Tier
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Scherzhafte» Reinigung

Hongkonger Tierquäler steckt Hund in die Waschmaschine und bekommt es jetzt mit der Polizei zu tun

07.09.14, 14:25 07.09.14, 14:50

Die angeblich «scherzhafte» Reinigung seines Hundes in einer Waschmaschine hat für einen Facebook-Nutzer in Hongkong ein juristisches Nachspiel. Nach einer massiven Unterschriftenkampagne im Internet leitete die Polizei Ermittlungen gegen den Mann wegen Tierquälerei ein.

Die im sozialen Netzwerk eingestellten Aufnahmen legten den Verdacht nahe, dass er das Tier bewusst gemartert habe, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntag.

Mit dem Vermerk: «Ein superschneller Weg, dein Hundchen zu baden» hatte der Facebook-Nutzer mit dem Pseudonym Jacky Lo Fotos von einer Waschmaschinen-Sitzung mit einem kleinen weissen Hund auf seine Seite gestellt. 

Darauf ist zunächst zu sehen, wie der Hund wieder aus der Maschine klettern will, um dann im nächsten Bild verzweifelt zu versuchen, seinen Kopf in der sich bereits drehenden Trommel über Wasser zu halten. Auf die Frage eines anderen Nutzers, ob das Tier tot sei, antwortete Lo: «Ja. Willst Du es sehen?»

Die grausamen Aufnahmen riefen Hongkongs Tierliebhaber auf den Plan. Binnen weniger Tage sammelten sie 20'000 Unterschriften für eine Internet-Petition, in der sie die Behörden zum Einschreiten auffordern. 

Nach dem Gesetz der chinesischen Sonderverwaltungszone stehen auf Tierquälerei bis zu drei Jahre Haft und eine Geldstrafe von umgerechnet rund 24'000 Franken. Bislang wurde der Mann laut Polizei noch nicht festgenommen. (aeg/sda/afp)



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ja, die Wespen sind im Moment aggressiv – 4 Tipps, wie du damit umgehen kannst

Die Hitze macht nicht nur Mensch und Tier zu schaffen, sondern auch den Insekten. Wegen der anhaltenden Trockenheit finden Wespen kaum Nahrung – und bedienen sich häufiger von unserem Teller. Was helfen kann.

Jeden Sommer dasselbe Problem: Liegt der Kuchen erst einmal draussen auf dem Tisch, ist auch das lästige Surren nicht fern – denn Wespen stehen auf Süsses und kohlenhydratreiche Kost.

Zwar ist in diesem Jahr gemäss Christian Schweizer von der eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope nicht mit einer «epidemieartigen Ausbreitung» wie in anderen Jahren zu rechnen, die Wespen seien heuer aber dennoch aggressiver.

Grund dafür ist die anhaltende Trockenheit, die den Insekten die Nahrungssuche …

Artikel lesen