Terrorismus
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04683867 Participants at the 14th World Social Forum (WSF) hold (L-R) the flags of Tunisia, Morocco, Algerian, and Palestine during the closing of the forum's events, Tunis, Tunisia, 28 March 2014. The WSF opened in Tunisia on 24 March, with trade union members and political activists participating in the five-day events, concluding with events on the last day in solidarity with Palestinians.  EPA/MOHAMED MESSARA

Die Polizei schätzt die Zahl der Demonstranten auf 12'000. Bild: MOHAMED MESSARA/EPA/KEYSTONE

Tausende Menschen protestieren in Tunis gegen Extremismus

29.03.15, 13:01 29.03.15, 13:20


Eineinhalb Wochen nach dem islamistischen Anschlag auf das Nationalmuseum in Tunis haben am Sonntag tausende Menschen in der tunesischen Hauptstadt gegen den Extremismus demonstriert. Viele Demonstranten schwenkten tunesische Flaggen.

«Freies Tunesien, Terrorismus raus», skandierten die Teilnehmer des Protestmarschs, der unter umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen stattfand. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl am späten Vormittag auf etwa 12'000. Erwartet wurden auch ausländische Staatschefs wie Frankreichs Präsident François Hollande.

epa04676768 Tunisians wave national flags of Germany (R) and Spain (L) outside the Bardo Museum after it was reopened following a deadly attack in Tunis, Tunisia, 24 March 2015. Twenty foreign Tourists and two Tunisians were killed when suspected Islamist gunmen attacked the Bardo Museum on 18 March. Tunisian Prime Minister Habib Essid has fired a number of police commanders after the deadly attack.  EPA/MOHAMED MESSARA

Vor dem Bardo-Nationalmuseum schwenken Tunesier Flaggen zum Gedenken an die Opfer des Anschlages. Bild: MOHAMED MESSARA/EPA/KEYSTONE

Wer ist der Urheber des Attentates?

Zwei Bewaffnete hatten am 18. März das berühmte Bardo-Nationalmuseum angegriffen und dabei 21 Touristen und einen Polizisten getötet. Obwohl die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat sich zu dem Anschlag bekannte, machte die tunesische Regierung die mit dem rivalisierenden Al-Kaida-Netzwerk verbündete Brigade Okba Ibn Nafaa dafür verantwortlich.

Am Samstag töteten tunesische Sicherheitskräfte nach offiziellen Angaben in der Gebirgsregion Sidi Aïch neun bewaffnete Kämpfer der Brigade, die als grösste Dschihadistengruppe des Landes gilt. Nach Angaben des Innenministeriums gehörten sie zu den «gefährlichsten Terroristen Tunesiens». Regierungschef Habib Essid teilte am Sonntag mit, auch der Okba-Ibn-Nafaa-Anführer Lokmane Abou Sakhr sei getötet worden. (lhr/sda/afp)

epa04683863 Participants at the 14th World Social Forum (WSF) hold an enormous Palestinaian flag during the closing of the forum's events, Tunis, Tunisia, 28 March 2014. The WSF opened in Tunisia on 24 March, with trade union members and political activists participating in the five-day events, concluding with events on the last day in solidarity with Palestinians.  EPA/MOHAMED MESSARA

Auch für Palestine wurde demonstriert. Bild: MOHAMED MESSARA/EPA/KEYSTONE

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Luxor – wie der erste grosse islamistische Anschlag die Schweiz schockierte

Die Mörder kannten keine Gnade und sie hatten alle Zeit der Welt, um ihre wehrlosen Opfer mit Kalaschnikows und Metzgermessern abzuschlachten. Opfer, die der Terror unvermittelt und zufällig traf. 62 Menschen starben am Vormittag des 17. Novembers 1997 im Tempel der Hatschepsut im ägyptischen Luxor, fast alle von ihnen Touristen, darunter 36 Schweizer. 

Nichts hatte an diesem Montagmorgen darauf hingedeutet, dass der beliebte Touristenort zum Schauplatz eines Massakers werden würde. Wie …

Artikel lesen