Tier
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epa04617541 (FILE) A handout photo dated 27 December 2009 made by Ursula Walsh  showing volunteers refloating stranded whales at Colville Bay on North Island's Coromandel Peninsula in New Zealand. Reports on 13 February 2015 state a mass stranding of 198 pilot whales on 13 February in New Zealand left about 50 dead, a local media reported. Three-quarters of the whales have been refloated but have not yet been able to swim to deeper waters, Radio New Zealand said. The whales became stuck on Farewell Spit, a narrow sandbar at the northern tip of the South Island, the Department of Conservation said. Department staff and volunteers from whale conservation group Project Jonah took part in the refloating attempt on the evening high tide, department spokeswoman Jose Watson said.  EPA/URSULA WALSH / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 01975762

Die Retter versuchen die gestrandeten Tiere feucht zu halten. Bild: URSULA WALSH / HANDOUT/EPA/KEYSTONE

Grösste Strandung seit 15 Jahren

Drama vor Neuseeland: Dutzende gestrandete Wale verenden qualvoll 

13.02.15, 13:41 13.02.15, 14:42

Bereits 50 bis 70 der gestrandeten Grindwale sind an der Küste Neuseelands qualvoll verendet, berichteten örtliche Medien am Freitag.

In einem Wettlauf mit der Zeit versuchten mehr als 100 Helfer, die Meeressäuger feucht zu halten und zu retten. «Es ist eine echte Herausforderung», sagte Andrew Lamason von der Umweltbehörde DOC. Es sei zu befürchten, dass mehrere Tiere eingeschläfert werden müssen. Insgesamt waren fast 200 Grindwale bei Farewell Spit gestrandet, einer schmalen Landzunge an der Nordspitze der Südinsel.

A Department of Conservation worker tends to a whale stranded on Farewell Spit, a famous spot for whale beachings, in Golden Bay on New Zealand's South Island, Friday Feb. 13, 2015. Nearly 200 pilot whales stranded themselves on New Zealand's South Island on Friday, with hordes of rescuers rushing to the remote area in a bid to guide them back to sea. (AP Photo/New Zealand Herald, Tim Cuff) AUSTRALIA OUT; NEW ZEALAND OUT

Die Überlebenschancen der Wale sind wegen des trockenen Wetters nur gering. Bild: AP/NZ Herald

Einige der Tiere seien bis zu sechs Meter lang. Aber auch mehrere frischgeborene Kälber seien darunter, hiess es.

«Es ist die grösste Strandung von Walen in 10 oder 15 Jahren.»

DOC-Ranger Mike Ogle

epa04617542 A handout photo made available by Project Jonah on 28 December 2009 shows volunteers refloating stranded whales at Colville Bay on North Island's Coromandel Peninsula in New Zealand on 27 December 2009. Reports on 13 February 2015 state a mass stranding of 198 pilot whales on 13 February in New Zealand left about 50 dead, a local media reported. Three-quarters of the whales have been refloated but have not yet been able to swim to deeper waters, Radio New Zealand said. The whales became stuck on Farewell Spit, a narrow sandbar at the northern tip of the South Island, the Department of Conservation said. Department staff and volunteers from whale conservation group Project Jonah took part in the refloating attempt on the evening high tide, department spokeswoman Jose Watson said.  EPA/ALEX SIMPSON / HANDOUT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES *** Local Caption *** 01975741

Rückführung ins Wasser. Bild: EPA/AAP / PROJECT JONAH FILE

500 Helfer benötigt

Helfer der auf Walrettungen spezialisierten Tierschutzorganisation Project Jonah konnten zunächst zahlreiche der Wale mit Hilfe der einsetzenden Flut in tiefere Gewässer leiten. Viele seien aber umgekehrt und erneut gestrandet. «Wir bereiten uns auf das Schlimmste vor», sagte Sprecherin Louisa Hawkes.

Mit Einbruch der Dunkelheit musste die Aktion zurückgefahren werden. Es sei zu gefährlich, über Nacht mit Walen im Wasser zu sein, hiess es. Für Samstag wurden Freiwillige aufgerufen, mit Eimern und Schaufeln anzurücken. Auch Tierärzte wurden angefordert. Rund 500 Helfer würden benötigt. 

«Das war kein guter Tag für gestrandete Wale», sagte DOC-Sprecher Lamason mit Blick auf das Wetter. Um bessere Überlebenschancen zu haben, bräuchten die Meeressäuger regnerisches, kühles Wetter. Derzeit sei es aber sehr trocken und rund 22 Grad warm.

An den Küsten Neuseelands kommt es immer wieder zu massiven Strandungen von Walen. Zuletzt waren im November 2014 mehrere Tiere im Ohiwa-Hafen verendet oder mussten eingeschläfert werden. Warum die Meeressäuger stranden, ist unklar. Womöglich verirrt sich ein krankes Tier in seichtes Wasser und die anderen folgen.

(sda/dpa)



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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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