St Gallen
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Asylsuchender nach Auseinandersetzung in Mels SG an Verletzungen gestorben

13.02.18, 14:58 14.02.18, 10:22

Am Dienstagvormittag ist in der Asylunterkunft Heiligkreuz in Mels SG ein 39-jähriger Ägypter nach einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden. In der Nacht auf Mittwoch ist er seinen schweren Verletzungen erlegen, wie die Kantonspolizei St.Gallen mitteilt. Der mutmassliche Täter konnte kurz darauf festgenommen werden.

Kurz vor Mittag kam es in der Gruppenunterkunft zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Die Leitung alarmierte die Polizei.

Die Einsatzkräfte seien in der Unterkunft auf einen durch Stiche schwer verletzten Asylsuchenden gestossen, teilte die St.Galler Polizei mit. Der 39-jährige Mann wurde nach einer Reanimation ins Spital transportiert, wo er in der Nacht auf Mittwoch seinen Verletzungen erlag.

Kurz darauf konnte der mutmassliche Täter im Dorfkern von Mels aufgespürt und festgenommen werden. Der 33-jährige Algerier ist der Polizei wegen Vermögensdelikten bekannt.

In der Gruppenunterkunft in Mels sind Asylsuchende untergebracht, die nach abgelehnten Entscheiden ausreisen müssen. (sda)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • derEchteElch 13.02.2018 15:20
    Highlight „In Mels sind Asylsuchende untergebracht, die nach abgelehnten Entscheiden ausreisen müssen.“

    „Kurz darauf konnte der Täter im Dorfkern aufgespürt und festgenommen werden.“

    Stellt sich mir die Frage, wieso sie frei herumlaufen können. Die Gefahr, dass sie (insbesondere nach solchen Gewalttaten) untertauchen, ist viel zu gross.
    194 33 Melden
    • Enzasa 13.02.2018 16:08
      Highlight Warum sollte jemand der eine Ablehnung auf seinen Asylantrag bekommt eingesperrt werden?

      Ablehnender Asylantrag heißt nicht automatisch Ausreise.
      38 157 Melden
    • Hashtag 13.02.2018 16:27
      Highlight Nun ja, ein Asylant ist kein Straftäter, auch wenn sein Gesuch abgelehnt worden ist. Wenn du ihre Bewegungsfreiheit einschränkst vorverurteilst du diese Asylsuchenden.

      53 124 Melden
    • Flötist 13.02.2018 16:53
      Highlight Tatsächlich sollten sich auszuschaffende in einer geschlossenen Zone aufhalten. Ähnlich einem Status wie wenn jemand im Flughafen weder ein- noch ausreisen kann.
      152 26 Melden
    • Enzasa 13.02.2018 18:57
      Highlight Zunächst wird der Asylantrag abgelehnt.
      Dann bleibt die Option Klage zu erheben.

      Gleichzeitig bekommt das Ausländeramt die Mitteilung, diese muss jetzt eventuell Ausweispapiere besorgen und abklären ob das Heimatland überhaupt Ausgeschaffte Personen aufnimmt.

      Es gibt auch noch die Möglichkeit einen Abschiebestopp zu erhalten oder eine Duldung zu bekommen.

      Erst wenn diese Schritte gemacht sind, kann es zu einer Ausschaffung kommen.

      Es geht nicht darum, ob das jemand nun gut oder schlecht findet, das ist der rechtmäßige Ablauf.



      37 30 Melden
    • Enzasa 13.02.2018 18:59
      Highlight Vom ablehnendere Bescheid, bis zu einer tatsächlichen Ausschaffung vergehen Wochen wenn nicht sogar Monate, jemanden so lange festzusetzen, obwohl er keine Straftat begangen hat, dürfte rechtlich nicht in Ordnung sein.
      Menschlich ist es nicht in Ordnung.
      34 58 Melden
    • EvilBetty 13.02.2018 21:45
      Highlight Ja, wär doch gut wenn man die Gefahr auf ein Lager konzentrieren könnte?

      </sarkasmus>

      Meine Fresse, hört ihr euch auch mal selber zu?
      46 71 Melden
    • derEchteElch 13.02.2018 22:02
      Highlight „Vom ablehnendere Bescheid, bis zu einer tatsächlichen Ausschaffung vergehen Wochen wenn nicht sogar Monate...“

      @enzasa &andere:
      Ist doch perfekt. Genug Zeit um auf jeden Fall untertauchen und sich illegal in einem Land aufhalten zu können. Wie gross ist die Wahrscheinlichkeit, doch bleiben zu können? Eben, gering. Also lieber gleich untertauchen.
      65 24 Melden
    • Enzasa 13.02.2018 22:29
      Highlight Wenn jemand gegen den Asylbescheid Klage erhebt kann er unmöglich untertauchen. Wenn die Ausländerbehörde eine Ausschaffung prüft, besteht immer noch die Hoffnung bleiben zu können. Asylbewerber leben von der Hoffnung.
      DerEchteElch der keine Not kennt und den es gut geht, der leider nicht in der Lage ist, sich in die Situation zu versetzen, wo Hoffnung, der einzige Besitz ist. Du unterstellst dein Kalkül und dein Besitzdenken, einfach den Asylbewerbern und vergisst, dass andere Lebensumstände auch anderes Verhalten bedeutet.
      21 35 Melden
    • Enzasa 13.02.2018 22:30
      Highlight Wohlstandsdenken setzt Wohlstand voraus.
      12 18 Melden
    • Flötist 13.02.2018 22:51
      Highlight @EvilBetty Shame on you, du bist der einzige, der von Lager konzentrieren geredet hatte. Es spricht überhaupt nichts dagegen bei einem negativen Entscheid, die Personen in einem abgetrennten Bereich einzuquartieren. Das selbe geschieht, wenn du in ein Land einreisen willst, wo man dich nicht reinlässt. Du sitzt in einem Gebäude fest. Und rauslassen kann man die Leute immer, solange sie das Land direkt verlassen.
      37 12 Melden
    • aglio e olio 13.02.2018 23:08
      Highlight Wieder einmal fand Vadda Zille die passenden Worte:
      "Jeder schließt von sich auf andere und berücksichtigt nicht, daß es auch anständige Menschen gibt."
      17 15 Melden
    • narasimhaji 13.02.2018 23:27
      Highlight Immer diese Menschenverachter und Menschenversteher. Warten wir’s ab. Ein, zwei Generationen des lebenslänglichen Internets um die Ohren und wir sind im Schnitt so blöd geworden... schaut‘s euch doch an, wie es ist. Oder bleibt stecken im Gestetzbuch, das wäre im Zweifel zumindest rechtens.
      9 19 Melden
    • reich&schön 14.02.2018 00:22
      Highlight @Hashtag: Straftäter oder nicht, abgewiesene Asylbewerber in Unterkünften mit freiem Ausgang unterzubringen, ist geradezu eine Einladung unterzutauchen und sich dadurch der ordnungsgemässen Ausreise oder Ausschaffung zu entziehen.

