Sport
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Im Al-Shamal Stadium sollen während der WM kühle 22 Grad herrschen. Bild: EPA

Zwanziger-Aussage gekontert

Katar schlägt zurück: «WM im Sommer ist dank der Kühltechniken kein Problem»

23.09.14, 12:55

Das deutsche FIFA-Exekutiv-Mitglied Theo Zwanziger sorgte am Montag mit seinen Äusserungen zur Fussball-WM 2022 in Katar weltweit für viel Aufregung. «Persönlich glaube ich, dass die WM am Ende nicht in Katar stattfinden wird», hatte Zwanziger in einem Interview gesagt. Er spielte damit auf die schwierigen klimatischen Bedingungen im Wüstenstaat an.

Nasser Al Khater, Mitglied des Organisationskomitees Marketing- und Kommunikationschef der WM 2022 hat mittlerweile auf die Aussagen von Zwanziger reagiert und stellt klar: «Katar wird, trotz der Ansichten des FIFA-Exekutiv-Mitglieds Dr. Zwanziger, welche lediglich persönlich, nicht aber die der FIFA sind, Gastgeber der FIFA-Weltmeisterschaft 2022 sein.»

Nasser Al Khater verweist auf die Kühltechniken, die eine WM in Katar möglich machen sollen. Bild: Getty Images Europe

Public Viewing während WM 2014 verlief super

Die einzige Frage sei, wann. Sommer oder Winter, Katar sei startklar. Man habe prüfen lassen, dass eine Weltmeisterschaft in Katar im Sommer aufgrund der Kühltechniken möglich sei. Der erste Testlauf ist während der WM 2014 in Brasilien durchgeführt worden.

«Wir haben gezeigt, dass unsere Kühlung auch ausserhalb der Stadionbereiche funktioniert. In diesem Sommer haben wir Fans zu einem Open-Air der WM in Brasilien 2014 mit Temperaturen um komfortable 22 Grad Celcius begrüsst», so Al Khater.

Die Entwicklung von umweltfreundlichen Kühltechniken sei ein wichtiges Gut für die Nation, Region und für Länder mit ähnlichen klimatischen Bedingungen. Es sei dadurch möglich, dass Länder Gastgeber von grossen Sportereignissen würden, wo das zuvor nicht für möglich gehalten wurde.

Katar arbeitet an der perfekten Kühlung eines Fussballstadions. Bild: greenprophet.com

Ein endgültiger Entscheid für oder gegen die WM 2022 wird im kommenden Frühling erwartet. Speziell aufgrund der unglaublichen Hitze im Sommer sowie der Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der WM-Vergabe im Dezember 2010 verdichteten sich zuletzt die Anzeichen, dass die Weltmeisterschaft möglicherweise doch nicht in Katar stattfinden könnte. Ein Alternative liegt momentan aber (noch) nicht bereit. (pre)



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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 23.09.2014 19:39
    Highlight Ich hoffe einfach diese WM wird abgesagt!
    1 0 Melden
  • hektor7 23.09.2014 14:28
    Highlight Mit einer nachträglichen Absage könnte man schon säuberlich den Schwarzen Peter Katar zuschieben, welches inzwischen wohl weiss Gott wie viele Millionen in die Planung verpulvert hat. Nicht dass Sie mir ungeheuerlich Leid tun würden... Aber die Art und Weise, wie sich die FIFA einmal mehr aus der Bredouille zu ziehen versucht, ist nur noch lächerlich. Der eigentliche Skandal ist ja wohl nicht die Kandidatur Katars, sondern die WM-Vergabe dort hin. Der einzige Auswäge ist das Rollen einiger Köpfe – und als erster derjenige von Seppi persönlich.
    6 0 Melden
  • goalfisch 23.09.2014 13:22
    Highlight Hat sich Katar eigentlich auch für die olympischen Winterspiele beworben?
    9 2 Melden
    • geissepeter-BL 23.09.2014 15:08
      Highlight mich würde das nicht verwundern....
      1 0 Melden

Herr und Frau Mötzli, können wir uns nicht einfach mal freuen?!

Die Schweiz schlägt Serbien hochdramatisch 2:1. Schlagzeilen machen aber die Doppeladler beim Jubel von Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri. Die Gesten waren unüberlegt und unnötig. Aber auch verständlich für Spieler, bei denen sich so viel um Identität und Zugehörigkeit dreht.

Als sich Xherdan Shaqiri nach seinem 2:1 in der 90. Minute gegen Serbien dazu entschied, seine Hände zum Doppeladler zu formen, da wurde er innert Sekunden vom Helden zum Deppen. 

Zumindest für ganz viele Schweizer Fans. Die Freude über den Sieg wurde schnell gedämpft. Dürfen sich Schweizer da überhaupt noch freuen? Das war doch Hochverrat!

Zum Glück, so muss man fast sagen, haben Shaqiri und Xhaka mit dem Doppeladler für einen kleinen Skandal gesorgt. Sonst, man stelle sich vor, hätten …

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