Sport

14 Fakten zu den bestverdienenden Sportlern – und welche vier Roger Federer abtrocknen

11.06.15, 19:08 12.06.15, 13:30

Jährlich publiziert das US-Magazin Forbes eine Liste der bestbezahlten Sportler der Welt. Dabei werden die Einnahmen unter Berücksichtigung von Lohn, Preisgeld, Bonus und Sponsoring (geschätzt) vom 1. Juni 2014 bis zum 1. Juni 2015 zusammengezählt.

Wir haben für euch 14 spannende Fakten zusammengestellt.

Gigantischer Gesamtverdienst

Insgesamt flossen im letzten Jahr 3,2 Milliarden Dollar auf die Konten der 100 Topverdiener.

Der Topverdiener

Der amerikanische Boxer Floyd Mayweather schlägt die Konkurrenz K.o. Zum dritten Mal in den letzten vier Jahren steht der 38-Jährige zuoberst.

Wenn du Erfolg hast, hast du halt auch coole Caps. Bild: John Locher/AP/KEYSTONE

Neuer Rekord

Mayweather stellt mit einem Jahreseinkommen von 300 Millionen Dollar einen neuen Rekord auf. Zuvor hielt diesen mit 115 Millionen Dollar Tiger Woods 2008 (mit Inflation heute 125 Millionen Dollar).

Der Letzte

Mit James Harden schafft es der Star der Houston Rockets gerade noch in die 100er-Liste. Sein Verdienst: 18,8 Millionen Dollar.

James Harden: Mit 18,8 Millionen Dollar schafft man's grad noch in die Liste. Bild: David J. Phillip/AP/KEYSTONE

Zehn Sportarten

Die Sportler der gesamten Liste kommen aus zehn Sportarten. Es sind dies:
27 Baseballer
18 Basketballer
16 American Footballer
15 Fussballer
7 Tennisspieler
6 Rennfahrer
6 Golfer
3 Boxer
1 Cricket-Spieler
1 Leichtathlet

Kein Eishockeyaner

Zum vierten Mal in Serie fehlt ein Eishockeyspieler in den Top 100. Sydney Crosby verpasste den Cut mit 16,5 Millionen Dollar um 2,3 Millionen ziemlich deutlich.

Mit Eishockey scheint man nicht mehr ganz so viel Geld verdienen zu können. Bild: DAVID W CERNY/REUTERS

33 Neulinge

Ziemlich genau ein Drittel der 100 bestverdienenden Sportler ist neu dabei. Auf Rang 11 ist mit dem Footballer Ben Roethlisberger einer platziert, dessen Vorfahren einst aus der Schweiz auswanderten. Roethlisberger ist zudem einer von drei Neulingen, die vor 2014 schon einmal dabei waren.

24 Nationen

Die 100 Sportler kommen aus 24 Nationen. Mit 62 stammen fast zwei Drittel aus den USA. Am zweitmeisten sind die Briten mit deren sechs vertreten. Dahinter folgen die Dominikanische Republik (4 Baseballer) und Spanien (3 Sportler). Alle weiteren Nationen kommen auf höchstens zwei Vertreter. Die Schweiz hat mit Roger Federer einen Mann, der die Fahne hochhält.

Rafael Nadal bildet mit Fernando Alonso und Cesc Fabregas die spanische Fraktion. Bild: EPA/MAIRIE DE PARIS

14 Nicht-Amerikaner in den Top 25

Trotz der überwältigenden Mehrheit der Amerikaner sind in den Top 25 nur deren elf vertreten. Die weiteren Nationen in den absoluten Toprängen sind:
2 Spanien
1 Philippinen
1 Portugal
1 Argentinien
1 Schweiz
1 Nordirland
1 Serbien
1 Schweden
1 Grossbritannien
1 Wales
1 Deutschland
1 Indien
1 Brasilien

Die Jüngsten

Der Brasilianer Neymar ist mit seinen 23 Jahren das Küken der Liste. Mit ihm auf dem Juniorenpodest stehen die Fussballerkollegen James Rodriguez (23, Rang 27) und Eden Hazard (24, Rang 90).

Der Topverdiener der Oldies: Phil Mickelson. Bild: AP/FR170480 AP

Die Ältesten

Der Golfer Phil Mickelson (USA) ist der älteste Sportler der Liste (Rang 8). Er wird am 16. Juni 45 Jahre alt. Zweitältester ist Nascar-Pilot Dale Earnhardt Jr. (40 Jahre, Rang 55), drittältester mit Jimmie Jonson (39 Jahre, Rang 61) ebenfalls ein Autorennfahrer.

Nur zwei Frauen

Nach dem Rücktritt von Li Na ist das weibliche Geschlecht nur noch zweimal vertreten. Maria Scharapowa ist auf Platz 26 die Sportlerin mit dem höchsten Verdienst, mit Serena Williams (Rang 47) schafft es eine zweite Tennisspielerin in die Top 100.

Maria Scharapowas Rezept: Schönheit + Erfolg = Reichtum. Bild: STEFANO RELLANDINI/REUTERS

Die Exoten

Natürlich ist Usain Bolt kein Exot. Aber als Leichtathlet hat er sich als einziger in die Liste gespurtet. Es reicht immerhin für Rang 73. Ebenfalls als einziger seiner Sportart hat es Mahendra Singh Dhoni in die Top 100 geschafft. Der Inder ist hierzulande völlig unbekannt. Mit Cricket verdient er aber 31 Millionen Dollar jährlich und liegt auf Rang 23.

