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epa06426124 A group of volunteers poses for a photo in front of the Main Press Center (MPC) in the Alpensia Resort in PyeongChang, an alpine town in South Korea's northeastern province of Gangwon and the host of the 2018 Winter Games, 09 January 2018. The MPC, which began operating the same day, will be open around the clock to provide necessary support, including telecommunication facilities and various amenities, to journalists.  EPA/YONHAP  SOUTH KOREA OUT

Schon bereit: Volunteers heute vor dem Haupt-Medienzentrum der Spiele. Bild: EPA/YNA

Noch ein Monat bis Olympia – das sind unsere grössten Medaillen-Hoffnungen

Am 9. Februar werden in Pyeongchang die Olympischen Winterspiele 2018 eröffnet. Einen Monat vorher wagen wir den Ausblick und sagen: 12 bis 14 Medaillen sind ein realistisches Ziel für die Schweizer Delegation. Das sind die grossen Trümpfe.

09.01.18, 16:53 09.01.18, 17:30


Sichere Bank

Medaillenchance 80 – 100 %

Unsere beiden Topshots. Wir rechnen mit zwei Medaillen.

Wendy Holdener (Slalom)

epa06408042 Wendy Holdener of Switzerland reacts in the finish area during the Women's Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Lienz, Austria, 28 Dezember 2017.  EPA/ERICH SPIESS

Bild: EPA/EXPA

Im Frauen-Slalom schwebt Mikaela Shiffrin über allen, dahinter balgen sich Wendy Holdener, Frida Hansdotter und Petra Vlhova um die beiden anderen Medaillen. Läuft alles normal, fährt Holdener aufs Podest. Und wenn Überfliegerin Shiffrin ausgerechnet in Pyeongchang patzt – Olympia schreibt die schönsten Geschichten – fliegt die Kombi-Weltmeisterin vielleicht gar mit Gold heim.

Dario Cologna (Langlauf)

Switzerland's Dario Cologna poses on the podium after winning a cross-country ski men's 9 km Final Climb Pursuit race, at the FIS Tour de Ski event in Val di Fiemme, Italy, Sunday, Jan. 7, 2018. (Andrea Solero/ANSA via AP)

Bild: AP/ANSA

Mit dem souveränen Sieg an der Tour de Ski hat der Münstertaler gezeigt, dass er schon jetzt in einer guten Verfassung ist. Kann er diese konservieren, gehört er in Südkorea über 15 km Skating, im Skiathlon und im abschliessenden Rennen über 50 km mit Massenstart zu den Favoriten.

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Verheissungsvoller Tipp

Medaillenchance 50 – 80 %

Die Prognose: Die Hälfte dieser Sportler kehrt mit Edelmetall heim.

Lara Gut (Super-G, Abfahrt)

Ski racer Lara Gut from Switzerland, speaks to journalists during the Swiss-Ski federation press conference at the FIS Alpine Ski World Cup, in St. Moritz, Switzerland, Thursday, December 7, 2017. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Nach ihrer Verletzung fährt Gut im Super-G bisher am besten. Ob ihr die Abfahrt liegt, wird sich in den Trainings zeigen.

Michelle Gisin (Kombination)

Michelle Gisin, of Switzerland, celebrates her third-place finish on the podium following the women's World Cup downhill skiing action in Lake Louise, Alberta, Saturday, Dec. 2, 2017. (Jeff McIntosh/The Canadian Press via AP)

Bild: AP/The Canadian Press

Gisin, die vom Slalom kommt, hat grosse Fortschritte in den Speedrennen gemacht und war schon beim Test der Olympiastrecken schnell, als sie im Vorjahr Abfahrts-12. wurde. Vielleicht schlägt sie auch in anderen Disziplinen zu.

