Terrorismus
(L to R) Britain's Foreign Secretary William Hague, Niger's president Mahamadou Issoufou, Chad's president Idriss Deby Itno, Nigeria's president Goodluck Jonathan, France's president Francois Hollande, Cameroon's president Paul Biya, Benin's president Thomas Boni Yayi, European Council president Herman Van Rompuy, and US Under Secretary of State for Political Affairs Wendy Sherman pose for a photo during an African security summit to discuss the threat of Nigerian Islamist militant group Boko Haram to the regional stability, at the Elysee Palace in Paris on May 17, 2014. West African leaders met with French President Francois Hollande to bolster cooperation with Nigeria in its battle against Boko Haram Islamists after the abduction of 200 schoolgirls shocked the world.   AFP PHOTO / ALAIN JOCARD

Die Teilnehmer des Krisengipfels in Paris. Bild: AFP

Krisengipfel zu Nigeria

Hollande mobilisiert die Welt gegen den Terror von Boko Haram

17.05.14, 17:53

Beim Krisengipfel in Paris über die künftige Strategie im Umgang mit der Dschihadisten-Gruppe Boko Haram in Nigeria hat der französische Präsident einen globalen Aktionsplan gefordert. Er bezeichnete Boko Haram als grosse Bedrohung für ganz West- und Zentralafrika.

Es gebe Belege für Querverbindungen zwischen Boko Haram und der Gruppe Al-Kaida im Maghreb (AQMI), sagte François Hollande bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Nigeria, Kamerun, Niger, dem Tschad und Benin.

Boko Haram verfolge eine «gegen die Zivilisation gerichtete Strategie» und betreibe eine «Destabilisierung Nigerias» sowie die «Zerstörung grundlegender Prinzipien der Menschenwürde», sagte Hollande. Die Drohung von Boko-Haram-Chef Abubakar Shekau, mehr als 200 entführte Schulmädchen zwangszuverheiraten oder zu versklaven, sei Beweis dafür.

Britische Militärberater angeboten

Auch die USA, Grossbritannien und die EU nahmen am Treffen teil. Vor Konferenzbeginn sagte der britische Aussenminister William Hague, sein Land biete Nigeria die Hilfe von Militärberatern im Kampf gegen die Extremisten an. Die Berater sollten in die Arbeit des Hauptquartiers der nigerianischen Streitkräfte eingebunden werden.

François Hollandes Ex-Lebensgefährtin Valérie Trierweiler bei einer Kundgebung für die entführten Mädchen in Paris. Bild: AFP

Boko Haram ist für zahlreiche Gewalttaten verantwortlich und bekannte sich auch zur Entführung von fast 300 Mädchen im nigerianischen Chibok vor einem Monat, von denen ein Teil zwischenzeitlich fliehen konnte. Die Verschleppung schreckte die Weltgemeinschaft auf. Expertenteams aus den USA, Grossbritannien und Frankreich unterstützen die Streitkräfte vor Ort bei der Suche nach den Mädchen. (pbl/sda)

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  • Gelöschter Benutzer 17.05.2014 17:58
    Highlight Hollande würde gescheiter im eigenen Land zum Rechten sehen statt als Visionär für Afrika anzutreten. Er möchte von den diversen Problemen in Frankreich ablenken und spukt grosse Töne für Afrika aus.
    1 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.05.2014 23:08
      Highlight Egal wer oder wie Hollande als Person oder Politiker ist und wie es in seinem Land läuft, gegen die Boko Haram muss vorgegangen werden. Am besten sollte dies die USA übernehmen, denn gegen sie wollen die Terroristen ja auch kämpfen.
      0 1 Melden

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