Terrorismus
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Bekenntnis auf Twitter

IS-Getreue töten bei mehreren Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte Dutzende Menschen

29.01.15, 21:01 30.01.15, 10:35
JAHRESRUECKBLICK 2014 – INTERNATIONAL – This undated image posted on a militant website on Tuesday, Jan. 14, 2014, which has been verified and is consistent with other AP reporting, shows fighters from the al-Qaida linked Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) marching in Raqqa, Syria. Across the broad swath of territory it controls from northern Syria through northern and western Iraq, the extremist group known as the Islamic State has proven to be highly organized governors. (KEYSTONE/AP Photo/Militant Website)

Ableger im Sinai: Terrormiliz Islamischer Staat. Bild: AP Militant Website

Die der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahestehende Extremistengruppe Ansar Beit al-Makdis hat sich zu den Anschlägen auf der Sinai-Halbinsel bekannt. Auf Twitter hiess es, die Gruppe sei für die Angriffsserie vom Donnerstag mit 26 Toten verantwortlich. 

Sie sprach von «umfassenden, simultanen Attacken», die sie an drei Orten ausgeführt habe.

Die meisten Todesopfer waren Soldaten. Die Angreifer hatten Raketen auf Armee- und Polizeigebäude in der Stadt Al-Arisch abgefeuert und eine Autobombe gezündet. Einen weiteren Raketenangriff gab es auf einen Kontrollposten der Sicherheitskräfte in Rafah an der Grenze zum Gazastreifen.

Das Staatsfernsehen hatte zuvor von sechs Toten und mindestens 36 Verletzten berichtet. In der unruhigen Region sind mehrere islamistische Gruppen aktiv. 

Ansar Beit al-Makdis hatte Ende vergangenen Jahres offiziell dem IS die Treue geschworen. Die ägyptische Extremistengruppe hatte sich im Zuge des Sicherheitsvakuums gebildet, das nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Husni Mubarak im Jahr 2011 entstanden war. (kad/sda/afp)



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    Alle Leser-Kommentare
  • sewi 30.01.2015 08:10
    Highlight Nur in Zusammenarbeit mit Israel können diese Kräfte im Sinai neutralisiert werden. Die ägyptischen Wehrpflichtigen sind zwar sehr genügsam, aber sind mit diesem entschlossenen Gegner überfordert. Wir wären auch überfordert, denn dieser Gegner versteckt sich in der Zivilbevölkerung und schlägt unerwartet zu. Israel hat die Fähigkeiten, solche Strukturen aufzudecken.
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    • thompson 30.01.2015 10:38
      Highlight Genau die IDF hätten dieses Geschwür in 6 Tagen neutralisiert.
      0 2 Melden

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