Wendy Holdener (Kombination)

Switzerland's Wendy Holdener holds her trophy after taking second place in an alpine ski, women's World Cup slalom in Zagreb, Croatia, Wednesday, Jan. 3, 2018. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Bild: AP/AP

Mit der Weltmeisterin von St.Moritz wird auch in Pyeongchang zu rechnen sein. Überrascht sie gar im Riesenslalom?

Beat Feuz (Abfahrt)

ARCHIV - ALS VORSCHAU AUF DIE SKI ALPIN SAISON 2017/18 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Abfahrtsweltmeister Beat Feuz wird von seinen Fans empfangen am Freitag, 17. Februar 2017, in Bumbach. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Schafft er das Double Weltmeister/Olympiasieger? Feuz fährt auch heuer stark, hat aber die Geschichte gegen sich: Das prestigeträchtigste Gold der Spiele geht oft an Aussenseiter wie Bill Johnson (1984), Patrick Ortlieb (1992), Tommy Moe (1994), Jean-Luc Crétier (1998) oder Matthias Mayer (2014).

Alpin-Team

SwitzerlandÕs Wendy Holdener, left, in action against Sweden's Frida Hansdotter, right, during the final for the 3rd place of the Nations Team Event at the 2017 FIS Alpine Skiing World Championships in St. Moritz, Switzerland, Tuesday, February 14, 2017. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Der Team-Event, der als Parallel-Riesenslalom ausgetragen wird, ist neu im Olympia-Programm. Die Schweiz zählt zu den Favoriten.

Curling (Frauen, Männer, Mixed)

A photographer works on the ice during the bronze medal game between Norway and the Czech Republic at the World Mixed Curling Championship (WMCC) at the Palladium Ice Arena, in Champery, Switzerland, Saturday, October 14, 2017. (KEYSTONE/Valentin Flauraud)

Bild: KEYSTONE

Mixed-Curling ist erstmals olympisch und die Schweiz schickt mit Martin Rios und Jenny Perret die amtierenden Weltmeister nach Südkorea. Auch die Frauen- und Männer-Teams sind stets für Medaillen gut: Seit Curling 1998 (wieder) olympisch wurde, gab's für die Schweiz an sechs Winterspielen fünf Medaillen.

Marc Bischofberger (Skicross)

Der Schweizer Skicrosser Marc Bischofberger, aufgenommen im Rahmen einer Pressekonferenz des Verbandes Swiss Ski, am Montag, 11. Dezember 2017, in Arosa. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Vor Weihnachten gewann er zwei Weltcup-Rennen. Wird der Appenzeller zum neuen Mike Schmid?

Elias Ambühl, Kai Mahler, Fabian Bösch oder Andri Ragettli (Ski Slopestyle)

JAHRESRUECKBLICK 2015 - SPORT - Fabian Boesch of Switzerland in action during the men's Ski Slopestyle finals at the FIS Freestyle Ski and Snowboard World Championships 2015 in Kreischberg, Austria, 21 January 2015.  (KEYSTONE/EPA/BARBARA GINDL)

Bild: EPA APA

Die Hoffnung ist die, dass einer aus dem Quartett durchkommt. Drauf hat's jeder.

Giulia Tanno (Ski Slopestyle)

Die Schweizer Freestyle-Skierin Giulia Tanno vom Samsungs Perspactives Freeski Team  am Samsung Presse-Event zur Vorstellung des Trainingsgeraets

Bild: PPR

Die Bündnerin ist im nicht-olympischen Big Air noch eine Spur stärker. Aber auch im Slopestyle fuhr Tanno schon oft aufs Weltcup-Podest.

Iouri Podladtchikov (Snowboard Halfpipe)

Iouri Podladtchikov, le champion olympique de snowboard, signe des autographes lors d'un entrainement de skateboard ce mardi 15 juillet 2014 dans le Bowl de Vidy a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Bild: KEYSTONE

Ist er nach seinem Kreuzbandriss wieder der Alte? Dann ist mit dem Olympiasieger von Sotschi auch in Pyeongchang zu rechnen.

