the Sheriff» – dann braucht es auch keinen «Redemption Song» und für die weiblichen Nati-Fans gilt: «No Woman, No Cry»

No Drmic, No Cry. Bild: EPA/KEYSTONE

Platz 4: Valentin Stocker

«Reggae-Musik gefällt mir nicht besonders, aber insgesamt ist das schon noch ein cooler Lebensstil.»

Hoffen wir mal, dass die Dopingkontrolleure der Bundesliga alle schon in den Ferien sind. Oder mit dieser Pinkelprobe beschäftigt.

Valentin Stocker hat auch ohne Reggae-Musik gute Laune. Bild: Christian Pfander/freshfocus



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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 30.05.2014 09:51
    Highlight Tolle Aussage von Xhaka :-) Da sieht man wieder einmal, dass viele dieser Sportler froh sein können, dass sie so ein Talent haben...
    4 1 Melden
    • Baba 30.05.2014 11:57
      Highlight Sie bringen's auf den Punkt :-D
      3 1 Melden
  • Raphael Bühlmann 30.05.2014 09:12
    Highlight Die Aussage von Xhaka ist eigentlich gar nicht so falsch! Marcus Garvey und jeder Rasta würden die schwarzen Jamaikaner ebenfalls als Afrikaner bezeichnen. Ihre Vorfahren wurden Jahrhunderte zuvor zu Sklaven gemacht und nach Jamaika verschleppt.
    6 1 Melden
    • Phil-a-palooza 30.05.2014 10:35
      Highlight na klar...
      1 1 Melden
    • Alex 30.05.2014 10:38
      Highlight Mit dieser Argumentation wären Michael Jordan und Tiger Woods auch Afrikaner. Da hätten die Amis wohl keine Freude :)
      5 0 Melden
    • Baba 30.05.2014 11:56
      Highlight @Alex: Tja, die weissen Amis lieben ihre afro-amerikanischen Mitbürger sehr selektiv... schlechtes Thema ;-). Wer nicht mit einem sportlichen Talent gesegnet ist, hat's auch heute noch schwer in den USA :-(
      3 0 Melden
    • Mia_san_mia 30.05.2014 14:07
      Highlight Haha genau, das wollte er damit sicher ausdrücken :-)
      0 0 Melden

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Als Erinnerung bleiben ihnen die Schmerzen – und uns dieses ikonische Bild:

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Wir haben da mal was gebastelt: 

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