Terrorismus
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Terrorismus

4 Jahre und 9 Monate Haft für kurdischen Hauptangeklagten gefordert

29.04.14, 11:13 29.04.14, 14:12
Anwalt Lorenz Hirni, Mitte, und die beiden Angeklagten M.M.A, rechts, und K.M.A., hinten, sowie dessen Frau, links, auf dem Weg ins Bundesgericht am Montag, 28. April 2014, in Bellinzona. Vor dem Bundesstrafgericht stehen ab heute Montag zwei Kurden aus dem Irak. Ihnen wird Beteiligung an einer kriminellen Organisation des Al-Kaida-Netzwerks vorgeworfen. Sie sollen von Basel aus Terror-Propaganda im Internet betrieben haben. (KEYSTONE/Karl Mathis)

Anwalt Lorenz Hirni und die beiden Angeklagten (hinten und rechts) Bild: KEYSTONE

Im Prozess um Terror-Propaganda im Internet hat die Bundesanwaltschaft vor dem Bundesstrafgericht für den kurdischen Hauptangeklagten eine Gefängnisstrafe von vier Jahren und neun Monaten gefordert. Der wichtigste Vorwurf lautet auf Beteiligung an einer kriminellen Organisation.

Für den ebenfalls angeklagten jüngeren Bruder des Mannes beantragte Bundesstaatsanwältin Maria Schnebli am Dienstag in Bellinzona eine teilbedingte Freiheitsstrafe von drei Jahren. Davon seien 12 Monate auf Bewährung auszusetzen. Der 25-Jährige soll mit seinen Aktivitäten in Internetforen eine kriminelle terroristische Organisation unterstützt haben.

Gemäss Anklage waren beide Brüder aktive Mitglieder einer neu gegründeten dschihadistisch-salafistischen Organisation mit Verbindung zum Al-Kaida-Netzwerk. Der Hauptbeschuldigte soll eine Schlüsselrolle im europäisch vernetzten «Zentrum Didi Nwe Auslandsabteilung» gespielt haben.



Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Philipp 29.04.2014 11:31
    Highlight Für diese kleine Strafe lohnt es sich für die dschihadistisch-salafistische Organisation in der Schweiz allemal, weitere Terrorfreaks mit ideologischen Fehlschlägen zu behämmern und denen die Plattform für die Plattform-Internet und die Verbreitung der Terrorideen zur Verfügung zu stellen.
    1 0 Melden

Ist das Ariana-Grande-Konzert in Zürich in Gefahr? Hallenstadion-CEO gibt Auskunft

Nach einem Konzert von Ariana Grande in Manchester zündete ein Attentäter eine Bombe im Foyer des Stadions. Grande wollte in zwei Wochen im Zürcher Hallenstadion auftreten. Das Interview mit Direktor Felix Frei.

Popsängerin Ariana Grande wollte in zwei Wochen im Zürcher Hallenstadion auftreten. Nach dem Anschlag auf ihr Konzert in Manchester ist noch offen, ob der Schweizer Auftritt stattfindet. Hallenstadion-Chef Felix Frei spricht im Interview über die Schwierigkeit, Besucher auch auf dem Nachhauseweg zu schützen und die Zukunft der Sicherheit an Konzerten.

Herr Frei, was ist Ihnen durch den Kopf gegangen, als Sie vom Anschlag auf das Konzert von Ariana Grande in Manchester erfuhren?Felix Frei: Zuerst …

Artikel lesen