Pat Burgener (Snowboard Halfpipe)

Swiss Musician and Snowboarder Pat Burgener performs on stage of

Bild: KEYSTONE

Der Kreis der Medaillenanwärter ist gross, Teilzeit-Sänger Burgener gehört ihm an.

Nevin Galmarini (Snowboard Parallel-Riesenslalom)

ABD0088_20180105 - LACKENHOF - OESTERREICH: Sieger Nevin Galmarini (SUI) bei der Siegerehrung des Parallel-Riesentorlauf der Herren, im Rahmen des Snowboard-Weltcup in Lackenhof, am Freitag, 05. Januar 2018. (KEYSTONE/APA/EXPA/SEBASTIAN PUCHER)

Bild: APA

Vor vier Jahren holte der Bündner Silber. In diesem Jahr führt er im Weltcup – das macht ihn zu einem Topfavoriten.

Sina Candrian (Snowboard Slopestyle)

epa04063752 Sina Candrian of Switzerland after her second run in the Women's Snowboard Slopestyle final at Rosa Khutor Extreme Park at the Sochi 2014 Olympic Games, Krasnaya Polyana, Russia, 09 February 2014.  EPA/JENS BUETTNER

Bild: EPA/EPA

Mit Olympia hat sie nach Rang 4 in Sotschi noch eine Rechnung offen. Kann Candrian sie begleichen?

Vielversprechender Aussenseiter

Medaillenchance 20 – 50 %

Tagesform und Wettkampfglück entscheiden. Prognose: Ein Viertel der folgenden Athleten holt eine Medaille.

Luca Aerni (Slalom, Kombination)

epa06403476 Second placed Luca Aerni of Switzerland celebrates in the finish area for the Men's Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup in Madonna di Campiglio, Italy, 22 December 2017.  EPA/ANDREA SOLERO

Bild: EPA/ANSA

Er fuhr in Madonna di Campiglio erstmals in seiner Karriere aufs Slalom-Podest, ist beständig – doch viele beherrschen den Tanz im Stangenwald.

Daniel Yule (Slalom)

epa06324396 Daniel Yule of Switzerland reacts in the finish area after his second run for the men's slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup event in Levi, Finland, 12 November 2017.  EPA/KIMMO BRANDT

Bild: EPA/COMPIC

Der Walliser schaffte es in diesem Winter drei Mal beinahe aufs Podest, holte die Ränge 4, 4 und 5. Vielleicht schlägt seine grosse Stunde just in Pyeongchang.

Justin Murisier (Riesenslalom)

Der Schweizer Skirennfahrer Justin Murisier, aufgenommen im Training, am Mittwoch, 25. Oktober 2017, auf der Diavolezza, Pontresina. Die Schweizer Skifahrer treten kommendes Wochenende zum ersten Weltcup der Saison in Soelden, Oesterreich, an. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Wie Yule schon 4. und 5. in diesem Winter. Wer so nah an die Allerbesten kommt, kann sie auch mal schlagen.

Mauro Caviezel (Kombination)

Skirennfahrer Mauro Caviezel beim traditionellen Olympia-Treff  am Donnerstag, 4. Mai 2017, in Nottwil. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Bild: KEYSTONE

Hat sich in Feuz' Windschatten zur Nummer 2 im Abfahrtsteam gemausert, wurde in der einzigen Kombination des Winters 4. und gewann an der WM Bronze. 

Mélanie Meillard (Slalom und Riesenslalom)

First placed Mikaela Shiffrin of USA, centre, flanked by second placed Wendy Holdener of Switzerland, left, and third placed Melanie Meillard of Switzerland, right, jubilate on the podium after FIS Alpine World Cup women's parallel slalom competition in Oslo, Monday Jan. 1, 2018. (Vidar Ruud, NTB scanpix via AP)

Bild: AP/NTB scanpix

Im City-Event von Oslo erstmals auf einem Weltcup-Podest. Sonst viele Rangierungen zwischen 6 und 9. Zu mehr reicht's bei Olympia nur, wenn die Topfavoritinnen patzen.

