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COLOGNE, GERMANY - MAY 08:  One of the three models Stefanie Giesinger is pictured during the final of  Germany s Next Top Model TV show at Lanxess Arena on May 8, 2014 in Cologne, Germany. The three finalists Ivana Teklic, Jolina Fust and Stefanie Giesinger will compete during the TV show for the top model crown.  (Photo by Alexander Koerner/Getty Images)

Bild: Getty Images Europe

Die Würfel sind gefallen

«Germany's next Topmodel» heisst Steffi und weiss, dass wir alle schön sind

Es siegte brünett gegen blond: Die 17-jährige Schülerin Stefanie aus Kaiserslautern gewann die neunte Staffel von «Germany's Next Topmodel». Chef-Jurorin Heidi Klum lobte die «rasante Entwicklung», die Stefanie hingelegt hat. 

09.05.14, 07:40 09.05.14, 09:24

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Stefanie aus Kaiserslautern ist «Germany's next Topmodel». Die 17-Jährige gewann am Donnerstagabend das Finale der ProSieben-Show in Köln. Die Schülerin setzte sich gegen ihre beiden Konkurrentinnen Jolina (17) aus Hamburg und Ivana (18) aus Bad Homburg durch. Chef-Jurorin Heidi Klum lobte unter anderem die rasante Entwicklung, die Stefanie hingelegt habe: «Stefanie hat eine Heldenreise durchgemacht.» Die Show, die live aus der Lanxess-Arena übertragen wurde, schloss die neunte Staffel der Castingshow ab.

Steffi und Heidi. Bild: Getty Images Europe

Die Schülerin hatte sich im Laufe der Staffel den Ruf erworben, besonders nett und fröhlich zu sein. Anfangs hätte Klum, so sagte sie, nie geglaubt, dass Steffi es schaffen würde. Co-Juror Wolfgang Joop schwärmte: «Die Stefanie, die haut einen um.»

Die grosse Überraschung der nun abgeschlossenen Staffel war Co-Juror Joop. Der 69 Jahre alte Modedesigner erntete grosses Lob für seinen Einsatz. Im Finale, das im Gegensatz zu den Vorrunden live ausgestrahlt wurde, wirkte er noch um einiges unangepasster als sonst. Ein Twitter-Kommentar lautete denn auch: «Germanys next Topmodel iiiiist... Joop!»

«Heidi, für dich haben wir heute leider kein Foto.»

Begleitet wurde das Finale von Protesten: Etwa 200 Demonstranten hatten am Donnerstag neben dem Kölner Dom gegen Heidi Klums Fernsehsendung protestiert. Sie kritisierten, dass die Castingshow ein einseitiges und unrealistisches Frauenbild transportiere.

Auf den Schildern der Demonstrantinnen stand zum Beispiel «Lasst mich doch fett sein - es kann nicht jede beim Ballett sein», «Jeder Jeck is anders» und «Heidi, für dich haben wir heute leider kein Foto». Dieser Satz bezog sich auf den Standardspruch, mit dem Heidi Klum einer Kandidatin zu sagen pflegt, dass sie ausgeschieden ist.

Selbst auf diese Proteste reagierte Stefanie dann noch irgendwie: «Ich möchte ein Vorbild sein für euch. Wir sind alle schön. Und wir alle können etwas erreichen.»

(mia/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • papparazzi 11.05.2014 14:48
    Highlight "Und ich möchte auch so egoistisch, durchtrieben, knallhart und geldgeil wie die Heidi Klump werden und hungern bis ich schööön mager bin, damit ich mit meinem Fleischverkauf Erfolg habe und im Fernseh komme...:-/ ut (dp)
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