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Neuer «Sherlock»-Trailer: Viktorianisch zu Weihnachten

Ein neuer Trailer für das Weihnachtsspezial der BBC-Erfolgsserie «Sherlock» zeigt Benedict Cumberbatch und Martin Freeman als Holmes und Watson erstmals in viktorianischer Kulisse. Schade eigentlich.

09.10.15, 10:13 09.10.15, 12:09


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Endlich geht es weiter! Die Popularität und der Erfolg der BBC-Serie um den exzentrischen Detektiv Sherlock Holmes und seinen melancholischen Sidekick John Watson schöpft sich ja auch aus der Verknappung: Es gibt eben nicht acht oder 13 Episoden pro Staffel, sondern nur drei, die aber immerhin in Spielfilmlänge. Die dritte und bisher letzte liegt nun auch schon bald zwei Jahre zurück, die vierte soll 2016 starten, aber wann, darüber hüllt sich die britische Sendeanstalt in Schweigen.

Zur Überbrückung gibt es aber erstmals ein Weihnachtsspezial, das BBC 1 am 25. Dezember ausstrahlen wird. Nachdem es im Sommer bereits die erste Szene als «First Look» zu sehen gab, veröffentlichte der Sender nun den ersten offiziellen Trailer für das noch unbetitelte «Sherlock Special».

Passend zur Dickens-Lektüre unterm Weihnachtsbaum werden Benedict Cumberbatch und Martin Freeman als Holmes und Watson für das «Special» im viktorianischen London des späten 19. Jahrhunderts agieren, also in der Ära, in der Arthur Conan Doyle einst seine weltberühmte Detektivfigur erfand.

Voilà, der neue Trailer.
YouTube/BBC

Angemessen düster und nebelverhangen verspricht die Handlung des Spezials zu werden, in einer Szene des Trailers raunt Holmes von Krieg und Märtyrern, es geht um Geister der Vergangenheit, die den Meisterdetektiv einholen und anscheinend um einen geheimnisvollen Kult unheimlicher Kapuzenmänner.

Aber es wird auch wieder sarkastische Dialoge und viel Selbstironie geben, zum Beispiel wenn der zeitgemäss mit Kaiser-Wilhelm-Schnäuzer ausgestattete Watson seinen genialischen Freund dazu nötigt, das ewige Sherlock-Markenzeichen, die Deerstalker-Mütze, aufzusetzen. Holmes mag die vorn wie hinten bekrempte Kopfbedeckung gar nicht.

Zu Recht! Denn: Viktorianisches Setting? Ist das nicht die Domäne der mühevoll auf trendige Steampunk-Ästhetik getrimmten, aber ansonsten eher öden «Sherlock Holmes»-Filme von Guy Ritchie? Liegt der Reiz des BBC-«Sherlocks» nicht gerade in der Übersetzung viktorianischer Dampfmaschinen-Gotik in die Mythen des Internetzeitalters? Zum Glück, betont Serien-Co-Schöpfer Steven Moffat, habe das Feiertagsspezial inhaltlich nichts mit den Themen der kommenden «Sherlock»-Staffel zu tun. Die viktorianische Ästhetik kann gern so knapp wie möglich bleiben.

bor

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