Syrien
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US-Regierung ist «empört»

Assad sperrt Verwandte der Friedenskonferenz-Teilnehmer ein

FILE - In this Monday, Oct. 21, 2013 file photo, which AP obtained from Syrian official news agency SANA and which has been authenticated based on its contents and other AP reporting, President Bashar Assad gestures as he speaks during an interview with Lebanon’s Al-Mayadeen TV, at the presidential palace in Damascus, Syria. With stakes high and expectations low, Syria's government and its opponents sit down face-to-face at an international peace conference this week for the first time _ muscled to the negotiating table by foreign powers that fear the bloodiest of the Arab Spring uprisings may engulf the entire region in sectarian war. (AP Photo/SANA, File)

Bild: AP/SANA

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat nach Angaben aus Washington Verwandte von Oppositionellen festnehmen lassen, die an den Friedensgesprächen in Genf teilgenommen hatten. 

Die US-Regierung sei «empört» über Berichte, wonach Familienmitglieder von oppositionellen Delegierten gefasst, die Delegierten selbst als Terroristen bezeichnet und ihr Vermögen beschlagnahmt worden sei, sagte US-Aussenamtssprecherin Jen Psaki am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. 

Zugleich rief sie Damaskus auf, «unverzüglich und ohne Vorbedingungen» alle «ungerechterweise» Festgenommenen wieder freizulassen. Unter ihnen ist den Angaben zufolge Mahmud Sabra, der Bruder des Oppositionellen Mohammed Sabra. 

Kein Ergebnisse bei Genfer Verhandlungen

Die zweite Runde der Genfer Verhandlungen war am 15. Februar ergebnislos zu Ende gegangen. Beide Seiten konnten sich nicht einmal auf einen Termin für eine Fortsetzung der Gespräche einigen. Der Westen gab der syrischen Führung die Schuld für die Blockade der Verhandlungen. 

Laut dem Sondergesandte Lakhdar Brahimi wollte die Opposition über die Bildung einer Übergangsregierung ohne Assad sprechen, während die Regierungsdelegation darauf beharrte, zuerst über die Bekämpfung des «Terrorismus» zu reden. (rey/sda)



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