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Rob Ford bei Jimmy Kimmel:

«Ich bin nicht gewählt worden, um perfekt zu sein»

Bild: ABC

Er trank zu viel Alkohol und rauchte Crack: Torontos Bürgermeister Rob Ford hat Erfahrung im Umgang mit Skandalen. Nun wagte er sich in die Talkshow von Jimmy Kimmel. Der US-Moderator riet ihm, sich professionelle Hilfe zu suchen – und sprach trotzdem ein grosses Lob aus.

04.03.14, 17:06

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Rob Ford ist wegen seiner zahllosen Skandale wohl Kanadas umstrittenster Bürgermeister. Nun war Torontos Stadtoberhaupt zu Gast in der US-Talkshow «Jimmy Kimmel Live» – und lehnte dort eine Behandlung wegen eines Alkoholproblems ab. «Ich bin nicht gewählt worden, um perfekt zu sein», sagte der 44-Jährige. Der schwergewichtige Ford hatte mit seinem Geständnis, in betrunkenem Zustand Crack geraucht zu haben, Aufsehen erregt. 

Kimmel mit einem lustigen Vergleich ...

Jimmy Kimmel vergleicht den Los Angeles-Bürgermeister Eric Garcetti mit seinem Gast, dem Bürgermeister aus Toronto Rob Ford Gif: watson/can

Moderator Jimmy Kimmel riet ihm, sich von professioneller Seite helfen zu lassen. «Dafür muss man sich nicht schämen», sagte Kimmel und erhielt dafür Applaus vom Studiopublikum: «Es wäre ein gutes Beispiel für Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind.» 

Ford antwortete, es sei einfach, darüber zu reden. «Was zählt, ist doch, was man tut. Ich bin nur ein normaler, durchschnittlicher, hart arbeitender Politiker.» Bei der Bürgermeisterwahl im Herbst will er erneut kandidieren. 

... und beim Schweiss-Abtupfen

Keine Berührungsängste Gif: watson/can

Der normale, durchschnittliche, hart arbeitende Bürgermeister sorgt seit Mai vergangenen Jahres für Schlagzeilen, gerät von einem Skandal in den nächsten: Neben seinen Drogeneskapaden soll Ford eine Mitarbeiterin unter Druck gesetzt und zum Oralsex aufgefordert haben – was er vehement bestreitet. 

«Sie sind kein Durchschnittspolitiker», sagte Moderator Kimmel zu Ford. «Sie sind der grossartigste Bürgermeister, den ich je erlebt habe.» Aus Sicht eines Talkmasters mag diese Einschätzung zutreffen. Der Stadtrat Torontos sieht das jedoch völlig anders: Er hat Fords Befugnisse deutlich beschnitten

wit/dpa



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