Stapferhaus
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Big Lebowski für Stapferhaus

Bild: Keystone

Inhalt von Stapferhaus Lenzburg

Sie gehören zu den Menschen, die sich nicht entscheiden können? Dann sollten Sie unbedingt diese 8 Tipps lesen.

Michael Fässler, stapferhaus Lenzburg

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1. Sie wollen erfolgreich sein. Deshalb versuchen Sie, falsche Entscheide um jeden Preis zu vermeiden. 

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Rezept:

«Erfolge sind das Resultat von richtigen Entscheiden. Richtige Entscheide fällt man durch Erfahrung. Erfahrung basiert unter anderem auf falschen Entscheiden.»

Steve Jobs

2. Richtungsweisende Entscheidungen fallen Ihnen schwer, weil Sie Ihr Lebensziel nicht genau kennen.

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Rezept:

Ziehen Sie sich an einen ruhigen Ort zurück. Stellen Sie sich folgende Fragen: «Was würde mich an meinem 80. Geburtstag zum Weinen bringen?  Und warum? Weil ich es erleben durfte oder weil ich es versäumt habe?» – «Was möchte ich in einer Ansprache über mich und mein Leben hören?» Daraus leiten Sie Ihr Lebensziel ab. 
Fragen Sie sich bei künftigen Entscheidungen: «Welcher der möglichen Wege führt mich eher an mein Lebensziel?»

3. Sie entscheiden sich im Zweifelsfall gerne für beides. 

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Rezept: 

«Du kannst nicht zwei Pferde mit einem Hintern reiten.»

Woody Allen

4. Sie haben wenig Informationen und müssen sich schnell entscheiden.

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Rezept: 

Sie haben keine andere Wahl – verlassen Sie sich auf Ihr Bauchgefühl: 

  1. Achten Sie auf den ersten Gedanken/Impuls.
  2. Prüfen Sie diesen Gedanken: Welche Gefühle löst er aus? 
  3. Entscheiden Sie sich für oder gegen den Impuls.
  4. Falls dagegen: Lassen Sie den nächsten Gedanken zu.

Risiko: Kann bei wenig Erfahrung zu Fehl- und Schnellschüssen führen. Andererseits, frei nach Oscar Wilde: Fehler sind das, was wir Erfahrung nennen.



5. Sie setzen oft alles auf eine Karte und sind am Boden zerstört, wenn Ihr Plan nicht aufgeht.

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Rezept:

Setzen Sie alles auf eine Karte, aber behalten Sie stets einen Trumpf im Ärmel. Denn: Die Rahmenbedingungen können sich ändern oder der gewählte Weg kann sich als Irrweg entpuppen. Halten Sie darum gerade bei risikoreichen Entscheidungen einen Plan B bereit, damit Sie nicht überwältigt werden und in eine Lebenskrise geraten, wenn Plan A nicht aufgeht.

«Entscheiden» – eine Ausstellung über das Leben im Supermarkt der Möglichkeiten

Die Ausstellung «Entscheiden» führt die Besucherinnen und Besucher in die Welt der Job-Hopper, der Fast-Liebespaare. 
«Entscheiden» blickt hinter die Kulissen der Entscheidungsfindung und fragt nach dem Zusammenspiel von persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung. 

«Entscheiden». Noch bis am 25. April 2014 im Zeughaus Lenzburg. 

Ausstellungsprogramm
www.stapferhaus.ch

6. Sie stehen vor einer Entscheidung, die Ihre Zukunft nachhaltig verändern könnte. Die Argumente für und gegen die einzelnen Optionen scheinen sich die Waage zu halten.

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Rezept:

Fragen Sie sich: «Was hält mich, was zieht mich?» Die Methode scheint auf den ersten Blick eine Variante des einfachen Abwägens: «Was spricht dafür, was dagegen?» Der Unterschied: Die Fragen «Was hält mich?» und «Was zieht mich?» sind positiv formuliert und entsprechen damit besser einer Situation, in der beide Alternativen reizvoll sind.

7. Sie können Ihre Wahl nicht geniessen, weil Sie glauben, dass es immer etwas noch Besseres gibt.

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Rezept:

Das Prinzip «Satisfy» hilft zu geniessen, was Sie haben. Und all das zu ignorieren, was Sie möglicherweise auch noch haben könnten: 

  1. Verbringen Sie weniger Zeit damit, nach dem perfekten Objekt Ihrer Begierde zu suchen.
  2. Trauern Sie nicht dem Kick der ersten Stunde nach. Geniessen Sie es, wenn aus Lust Wohlbehagen wird.
  3. Geniessen Sie die Wahl, wenn sie gut genug für Sie ist, ohne sich mit anderen zu vergleichen.

8. Im Zweifelsfall entscheiden Sie sich für die sichere Variante und gegen das Risiko. Sie ziehen es vor, etwas nicht zu tun, statt etwas zu wagen.

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Rezept:

«Wir bereuen immer nur das, was wir nicht getan haben.» 

Marcel Proust

Quellen:

Rezept 2: in Anlehnung an: Lukas Niederberger (2004): Am liebsten beides / Rezept 4: nach Walter Braun (2010): Die Psychologik von Entscheidungen, und Gerd Gigerenzer (2008): Bauchentscheidungen. Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition / Rezept 5: in Anlehnung an: Walter Braun (2010): Die Psychologik von Entscheidungen / Rezept 6: aus Mikael Krogerus / Roman Tschäppeler (2008): 50 Erfolgsmodelle. Kleines Handbuch für strategische Entscheidungen / Rezept 7: in Anlehnung an: Barry Schwartz (2004): Anleitung zur Unzufriedenheit. Warum weniger glücklicher macht.

Dieser Inhalt wurde nicht von der watson-Redaktion erstellt.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Martin Bader 08.02.2014 23:30
    Highlight Highlight Soll ich den Kommentar nun wirklich abschicken oder nicht? Was werden alle Leute denken? Vielleicht müsste ich ja doch noch etwas substantielleres schreiben? Und wer weiss, ob der Kommentar dann auch publiziert wird?

    *schluckt die rote Pille*

    YOLO! :D
    5 0 Melden

Nein, Gertrud, meine Tattoos sind «kein Schrei nach Aufmerksamkeit»

Danke der Nachfrage, aber mir geht es gut und nein, du darfst nicht «schnell mal anfassen» oder «nachsehen».

Der Sommer ist für viele Tätowierte ein schwieriges Pflaster. Jetzt, wo die Tattoos nicht mehr von Pullovern verdeckt werden (können) und für jedermann und -frau öffentlich beurteilbar sind, häufen sich die ungebetenen Kommentare. Im Freibad. Beim Bäcker. Beim Grillen mit den Freunden der Nachbarn.  

Ich weiss, wovon ich spreche. Statt mir in die Augen zu schauen, kleben die Blicke der Fremden seit drei Monaten an meinen Armen. Manchmal werden sie übergriffig:

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