Denise Feierabend (Kombination)

Swiss-Ski Athletin Denise Feierabend testet einen Armschoner waehrend der Materialausgabe von Swiss Ski auf dem Flugplatz Duebendorf, am Samstag, den 7. Oktober 2017 in Duebendorf.(KEYSTONE/Christian Merz)

Bild: KEYSTONE

Fährt die beste Saison ihrer schon recht langen Karriere, ist die achtbeste Slalom-Fahrerin des Winters. Für eine Medaille muss aber alles passen.

Jasmine Flury (Super-G)

epa06378618 Winner Jasmine Flury of Switzerland, reacts during the podium ceremony after the women's Super-G race at the FIS Alpine Ski World Cup, in St. Moritz, Switzerland, Saturday, December 9, 2017.  EPA/ALEXANDRA WEY

Bild: EPA/KEYSTONE

Feierte in diesem Winter in St.Moritz ihren ersten Weltcupsieg. Holte ihre zweitbesten Karriere-Resultate im Vorjahr dort, wo in einem Monat um Medaillen gefahren wird: Die Plätze 5 (Super-G) und 7 (Abfahrt) machen die Bündnerin zum Geheimtipp.

Benjamin Weger (Biathlon)

Der Schweizer Biathlet Benjamin Weger, aufgenommen im Rahmen eines Trainings des Swiss-Ski Biathlon-Team, am Freitag, 3. November 2017, in Lenzerheide. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Der Walliser liegt im Gesamtweltcup auf Rang 6, er trifft so gut wie nie und ist auch ein starker Läufer. Wer Biathlon verfolgt, der weiss, dass für die Medaillen oft zwei Dutzend Athleten in Frage kommen. Weger zählt fraglos dazu.

Selina Gasparin (Biathlon)

Die Schweizer Biathletin Selina Gasparin, aufgenommen im Rahmen eines Trainings des Swiss-Ski Biathlon-Team, am Freitag, 3. November 2017, in Lenzerheide. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Die Mutter der knapp zweijährigen Leila ist noch nicht so gut wie zu ihrer besten Zeit vor vier Jahren, die sie mit Olympia-Silber im Einzel krönte. Aber es geht aufwärts mit der besten Schweizer Biathletin, so dass ihr durchaus ein weiterer Coup zuzutrauen ist.

Clemens Bracher/Michael Kuonen (Zweierbob)

Third placed Clemens Bracher and Michael Kuonen of Switzerland pose for media after the men's two-man bobsled World Cup race in Innsbruck, Saturday, Dec. 16, 2017. (AP Photo/Kerstin Joensson)

Bild: AP

Aus dem Nichts gewinnt Bracher Anfang Saison in Winterberg beim zweiten Weltcup-Rennen seiner Karriere schon zum ersten Mal. Fünf Jahre, nachdem er einen Hirnschlag erlitt, welcher ihn kurzzeitig gelähmt hatte, könnten der Emmentaler und sein Anschieber auch bei Olympia eine Sensation schaffen.

Eishockey (Frauen und Männer)

Switzerland's ice hockey women player Phoebe Staenz, right, celebrates her bronze medal with teamates during the women's ice hockey victory ceremony at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi, at the Bolshoy Ice Dome, in Sochi, Russia, on Thursday, February 20, 2014. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Aus Sotschi brachten die Schweizerinnen eine Bronze-Medaille mit – gelingt noch einmal so ein Exploit? Auch die Männer liebäugeln mit Edelmetall, weil die NHL ihre Spieler nicht freigibt und dies als Vorteil für die Schweiz interpretiert wird.

