Tier

Weil Kampfhündin Cabela nicht von Natur aus aggressiv war, wurde sie angeschossen – aber die Heldin lebt!

Cabela sollte als Kampfhund abgerichtet werden, doch der Mischling wollte nicht. Also schossen die Besitzer auf das Tier und banden es auf Gleisen fest. Doch Cabela überlebte  und das Tierheim verkündet jetzt eine frohe Botschaft.

17.03.15, 06:38 17.03.15, 09:26

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Das Leiden von Cabela erreichte Anfang März seinen Höhepunkt. Auf einer Videoaufnahme ist Polizeiangaben zufolge zu sehen, wie vier Menschen mit dem Hund in Richtung von Bahnschienen spazieren. Zwei Männer verlassen die Szene, zwei bleiben – und wenig später sind Schüsse zu hören. Die herbeigerufene Polizei findet Cabela mit einem Gürtel auf die Gleise festgebunden, angeschossen, dem Tod überlassen.

Ein Foto des verwundeten Hundes auf dem Arm eines Polizisten sorgte weltweit für Aufsehen. Doch inzwischen gibt es gute Neuigkeiten: Cabela wurde in einem Tierheim aufgepäppelt – und konnte nun entlassen werden, wie es in einem Facebook-Post der Einrichtung heisst.

Auf dem Weg zur Genesung: Cabela. bild: twitter/WTSPAngela 

«Cabela hat das Gebäude verlassen, um in supergeheime, sichere Obhut zu kommen, über die wir niemals etwas verraten werden», schreibt das Tierheim. Der ein Jahr alte Mischling solle dort heilen, Kontakte zu Artgenossen knüpfen und in «ein neues Leben» starten.

Wie die Lokalzeitung The Tampa Tribune berichtet, wurden im Zusammenhang mit der Tiermisshandlung vier Männer festgenommen. Demnach sollen ein 18- und ein 21-Jähriger versucht haben, Cabela als Kampfhund abzurichten. Nach Angaben der Polizei in Tampa wollte das Tier allerdings nicht kämpfen. Die Besitzer hätten deshalb entschieden, es loszuwerden.

Die erwachsenen Männer – angeklagt wegen des Besitzes von Kampfhunden – übergaben Cabela an zwei 17-Jährige. Sie müssen sich nach dem Vorfall bei den Bahngleisen wegen schwerer Tierquälerei und widerrechtlichen Betretens eines Grundstückes verantworten.

(aar/AP)

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 17.03.2015 07:59
    Highlight wie kann man einem tier nur sowas antun :(
    11 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 17.03.2015 09:41
      Highlight Weil einige Menschen selbst schlimmer sind als Tiere. In Mexiko wurden von Verliererhunde bei lebendigem leib angezündet. Soviel zum Menschen. Ich hoffe, wenn einmal Aliens hier landen, dass die ihre Ethik besser umgesetzt haben als wir.
      5 0 Melden

Wer wird sich jetzt den Picdump anschauen? Genau ...

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