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Dumm gelaufen

Diesen Sportlern ist es gelungen, sich mit Champagner oder Hundeurin zu verletzen

Kreuzbandrisse, gerissene Sehnen oder lädierte Finger gehören heute zum Sport wie der Ball zum Tennis. Doch ist es nicht immer der Sport selbst, der für die Blessuren sorgt, wie diese Athleten beweisen.

01.04.14, 14:42 02.04.14, 13:35

Vor dem Baseballspiel der Los Angeles Angels gegen die Seattle Mariners hat Angels-Legende Vladimir Guerrero die Ehre, den ersten Wurf des Spiels abzugeben. Guerrero spielte fünf Jahre für das Team aus Anaheim und wurde 2004 zum wertvollsten Spieler der Saison gewählt. Eine Zeremonie also, die einer Feier gleichkommen sollte. Doch sie endet mit einer blöden Verletzung.

Angels-Trainer Don Bayler darf sich bei Guerreros Wurf als «Catcher» (Ballfänger) auszeichnen – hätte er lieber gelassen. Denn beim Versuch, den Ball zu fangen, verdreht Baylor aus heiterem Himmel sein Bein. Diagnose: Beinbruch. So schnell kann es gehen.

Beim Fangen des Balls verdreht sich Baylor plötzlich das Bein. Video: Youtube/SportzRoom

Die kuriosesten Verletzungen der Sportwelt

Wirklich erklären kann man den Vorfall des bedauerlichen Trainers nicht, im Gegensatz zu den folgenden Beispielen, die in ihrer Entstehung einen Orden verdient hätten.

Champagne-Shower-Fail

Skischönheit Lindsey Vonn ist zwar eine der besten Skifahrerinnen der Welt, doch was das Feiern betrifft, muss sie noch einiges lernen. An der WM 2009 in Val d'Isère war der Doppelweltmeisterin in der Abfahrt und im Super-G nach einem Gläschen Champagner zu Mute. Zum Öffnen der Flasche verwendete die Amerikanerin einen Ski. Was schon gefährlich tönt, endet mit einer durchtrennten Sehne im Daumen. Na dann, prost!

Vonn mit ihrem verletzten Daumen. Bild: AP

Auf dem Urin des Hundes ausgerutscht

Während Vonn bereits im Slalom einige Tage später wieder angreifen konnte, endete der Ausrutscher vom walisischen Fussballspieler Darren Barnard in einer sechsmonatigen Pause. Mit einer Kreuzbandverletzung ist Darren zwar nicht der einzige Pechvogel auf der Welt. Aber es wäre interessant zu wissen, ob sonst noch jemand auf dem Urin des eigenen Hundes ausgerutscht ist. Bleibt zu bezweifeln.

Ein Kreuzbandriss von Barnard bei der Abwehr des Schusses vom Schweizer Alexandre Rey wäre eine nicht halb so «lustige» Geschichte gewesen. Bild: Keystone

Gut riechen, dafür die WM verpassen

Ganz bitter verlief es für den ehemaligen spanischen Nationaltorhüter Santiago Cañizares. Der damalige Valencia-Goalie wollte sich im Vorfeld der WM 2002 ein wenig hübsch machen und vertraute dabei auf Aftershave. Doch bringt eine Flasche des Rasierwässerchens nichts, wenn man diese im Badezimmer fallen lässt – im Gegenteil. Die Glassplitter können Sehnen im Fuss durchtrennen. Und bei Cañizares für eine Forfait-Absage der WM sorgen.

Bild: AP EFE

Handbremse anziehen nicht vergessen

«Die Vereinstradition soll bestehen bleiben», dachte sich wohl Valencia-Spieler Ever Banega. Der argentinische Nationalspieler sorgte vor gut zwei Jahren für internationale Schlagzeilen, als er sich an einer Tankstelle einen Knöchelbruch zuzog. Der Mittelfeldregisseur hatte vergessen, die Handbremse seines Geländewagens anzuziehen, worauf dieser ins Rollen geriet und den damals 23-Jährigen am Fuss erwischte. 

Im Zweikampf mit seinem Auto ist Banega wie hier auch nur zweiter Sieger geworden. Bild: AP

Vom Bobbycar angefahren

Nicht halb so gross wie ein richtiges Auto, doch genau so gefährlich. Mitte der 90er-Jahre musste der ehemalige englische Nationalspieler David Batty wegen einer Achillessehnenverletzung mehrere Monate pausieren. Die Schuld trug sein dreijähriger Sohn und dessen Bobbycar. Mit dem Babyauto fuhr der Junge in Papas Achillessehne.

Bobbycars können auch Schmerzen bereiten. Bild: Twitter/Martin Sp.

NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN

Mit dem Ehering am Zaun hängen bleiben

Einer der schmerzhaftesten unter den kuriosen Fauxpas passierte einem Schweizer. Der damalige Servette-Spieler Paulo Diogo blieb bei einem Torjubel mit dem Ehering am Gitter hängen und verlor diesen mitsamt dem oberen Teil des Fingers. Und als wäre dies nicht genug der Strafe, erhielt Diogo noch die gelbe Karte wegen übertriebenen Torjubels obendrauf.

Nichts für schwache Nerven. Paulo Diogo und – oder eben nicht – sein fehlender Finger. Bild: Twitter/@vivapappo

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