Livio Wenger (Eisschnelllauf Massenstart)

First-place Lee Seung-hoon, center, of South Korea, shares the podium with second-place Livio Wenger, left, of Switzerland, and third-place Bart Swings, of Belgium, following the men's mass start final at the World Cup speedskating event Saturday, Dec. 9, 2017, in Kearns, Utah. (AP Photo/Rick Bowmer)

Bild: AP

Noch kennt ihn keiner – aber vielleicht ändert sich das am 24. Februar, wenn sein Wettkampf stattfindet. Der Massenstart ist neu bei Olympia und der Luzerner witterte seine Chance. Er sattelte von Inlineskates auf Schlittschuhe um, lief im Dezember in Salt Lake City erstmals auf ein Weltcup-Podest. Er wäre der erste Schweizer Eisschnellläufer mit einer Olympia-Medaille.

Martina Kocher (Rodeln)

Martina Kocher, Swiss luge athlete, poses in Rosengarten in Berne, Switzerland, pictured on October 30, 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Martina Kocher, Schweizer Rennrodlerin, posiert im Rosengarten in Bern, aufgenommen am 30. Oktober 2013. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Der Sprint, in dem sie schon Weltmeisterin wurde, ist leider nicht olympisch. Aber Kochers Formkurve zeigt nach oben, am Wochenende schaffte sie am Königssee mit Rang 4 ihr bestes Weltcup-Ergebnis.

Simon Ammann (Skispringen)

epa06416469 Simon Ammann of Switzerland reacts during the third stage of the 66th Four Hills Tournament in Innsbruck, Austria, 04 January 2018.  EPA/LISI NIESNER

Bild: EPA/EPA

Seine Chancen liegen sicher näher bei 20 als bei 50 Prozent. Und auch das nur, weil man beim Toggenburger nie weiss, was als nächstes kommt und weil er als vierfacher Olympiasieger wie kaum ein anderer auf seine Routine setzen kann.

Fanny Smith (Skicross)

Die Schweizer Skicrosserin Fanny Smith, aufgenommen im Rahmen einer Pressekonferenz des Verbandes Swiss Ski, am Montag, 11. Dezember 2017, in Arosa. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

Sind aller guten Dinge wirklich drei? Bei den bisherigen zwei Olympia-Teilnahmen war Smith das Glück nicht hold. Die Form der Ex-Weltmeisterin stimmt auch in diesem Winter, wie ein Weltcupsieg belegt.

Alex Fiva (Skicross)

Winner Alex Fiva of Switzerland  pose for media on the podium after the men's Ski Cross  World Cup in Kreischberg, Austria, on Saturday, Jan. 25. 2014. (AP Photo/Kerstin Joensson)

Bild: AP

Der ganze grosse Winter des Bündners ist es noch nicht. Aber als zehnfacher Weltcupsieger zählt Fiva bestimmt zum grossen Kreis der Medaillenanwärter in dieser unberechenbaren Disziplin.

Ladinna Jenny (links), Patrizia Kummer (rechts) und Julie Zogg (Snowboard-Parallel-Riesenslalom)

From left, Ladina Jenny, Patrizia Kummer, both of Switzerland, and Czech Republik's Ester Ledecka celebrate with their silver, gold and bronze medals after the women's parallel slalom at the Snowboard World Cup event in Moscow, Russia, on Saturday, Jan. 30, 2016. (AP Photo/Ivan Sekretarev)

Bild: AP/AP

Die Hoffnung ist, dass eine des Schweizer Trios durchkommt. Zogg und Jenny sind besser im Schuss, Kummer geht als Olympiasiegerin 2014 an den Start.

Nicolas Huber (Snowboard Slopestyle)

Switzerland's Nicolas Huber performs in the men's slopestyle qualifying at the Winter Games NZ in Queenstown, New Zealand, Sunday, Sept. 3, 2017 (Iain McGregor/Winter Games NZ via AP)

Bild: AP/Winter Games NZ

Es kann aufgehen wie in der Sierra Nevada, wo er im Vorjahr Vize-Weltmeister wurde. Aber die Konkurrenz ist gross.