Der grösste Exot für uns: Mahendra Singh Dhoni. Bild: PHILIP BROWN/REUTERS

Roger Federer

Roger Federer vertritt die Schweiz als Einzelkämpfer. Der 33-Jährige ist der bestplatzierte Tennis-Crack und grüsst von Rang 5. 67 Millionen Dollar Einnahmen bringen ihn auf den Toprang. Damit ist der Baselbieter wieder etwas nach vorne gekommen. Die Rangierungen des Maestros der letzten Jahre:
2014: Rang 7
2013: Rang 2
2012: Rang 5
2011: Rang 4
2010: Rang 4

Roger Federer ist seit Jahren ganz oben auf der Liste vertreten. Bild: JEAN-PAUL PELISSIER/REUTERS

Wer die gesamte Liste studieren will, hier klicken!

Die Entwicklung der Rekordtransfers im Fussball

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schreiberling 12.06.2015 05:58
    Highlight Dass die Eishockeyspieler nicht unter den Top100 vertreten sind, liegt wohl am Salary Cap in der NHL. Aber das ist auch gut so, denn sie verdienen immer noch mehr als genug. Könnte man in anderen Sportarten auch mal einführen.
    8 0 Melden
  • geuuuuuuuu 11.06.2015 20:26
    Highlight Cricket wird in Kontinentaleuropa einfach völlig unterschätzt!
    Ein wunderschöner Sport!
    5 18 Melden
  • Illuminati 11.06.2015 20:16
    Highlight Einfach krank diese Summen!
    Was rechtfertigt, dass einer 300 Millionen verdient?!?
    Nichts!!
    24 11 Melden
    • Jaing 11.06.2015 20:52
      Highlight Sie haben ja deshalb nicht weniger, oder?
      9 18 Melden
    • stadtzuercher 11.06.2015 21:01
      Highlight 1896, was rechtfertigt, dass jemand steuerfrei Millionen erbt? Diese Sportler tun immerhin was für ihre Millionengehälter.
      11 23 Melden
    • Ehringer 11.06.2015 21:56
      Highlight @Jaing: Wir in der Schweiz wohl nicht, aber kannst du dir vorstellen was mit 300 Millionen in Afrika möglich wäre? Es ist tatsächlich einfach krank dass jemand soviel verdienen kann. Ich kann mich abfinden mit Gehältern in Millionenhöhe, so +/- bis 20 Millionen gehen von mir aus in Ordnung. Finde ich zwar sehr hoch, aber wenn sie jemand zahlen will und es von der Gesellschaft unterstützt wird (was es ja ganz klar wird) kann ich damit leben. Mit 300 Millionen allerdings nicht, das ist krank.
      14 6 Melden
    • Jol Bear 11.06.2015 22:43
      Highlight 300 Mio. "verdient" keiner, er bekommt sie offenbar. Allerdings werden die Mio. , erfahrungsgemäss bes. von Boxern auch schnell wieder ausgegeben. Und zur Anmerkung von 'Ehringer': sicher wäre mit 300 Mio. einiges Gutes anzustellen. Wenn ich aber sehe, dass in Afrika und auf allen andern Kontinenten x Milliarden in sinnlose Kriege investiert werden, dann sind die Millionen, welche die Topsportler für Luxusgüter ausgeben, bei Parties verprassen und zu einem, wenn wahrscheinlich auch eher kleinen Teil, in Charity-Projekte investieren, gar nicht am schlechtesten angelegt.
      3 3 Melden
    • Ehringer 11.06.2015 23:12
      Highlight Klar kann man nicht nur den Spitzensportlern das Gehalt kürzen und es gibt Frieden auf der Welt. Wenn ich aber Bilder von Mayweather auf Instragramm sehe und daneben Bilder einer Hungersnot aus Afrika dann kann ich nicht anders als mich fragen, wie er das verdient hat. Und dann kann ich auch nicht anders als zum Schluss zu kommen, dass er das nicht hat. Ich weiss, dass viele andere Probleme auch gelöst werden müssen. Ich weiss auch, dass Krieg ein grösseres Problem ist als die unfaire Verteilung von Geldern. Aber irgendwo muss man anfangen.
      4 2 Melden
    • Jaing 12.06.2015 07:31
      Highlight @ehringer Natürlich, würden die Sportler das Geld nicht kassieren, ginge es direkt nach Afrika. Wahrscheinlich mit all den anderen Millionen die hingehen und bisher enorm viel gebracht haben.
      0 2 Melden
    • Ehringer 12.06.2015 09:22
      Highlight @Jaing: also gut, wenn du es mit deinem Gewissen vereinbaren kannst dass Leute an Hungersnöten sterben während andere pro Minute 578$ verdienen (mehr als einige in Afrika im Jahr), dann ok. Aber ich kann es nicht und deshalb sind 300 Millionen einfach zu viel. Mir geht es in dieser Situation mehr um das Prinzip, denn mit dem richtigen Prinzip fangen Veränderungen an. Aber muss schlussendlich jeder selber wissen.
      2 0 Melden

Federer ringt Johnson nieder – und freut sich aufs Gipfeltreffen mit Nadal

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