Syrien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

USA will Rebellen unterstützen

US-Aussenminister Kerry trifft syrische Opposition in Saudi-Arabien

27.06.14, 18:35
U.S. Secretary of State John Kerry (L) talks with Saudi Foreign Minister Prince Saud al-Faisal (R) after arriving at King Abdulaziz International Airport in Jeddah June 27, 2014. REUTERS/Brendan Smialowski/Pool (SAUDI ARABIA - Tags: POLITICS)

US-Aussenminister John Kerry  im Gespräch mit dem saudischen Aussenminister Prinz Saud al-Faisal nach seiner Ankunft am Flughafen.  Bild: POOL/REUTERS

US-Aussenminister John Kerry ist mit führenden Gegnern des Assad-Regimes zusammengetroffen. Zuvor hatten die USA angekündigt, die Unterstützung für die syrische Opposition deutlich zu verstärken.

Kerry kam am Freitag in Saudi-Arabien mit dem Vorsitzenden der oppositionellen Nationalen Syrischen Allianz, Ahmed al-Dscharba, zusammen, wie der Nachrichtensender Al-Arabija berichtete. Das Treffen wurde von einem schweren Streit über die Besetzung der militärischen Führung der Aufständischen in Syrien überschattet. 

Der Ministerpräsident Ahmed Tome der von der Opposition selbst ernannten Regierung hatte am Donnerstagabend FSA-Generalstabschef Abdel Illah al-Baschir abgesetzt und den obersten Militärrat aufgelöst. Zugleich rief er die «revolutionären Kräfte» dazu auf, innerhalb eines Monats eine neue militärische Führung zu bilden.

Die Freie Syrische Armee (FSA) wies die Entscheidungen am Freitag jedoch zurück. Die Interimsregierung und die FSA werden zur gemässigten syrischen Opposition gezählt und beide vom Westen unterstützt. Im syrischen Bürgerkrieg gilt die FSA als schwächste der grossen Oppositionsgruppen, die das Regime von Baschar al-Assad stürzen wollen.

Die Regierung von US-Präsident Barack Obama bittet den Kongress um 500 Millionen Dollar zur Unterstützung gemässigter Rebellen in Syrien. Das Geld solle für Ausstattung und Training verwendet werden. Ziel sei es auch, damit die von der Opposition kontrollierten Gebiete zu stabilisieren, wichtige öffentliche Dienste sicherzustellen und terroristischen Bedrohungen zu begegnen. (rar/sda/dpa)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Der Krieg im Krieg eskaliert weiter: Israel rächt iranischen Angriff in Syrien

Die seit Monaten sich aufbauenden Spannungen zwischen Israel und iranischen Einheiten in Syrien haben sich nochmals verschärft: Israel beantwortete jetzt iranische Angriffe auf die besetzten Golanhöhen mit Attacken auf Ziele in Syrien.

Die israelische Armee warf dem Iran vor, von Syrien aus rund 20 Geschosse auf israelische Stellungen im besetzten Golan abgefeuert zu haben. Ein Teil der Geschosse sei von der israelischen Raketenabwehr abgefangen worden. Opfer gab es demnach nicht, die Schäden seien begrenzt.

Die Raketen seien kurz nach Mitternacht Ortszeit von den iranischen Al-Kuds-Brigaden abgefeuert worden, sagte Israels Armeesprecher Jonathan Conricus. Die Armee stufe «diesen iranischen Angriff auf Israel als sehr …

Artikel lesen