Dabei sein ist alles

Die meisten Schweizer, die bei Olympia dabei sind, werden eine kleine Chance auf einen Medaillengewinn haben. Aber es bräuchte wohl ein Sportwunder, damit es klappt. Wie schön, dass sich solche an Olympischen Spielen immer mal wieder ereignen!

Stellvertretend ein Beispiel, wie das gehen könnte:

Tim Hug (Nordische Kombination)

epa06352125 Tim Hug from Switzerland reacts in the finish area after the men's 15km Pursuit Free of the FIS Cross-Country Skiing World Cup in Ruka, near Kuusamo, Finland, 26 November 2017.  EPA/MARKKU OJALA

Bild: EPA/COMPIC

Vielleicht findet Hug im Training heraus, dass ihm die Schanze in Pyeongchang ausserordentlich gut liegt. Prompt wächst er im Wettkampf beim Springen über sich hinaus. Wachsen: gutes Stichwort. Im Langlauf greifen die Techniker der Deutschen daneben, ist der Japaner nicht in der nötigen Laufform und die Norweger sind nach schwachen Sprüngen wegen ungünstigem Wind schon beim Start weit zurück. Realistisch ist das Zusammentreffen der vielen Faktoren nicht – aber auch nicht ganz unmöglich. Hug ist in dieser Saison bislang nicht auf Touren gekommen, hat aber immerhin mal einen Weltcup-Bewerb gewonnen (vor vier Jahren in Russland, als die meisten Weltbesten nicht am Start waren). «Heute hat alles zusammengepasst», strahlte er. Genau das muss es auch in Südkorea.

So schön sieht es aus, wenn es in der Sahara schneit:

Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Scott 09.01.2018 19:43
    Highlight Könnte Olympia nach der Annahme der No-Billag Initiative überhaupt noch stattfinden?
    5 20 Melden
  • fabinho 09.01.2018 18:46
    Highlight '... er trifft so gut wie nie und ist auch ein starker Läufer'
    Naja, er trifft vielleicht nicht ganz so viel wie die absolute Weltspitze aber gerade so gut wie nie...? ;-)
    30 2 Melden
    • Ralf Meile 09.01.2018 20:01
      Highlight Ist so, Wegers Trefferquote war noch nie besser als in dieser Saison.

      Ach so, und jetzt erkenne auch ich die Doppeldeutigkeit 🙈 Nächstes Mal formuliere ich dann wohl: „Er ist so treffsicher wie nie.“
      30 0 Melden
  • Pana 09.01.2018 18:08
    Highlight Ob die NHL Sperre die Schweizer wirklich begünstigt für einen Medaillengewinn, mag ich bezweifeln. Die Nationen sind proportional geschwächt, und die zweiten Garden werden dementsprechend auftreten.
    10 6 Melden
    • Roman h 09.01.2018 19:26
      Highlight Ja wir verlieren dadurch ein paar Spieler aber so viele sind es nicht.
      Andere Länder wie Kanada, Russland, USA, Schweden werden viel mehr Spieler verlieren.
      Heisst alle Länder die nicht so viel Spieler in der NHL haben, haben einen Vorteil und dazu gehört auch die Schweiz.
      Oder glauben sie das die ganze erste Garde in der NHL spielt?
      7 5 Melden
    • Pana 09.01.2018 23:08
      Highlight Gemäss deiner Logik, wird Südkorea das Hockeyturnier dominieren. ;)
      4 4 Melden
  • Luca Brasi 09.01.2018 17:09
    Highlight Die Volunteers sind meine wahren Heldinnen an Olympia. 😉
    39 6 Melden

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Nach einem harzigen Beginn löste sich der Knoten – und die Schweiz holte so viele Medaillen wie erst einmal, vor 30 Jahren in Calgary. 5x Gold, 6x Silber und 4x Bronze: Schweizer Athleten sorgten für erwartete, unerwartete und sogar sensationelle Podestplätze.

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