Tier
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Nachdem sie vor gut drei Jahren getrennt wurden, sehen sich Tochter und Mutter erstmals wieder – doch es läuft vorerst nicht wie erwartet 



Elefantenmädchen Me-Bai's ergreifende Geschichte beginnt, als sie erst wenige Jahre alt ist. Sie wird von ihrer Mutter Mae Yui getrennt, um in ein thailändisches Trainingscamp für Elefanten gesteckt zu werden. Dort sind Schläge, um den Willen der Tiere zu brechen, an der Tagesordnung. Danach wird sie verkauft, um als touristische Attraktion herhalten zu müssen.

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Ein Bild aus glücklicheren Tagen. bild: elephantnaturepark.org

Die emotionale Last, von ihrer Mutter getrennt zu sein, wirkt sich immer negativer auf ihre Arbeit aus. Nach drei Jahren Sklaverei will Me-Bai nicht mehr essen. Ein depressiver und schwacher Elefant, welcher keine Touristen herumtragen kann, nützte auch den Besitzern wenig. So entschliessen sie sich, Me-Bai in einem Elefanten-Naturpark behandeln zu lassen. 

Dort können die Helfer dank viel Geduld und Liebe den Elefanten dazu bringen, wieder zu essen. Die Leiterin Lek Chailert will Me-Bai wieder mit ihrer Mutter zusammenführen und organisiert einen Trip zum Camp ihrer Mutter, das 100 Kilometer weit entfernt ist. Nach vier Tagen kommen sie schliesslich ans Ziel an. 

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Der Marsch zur Mutter. bild: elephantnaturepark.org

Als sich Me-Bai und Mae Yui endlich treffen, können es die beiden Dickhäuter zuerst offenbar fast nicht fassen und bleiben eine halbe Stunde merkwürdig apathisch ruhig, wie Chailert erzählt. Doch dann können Mutter und Tochter nicht genug voneinander haben. Schliesslich sind dreieinhalb Jahre Trennung aufzuholen. 

Der Moment, auf den alle gewartet haben

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YouTube/elephantnews

Nach der erfolgreichen Zusammenführung gelingt es auch, die Besitzer von Mae Yui zu überzeugen, die Mutter ebenfalls freizugeben. Me-Bai und Mae Yui leben nun gemeinsam im Elefantenpark. Die Helfer hoffen, dass sie die beiden Elefanten eines Tages in die Freiheit entlassen können. Doch vorerst geniesst Me-Bai die Aufmerksamkeit ihrer Mutter. «Sie fühlt sich wieder wie ein Baby», so die glückliche Chailert.

(syl)

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