Technik

Tesla baut Technik für autonomes Fahren in alle Autos ein. Bild: Marcio Jose Sanchez/AP/KEYSTONE

Grosse Ankündigung von Tesla: «Von LA nach NY ohne einen Handgriff»

20.10.16, 04:29 20.10.16, 06:31

Der Elektroauto-Hersteller Tesla wird alle seine neuen Fahrzeuge mit der nötigen Technik für komplett autonomes Fahren ausrüsten. Die Software dazu solle später schrittweise folgen, erklärte Tesla-Chef Elon Musk in der Nacht zum Donnerstag.

Bis Ende kommenden Jahres solle es zum Beispiel möglich sein, von Los Angeles nach New York gefahren zu werden, ohne auch nur einen Handgriff machen zu müssen, sagte er zum Zeitplan.

Alle Tesla-Fahrzeuge bekämen nun acht Kameras statt bisher einer, Radar-Sensoren mit höherer Reichweite und Auflösung sowie 40 Mal mehr Rechenleistung im Computer, sagte Musk.

Das für 2017 angekündigte günstigere Fahrzeug Model 3 gehöre dazu, bisher verkaufte Teslas könnten nicht nachgerüstet werden. «Ich wünschte, man könnte es anders machen» – aber wegen der engen Integration wäre das so unrealistisch wie jemandem eine Wirbelsäule zu transplantieren.

Teslas bisheriger Fahrassistent «Autopilot» werde als eigenständige Funktion bleiben und weiterentwickelt werden. Tesla war unter anderem in Deutschland in die Kritik geraten, mit dem Vorwurf, der Name erwecke beim Besitzer den Eindruck, das Auto könne sich selbst steuern.

Das Unternehmen betont, der Fahrer müsse bei «Autopilot» jederzeit den Überblick und die Kontrolle über das Auto behalten. Im Mai war ein Mann in Florida ums Leben gekommen, weil sein Tesla mit eingeschaltetem «Autopilot»-Assistenten unter einen Lastwagen raste, der die Strasse überquerte. (sda/dpa)

Wie Elon Musk mit Tesla durchstartete

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Coffee2Go 20.10.2016 10:25
    Highlight Von LA nach NY... Ich denke Elon Musk hat noch ein weiteres Problem als fehlende 7 Kameras. Da wäre noch die Distanz von 4500 km. Das macht etwa 10x Strom-Tanken, und dabei muss der Fahrer jedes Mal einen Handgriff vornehmen.
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    • Carole_S 20.10.2016 13:37
      Highlight Nein, muss er nicht, weil gemäss Ankündigung von letzter Nacht auch die Supercharger (Ladestationen) schrittweise automatisiert werden sollen. Vermutlich in der Art der Ladeschlange, die bereits 2015 gezeigt wurde.
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    • Coffee2Go 20.10.2016 15:55
      Highlight Das wurde im Artikel nicht erwähnt. Sorry :-)
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    • Gelöschter Benutzer 21.10.2016 07:28
      Highlight Wahnsinn, dann kann ich im Auto sitzen und muss nur aufpassen, dass der Computer nichts falsch macht. Wir haben zwar das Hirn zum selber fahren, aber investieren Geld und Zeit, dass und dies 7 Kameras und ein Computer abnehmen? Ach Du schöne Welt...... wie freue ich mich auf diesen sinnlosen Digitalisierungswah....

      Der Tanz um das goldene Kalb....
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  • Gelöschter Benutzer 20.10.2016 09:20
    Highlight Und die Gretchenfrage: Für was soll das gut sein?
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  • Bruno S. 88 20.10.2016 08:31
    Highlight Dabei gilt noch zu erwähnen, dass an den Ladestationen zwischen LA und New York gratis die Batterie aufgeladen wird. Das nennt man Innovation!
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    • Gelöschter Benutzer 21.10.2016 07:26
      Highlight Ein Stromkabel an einer Autobahn. Innovativ bis zum geht nicht mehr....
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    • Bruno S. 88 21.10.2016 09:05
      Highlight Ein Stromkabel? Was möchtest du mir mitteilen? Wennschon handelt es sich um eine Steckdose. Und das ein Auto nun durch saubere Energie fortbewegt wird und nicht mehr durch fossiele Brennstoffe ist sehr wohl Innovativ. Dass man diese Energie frei zur Verfügung stellt ist auch ein Innovatives Modell.
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