US-Wahlen 2016

Bild: JOSHUA ROBERTS/REUTERS

Donald Trump lobt den irakischen Ex-Diktator Saddam Hussein

«Wisst ihr, was Saddam Hussein gut gemacht hat? Er tötete Terroristen.» Mit dieser Aussage provozierte Donald Trump bei einer Rede in North Carolina.

06.07.16, 07:46

Viele US-Bürger trauen ihren Ohren kaum. Bei einer Wahlkampf-Veranstaltung in North Carolina entpuppt sich der republikanische Präsidentschaftskandidat als Sympathisant des irakischen Diktators: «Saddam Hussein war ein schlimmer Typ, nicht wahr?... Aber wisst ihr, was er gut gemacht hat? Er tötete Terroristen.»

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump sich positiv über Schlächter und Diktatoren äussert. Schon einmal polterte er, dass es zu «100 Prozent besser» um die Welt bestellt wäre, wenn Diktatoren wie Hussein und der libysche Ex-Machthaber Muammar al-Ghadhafi noch an der Macht wären. 

Wahlkampfbeobachter vermuten hinter der Äusserung eine Attacke vorwärts, denn der gemeinsame Auftritt seiner Rivalin Hillary Clinton zusammen mit US-Präsident Barack Obama hat der Demokratin wohl einiges an Sympathien eingebracht.  (oku)

Obama erstmals auf Wahlveranstaltung mit Clinton

Video: reuters.com

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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    Alle Leser-Kommentare
  • IchHabeAuchNeMeinung 06.07.2016 11:47
    Highlight Ich habe Donald soooo satt....! Können wir anfangen den Idioten einfach zu ignorieren?
    1 0 Melden
  • der Mann 06.07.2016 11:10
    Highlight Ach....die Amerikaner und ihre Politiker...
    Wenn Trump wenigstens der einzige Depp wäre...
    2 0 Melden
  • Max Havelaar 06.07.2016 10:35
    Highlight Wie sagt man so schön? Gleich und gleich gesellt sich gern...
    10 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 10:32
    Highlight Saddam wurde Jahre lang von US Präsidenten hoffiert, und mit Waffen beliefert damit er gegen die Iraner kämpft.

    Verhasst ist er in der US Regierung erst seit er sich sein Öl nicht mehr gegen Dollar verkaufen wollte.




    22 4 Melden
    • Domino 06.07.2016 10:50
      Highlight Das Öl kam für den Krieg einfach von Saudi Arabien und den anderen sunnitischen Staaten. Es ist ein Krieg zwischen Sunniten und Shiiten.
      6 10 Melden
  • Theor 06.07.2016 10:03
    Highlight Amerikas Umgang mit Saddam Hussein ist sowieso seit jeher äusserst scheinheilig. Immerhin kam der überhaupt erst dank der Unterstützung der Amerikaner an die Macht. Als er dann seinen Teil erfüllt hatte, wurde er kurzerhand zum Staatsfeind.
    24 1 Melden
    • MARC AUREL 06.07.2016 12:23
      Highlight Nicht nur Amerika ist scheinheilig... wir profitieren ja auch davon und sagen lieber nichts! Dazu kommt bei uns Schwarzgeld, Nazigold, Rohstoffhandel usw... hauptsache wir sahnen ab und das trotz neutralität!
      0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 09:57
    Highlight um die Welt bestellt wäre, wenn Diktatoren wie Hussein und der libysche Ex-Machthaber Muammar al-Ghadhafi noch an der Macht wären.
    Leider hat er ein bisschen recht. Der mehrheit des Irakischen Volkes ging es vor der US Invasion sicher besser, vielleicht sin hie un da mal ein paar Leute verschwunden, dennoch konnten die Leute normal leben. Seit der Invasion ist der Terrorismus explodiert, es ist also kein kampf gegen, sondern für den Terrorismus. In Lybien genau das gleiche, Gadhafi war sicher ein Barbar, dennoch war es grösstenteils friedlich.
    18 5 Melden
  • pamayer 06.07.2016 09:24
    Highlight Was ja niemanden wirklich verwundert.
    Wen wird er als nächstes loben?
    Pinochet?
    Kim jong?
    Idi amin dada?
    Stalin?
    Mao?
    Die letzteren beiden wohl doch nicht. Oder geht 'Diktator' über 'politische Gesinnung'?
    20 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 10:35
      Highlight Wurde Pinochet nicht von den USA installiert?

