Terrorismus

Mutmassliche Attake der Boko Haram

Explosion in Einkaufszentrum in Abuja sterben mindestens 21 Menschen

25.06.14, 19:27 25.06.14, 20:31

Bei einer schweren Explosion in einem Einkaufszentrum in der nigerianischen Hauptstadt Abuja sind am Mittwoch mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Die Bombe ging nach einem Bericht der Zeitung «Premium Times» im Eingangsbereich hoch.

Die Polizei teilte mit, nach der schweren Explosion gebe es 21 Tote und 17 Verletzte. Es habe eine Festnahme gegeben. Die Regierung sprach von einem «Bombenanschlag», ohne zunächst mögliche Urheber zu benennen. Zuvor war von über 30 Toten die Rede. 

Der Anschlag wurde auf das Einkaufszentrum Emmab Plaza verübt. Viele Autos in der Gegend standen am Abend noch in Flammen. Der Sprengsatz soll sich in einem Fahrzeug befunden haben, das sich am Eingang des beliebten Zentrums befand. Notfallhelfer waren im Einsatz, unter den Besuchern des Emmab Plaza herrschte Panik. 

Viele Autos in der Region standen am Abend noch in Flammen. Der Sprengsatz soll sich in einem Fahrzeug befunden haben, das sich am Eingang des beliebten Zentrums befand. Notfallhelfer waren im Einsatz, unter den Besuchern des Emmab Plaza herrschte Panik.

Bilder vom dramatischen Schauplatz. YouTube/Saharatv

Obwohl sich zunächst niemand zu der Tat bekannte, wird vermutet, dass die islamistische Terrorgruppe Boko Haram verantwortlich ist. Sie verübt seit fünf Jahren immer wieder schwere Anschläge, jedoch hauptsächlich im Norden des Landes. Boko Haram verschleppte vor zwei Monaten mehr als 200 Schülerinnen.

Erst am Vortag hatten örtliche Medien im Norden Nigerias berichtet, es seien bis zu 91 Dorfbewohner in die Gewalt von Extremisten geraten. Die nigerianische Regierung hat die Berichte am Mittwoch jedoch zurückgewiesen.

«Nach den uns vorliegenden Erkenntnissen wurden im Bundesstaat Borno nicht 60 Menschen entführt», teilte das Nationale Informationsamt mit. (rar/sda/dpa/reu)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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