Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Giulia Steingruber freut sich über ihre zweite Goldmedaille in Baku. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

Steingruber kehrt mit Übergepäck aus Baku heim: Turnerin gewinnt vier Medaillen – zwei sind aus Gold

Giulia Steingruber sichert sich an den Europa-Spielen ihre Medaillen zwei bis vier. Die Mehrkampf-Zweite von Baku gewinnt in den Gerätefinals am Sprung und am Boden Gold, dazu kommt Bronze am Schwebebalken.

20.06.15, 17:08 20.06.15, 20:18


«Nun bin ich komplett ausgelaugt. Aber so viele Medaillen zu gewinnen, ist mega schön. Ich habe mir meine Ferien, die in zwei Wochen anfangen, verdient.»

Gold im Sprung

Steingruber gewann an ihrem Paradegerät auch an den Europa-Spielen in Baku die Goldmedaille. Die zweimalige Sprung-Europameisterin triumphierte mit 14,999 Punkten deutlich vor der Russin Seda Tutchaljan und der Holländerin Lisa Top.

Die 21-jährige St. Gallerin zeigte zunächst ihren Paradesprung, den Tschussowitina, der mit 15,566 Punkten sehr gut bewertet wurde. Danach stand sie auch den Jurtschenko mit einer Schraube sauber (14,433). Vor dem Wettkampf hatte Steingruber zusammen mit ihrem Trainer entschieden, auf die zweite Schraube zu verzichten. «Wenn man nicht Risiko nehmen muss, dann tut man es auch nicht», sagte Zoltan Jordanov.

Strahlend präsentiert Steingruber ihr Sprung-Gold. Bild: Michael Zanghellini/freshfocus

Gold am Boden

Rund zweieinhalb Stunden später durfte sich Steingruber gleich nochmals über einen Sieg freuen. Gold am Boden zu holen, dies ist ihr auch an Europameisterschaften noch nie gelungen. Die Ostschweizerin siegte trotz eines leichten Übertreters mit dem knappen Vorsprung von 0,066 Punkten vor Aliya Mustafina.

«Uff, mit dem Fehler wurde es knapp, aber es reichte. Wunderbar, dass ich Mustafina am Boden einmal schlagen konnte!»

Während Steingruber diese Kombination wunderbar gelingt … gif: sport 1

… übertritt sie bei ihrem letzten Element. Trotzdem reicht es zum Sieg. GIF: Sport 1

Silber im Mehrkampf

Bereits vorgestern hatte sich Giulia Steingruber ihre erste Medaille in Aserbaidschan geholt. Im Mehrkampf musste sie sich nur von der überlegenen Russin Mustafina bezwingen lassen.

Die überragenden Turnerinnen in Baku: Mustafina (links) und Steingruber. Bild: Getty Images Europe

Bronze am Balken

«Meine Übung war nicht top. Aber cool, dass es dennoch zu einer Medaille gereicht hat.»

Am Schwebebalken reichte es Steingruber hinter der Holländerin Lieke Wevers und der Rumänin Andreea Iridon zu Bronze. Gleich drei Konkurrentinnen leisteten sich zu grosse Patzer. (ram/si)

Konzentrierter als die Gegnerinnen und deshalb mit Bronze belohnt. Bild: KAI PFAFFENBACH/REUTERS

So zeigt sich Giulia Steingruber auf ihrem Instagram-Account

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Angebliche Shaqiri-Provokationen – das Vorgeplänkel auf Schweiz vs. Serbien hat begonnen

Das serbische Team bereitet sich eigentlich in aller Ruhe im Ostseebad Swetlogorsk auf die nächste WM-Aufgabe gegen die Schweiz vor. Vor dem Spiel vom Freitag stören einzig die von einzelnen Medien transportierten angeblichen Provokationen aus dem schweizerisch-albanischen Lager.

Vor dem wegweisenden Gruppenspiel gegen die Schweiz kommen allfällige Störfeuer aus Sicht der Serben bloss vom Gegner. Es ist von Trash-Talk und verbalen Provokationen von Seiten der albanisch-stämmigen Schweizer Nationalspieler die Rede.

Gemeint ist beispielsweise die Kosovo-Flagge auf den Fussball-Schuhen von Xherdan Shaqiri oder seine harmlose Aussage, dass die Petkovic-Elf mehr Respekt verdient habe. Doch auch über Provokationen von albanischer Seite ärgert man sich in Serbien.

Viele von den …

Artikel lesen