      Gibts eigentlich immer noch Leute die glauben die USA würden ein Diktator stürtzen nur weil der so böse mit seinen Bürgern ist?
      19 2 Melden
    • Datsyuk * 06.07.2016 11:41
      Highlight Ben88, so war es. Der CIA unterstützte Streiks und rechte militante Gruppen.
      Salvador Allende starb am 11.09.1973.
      Chile diente danach als Experimentierfeld für den Neoliberalismus.
      2 0 Melden
    • Datsyuk * 06.07.2016 11:55
      Highlight Ergänzung:
      Trump ist ekelhaft. Dass er aber die Kriegseinsätze in Irak und Libyen kritisiert, ist richtig. Wo sieht es in Irak und Libyen heute aus?
      2 0 Melden
  • Calvin WatsOff 06.07.2016 09:13
    Highlight Was ich schlimm und bedenklich finde, er wird auch hier wieder Sympathisanten finden...
    22 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 13:48
      Highlight Das liegt wohl daran, das die Alternative noch schlimmer ist.
      0 2 Melden
  • Taeb Neged 06.07.2016 09:01
    Highlight Ich freue mich auf den Tag, wenn der Pausenclown wieder nur seine Nächsten belästigen kann.
    25 8 Melden
  • Valindra Valindragam 06.07.2016 08:48
    Highlight Pro Trump, ds Beschte wos je hets git.-))
    11 33 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 09:37
      Highlight für einfache Gemüter die auf Demokratie und Rechtsstaat verzichten mag das stimmen
      24 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 09:58
      Highlight Fabio74. Ist Obama etwa besser?
      10 14 Melden
    • sägsali 06.07.2016 10:25
      Highlight Pro trump, dein Ernst..?
      12 3 Melden
    • äti 06.07.2016 11:17
      Highlight @pippo: ja
      3 1 Melden
    • Valindra Valindragam 06.07.2016 11:37
      Highlight Hillary ist noch der viel grössere Witz und wird in der Endabrechnung wieder gute Zweite:-)) Trump wird's richten und das ist gut so!
      0 1 Melden
  • D(r)ummer 06.07.2016 08:25
    Highlight Bei der Reaktion Clinton's sieht man schön, wohin die nächsten Jahre gehen. Das wird noch spannend dieses Jahr. Ich hoffe, dass sich beide so richtig Salat geben und einer von beiden schon vor dem Start im Amt keine Sympathien mehr haben. (Sowieso, eigentlich sollte die ganze Welt mitwählen dürfen. Unter der Führung der UNO^^)
    7 8 Melden
  • Repplyfire 06.07.2016 08:14
    Highlight Das Ausschalten von Diktatoren wie Hussein und des libyschen Ex-Machthaber Muammar al-Ghadhafi durch US geführte Interventionen haben durch die dilettantische Nachkriegsplanung tatsächlich nur zu mehr Unsicherheit, Intolleranz, Toten und vertreibenen Menschen geführt.
    59 3 Melden
    • fnz12 06.07.2016 08:32
      Highlight Ganz genau. Aber es begann schon 1953 mit der CIA gestützen "Operation Ajax" die zur Revolution im Iran führte.
      32 3 Melden
    • Valindra Valindragam 06.07.2016 08:56
      Highlight Falsch, das war ganz klar die Operation Ninja in Paris. Bitte besser recherchieren, danke!
      6 19 Melden
    • Radiochopf 06.07.2016 09:27
      Highlight @Repplyfire Darum ist doch die Aussage von Trump ja nicht mal falsch.. in den letzten Tagen wurde ja die "Todeskarte" von Bagdad in den letzten 10 Jahren gezeigt.. wie sah dies in den letzten 10 Jahr mit Hussein aus?.. es geht ja nicht darum, dass Hussein/Gadafi/Assad gute Menschen waren/sind, aber der Mehrheit der Bevölkerung ging es besser mit Ihnen als jetzt Nach-/kriegszeit dank den Amerikaner.. ich versteh noch immer nicht, wieso man dieses Thema nicht mal genauer analysiert und diskutiert
      22 3 Melden
    • Fabio74 06.07.2016 09:40
      Highlight @radiochopf: Zynismus pur. Es war vorher Willkür und ist es jetzt auch. Wer dem Diktatot unterwürfig huldigte konnte was erreichen. Wer verdächtig war, verschwand oder wurde liquidiert.
      Vorher wurde auf brutalste Weise alles zusammengehalten. Heute bricht die Grenzziehung von 1916 und die damals gemachten Fehler in sich zusammen
      10 7 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 10:04
      Highlight @Radiochopf. Leider wird das nicht Thematisiert. Wir brauchen schliesslich unsere Propaganda, das wir einen gerechten Krieg führen, da haben Analysen und Diskussionen keinen Platz. Die Menschen haben gar keine Lust über die Ursachen der heutigen Probleme nachzudenken. Der nächste Krieg wird kommen und die Leute werden wieder die genau die gleiche Propaganda schlucken.
      8 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 06.07.2016 10:06
      Highlight @Fabio74. Zynismus ist das die Amis die einen Diktatoren bekämpfen, während sie andere an die Macht bringen.
      6 2 Melden
    • äti 06.07.2016 11:34
      Highlight Irgendwie schräg, diese Diskussion. So vom weichen Sofa aus über Länder, Strategien und Kriegstaktik zu "meinen", die allesamt "weit" weg (Distanz, Hierarchie, Wissen...) sind. Da wirklich echte Infos rar sind, nimmt man eben mal 2nd,3rd hand Alternativen. Und besser noch, man bastelt sich ein eigenes schwarz/weiss Bild. In dieses zwängt man dann alles mal so rein und pocht auf alleiniges Recht. 100% Wahrheit gibt es nicht, und darunter ist es extrem selten und flüchtig.
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