      Neben vielen anderen ist dies ein Punkt unserer butterweichen Asylgesetzgebung, der dringend massiv verschärft gehört.

      Sinnvolle Lösungsansätze werden aktuell in Dänemark diskutiert:

      https://www.welt.de/politik/ausland/article173471518/Daenemark-Sozialdemokraten-wollen-Asylrecht-abschaffen.html
      38 17 Melden
    • What’s Up, Doc? 14.02.2018 11:05
      Highlight Das ist schon seit langem ein Problem und nicht nur bei uns, Italien, Frankreich und Deutschland. Wie tragisch dass das Untertauchen enden kann hat uns auch Anis Amri gezeigt.
      Ein grosses Problem dürfte wohl nach wie vor sein dass das ganze Verfahren für die Asylsuchenden einfach viel zu lange dauert.

      https://www.srf.ch/news/schweiz/asylbewerber-untertauchen-und-weg
      19 4 Melden
    • EvilBetty 14.02.2018 11:25
      Highlight Flötist: Doch, man nennt das auch Freiheitsberaubung.
      8 20 Melden
    • derEchteElch 14.02.2018 11:52
      Highlight @Evil: ein Asylverfahren ist nun mal kein Urlaub am Strand wo man tun kann was man will.

      Wenn nach deiner Meinung alle frei herum laufen dürfen brauchen wir auch keine Grenzen mehr, soll jeder kommen. Dann aber werde ich mir eine grosse Burg bauen..
      22 8 Melden
    • reich&schön 14.02.2018 13:23
      Highlight @Elch: Für den Bau der Burg würde ich mich anschliessen...
      ...wobei, dann haben wir genau solche Zustände wie in Entwicklungs- und Schwellenländern, wo sich die Wohlhabenden in gated communities verschanzen.

      Dass es in der Schweiz (noch) anders geht, war und ist für mich ein wesentlicher Grund, gerne hier zu leben. Mit der heutigen Laissez-fair-Asyl- und Migrationspolitik sind wir aber auf dem besten Weg, diesen Standortvorteil zu begraben und dann ist es hierzulande nur noch teurer als anderswo, sonst nichts.
      16 2 Melden
    • Enzasa 16.02.2018 08:51
      Highlight Noch nie! Waren die Asylgesetze so streng und eingeschränkt wie heute.

      Noch nie, waren die Menschen so kalt und egoistisch und ängstlich wie heute.

      Nur weil jemand der Meinung ist, „die“ könnten ja weglaufen, Menschen einsperren, widerspricht jede Rechtsstaatlichkeit.
      2 3 Melden
    • Enzasa 16.02.2018 08:56
      Highlight derEchteElch Asyl bedeutet einem Menschen, dessen Leben in Gefahr ist Schutz zu geben.
      Warum sollte man so einen Menschen also einsperren?
      Die Menschen sollen nicht nach meiner Meinung nach frei rumlaufen sondern nach dem Gesetz.
      Bedenklich ist wenn Menschen glauben sie brauchen Gesetze nicht zu achten, wenn es um bestimmte Menschengruppen geht.
      2 2 Melden
    • EvilBetty 16.02.2018 11:00
      Highlight Ach Elch, dir ist schon bewusst dass es ein Unterschied ist, jemanden einzusperren oder ihn am Betreten von irgendwas zu hindern?
      2 5 Melden
    • derEchteElch 16.02.2018 13:10
      Highlight @Enzasa:
      Abgewiesene Asylgesuche sind nicht ohne Grund abgelehnt. Dein Argument „sie bräuchten Schutz statt einsperren“ zählt also nicht...
      5 1 Melden
    • andrew1 16.02.2018 13:49
      Highlight @betty
      <Ja, wär doch gut wenn man die Gefahr auf ein Lager konzentrieren könnte?

      </sarkasmus>

      Meine Fresse, hört ihr euch auch mal selber zu?>


      ein lager ist nicht per se schlecht. Kommt ganz darauf an was man mit den menschen in so einem lager macht. Da ist die bandbreite sehr gross.
      5 1 Melden
    • Flötist 16.02.2018 14:04
      Highlight @EvilBetty Freiheitsberaubung wäre es dann, wenn man sie nicht mehr in ihr oder jedes andere Land zurück liesse, sofern sie dies wollten. Das muss aber zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein. Das wäre mitnichten eine Freiheitsberaubung.
      3 1 Melden

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