US-Wahlen 2016

Beraterin der Republikaner nennt Trump bei CNN-Live-Sendung einen «Grossmauligen Pimmel»

05.08.16, 08:24 05.08.16, 08:36

Hä, hab ich gerade richtig gehört? Das dürfte sich so mancher Zuschauer gefragt haben, als er gestern CNN schaute. Auf Donald Trump angesprochen, antwortet die Polit-Beraterin und Kommunikations-Expertin Liz Mair völlig unverblümt auf eine Frage des Anchormans Anderson Cooper. Und ihre Meinung ist alles andere als politisch korrekt. Sie sagt, sie hat ihre Hoffnung verloren, dass die Republikaner ihren Kandidaten irgendwie kontrollieren könnten – denn: «Er ist ein grossmauliger Pimmel.» Das Video ist ganz unten. 

«His message is being a loudmouthed d**k ... He doesn’t have another message. He doesn’t have anything else that he really wants to convey.»

Liz Maier

Und ja, sie steht dazu:

Erst vor wenigen Tagen nannte der indisch-US-amerikanische Journalist Fareed Zakaria auf CNN kein gutes Haar an Trump und nannte diesen im Live-TV einen «bullshit artist».  

US-Promis beziehen Position gegen Trump

Das könnte dich auch interessieren:

12 geniale Erfindungen, die deinen Koch-Alltag einfacher machen

Die 10 witzigsten Rezensionen bei Amazon – zum Beispiel für diese Huhn-Warnweste

Mit Vollgas in die Vergangenheit – was der Tesla-Chef falsch macht

HÄSSIG! So käme es heraus, wenn du deinen Aggressionen immer freien Lauf lassen würdest

Wir müssen uns dringend über die 00er-Jahre unterhalten! Sitzung! Sofort!

Peter Pan ein Kindermörder? Die absurdesten Fan-Theorien im Filmuniversum

Trump-Kenner Kim Holmes: «US-Verbündete sollten Trumps Tweets nicht allzu ernst nehmen»

Lohnt sich der Umstieg auf den neuen Firefox Quantum? Dieser Speed-Vergleich zeigt es

Liam füdliblutt – wieso Eltern denken müssen, bevor sie ihre Kinder zu Insta-Stars machen

Und dann war das Model zu dick ... Der Zürcher Walter Pfeiffer lebt im Glamour-Himmel

Alle Artikel anzeigen

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
30
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • walsi 06.08.2016 09:27
    Highlight Der Titel dieses Artikel zeigt, dass es mit den Englischkenntnissen einiger Journalisten zwar gut steht, aber nicht zum Besten.
    2 0 Melden
    • John Smith (2) 06.08.2016 14:25
      Highlight Und Dick Cheney hiesse dann Pimmel Cheney. (Hihihi, Pimmel Cheney, hihihi.) Dieser Journi weiss schon, warum er den Artikel nicht namentlich unterzeichnet hat. Ist nicht kürzlich bei Google Translate eine Stelle frei geworden?
      0 0 Melden
  • pamayer 05.08.2016 20:55
    Highlight Der selbe Typ wie boris johnson von der brexit bewegung, der nach nach dem Wahlsieg mit abgesägten hosen dastand, weil er keinen plan hat(te) und sich dann rasch unsichtbar gemacht hat, dass ihn nicht der geballte volkszorn trifft - was er sehr verdient hätte.
    7 11 Melden
    • wasylon 05.08.2016 23:50
      Highlight Hmm, Boris Johnson ist Aussenminister von Grossbritannien. Führt also höchstpersönlich die Brexit-Verhandlungen mit der EU. Also ich sehe ihn noch.😉
      4 1 Melden
  • Volare 05.08.2016 15:06
    Highlight Ich habe mir das Interview angesehen. In diesem Zusammenhang ist die Aussage von Mair als 'grossmauligen Arsch' zu interpretieren. Sie erklärt, dass Trump nicht wirklich die Agenda der GOP vertritt und sie die Hoffnung auf Besserung seitens Trump augegeben hat. Letzten Monat hat Mair bekannt gegeben im November für Gary Johnson der Libertarian Party zu stimmen. Auf deutsch: sie mag Trump nicht!
    11 1 Melden
  • Moe Mentmal 05.08.2016 11:08
    Highlight So ganz funktioniert diese Übersetzung nicht. 'Don't be such a dick!' wird im Englischen im selben Zusammenhang wie bei uns 'Arschloch' verwendet. Wieso z*ns*ri*rt ihr das Wort 'dick' eigentlich? Ist in der Schweiz doch gar nicht nötig?
    43 0 Melden
    • füdli 05.08.2016 11:43
      Highlight doch, dick heisst umgangssprachlich pimmel in den usa. google mal, vielleicht mit einem englischen adjektiv davor.
      3 35 Melden
    • dave_Schweiz 05.08.2016 12:16
      Highlight @füdli:
      gerade umgangssprachlich hat 'dick' verschiedenste bedeutungen. von schlaukopf (meist ironisch gemeint) über klugscheisser bis zu depp oder dem was wir hier einfach kurz 'arsch' (arschgeige, arschloch) sagen.
      zudem werden auch privatdetektive (schnüffler) oft als dick bezeichnet.

      wenn sie trump als dick bezeichnet hat, dann interpretiere ich das wort in dem zusammenhang eher in die richtung klugscheisser und ähnliches. das macht dann auch sinn.
      12 6 Melden
    • EvilBetty 05.08.2016 13:11
      Highlight Es heisst eher «Schwanz» 😉
      7 7 Melden
    • füdli 05.08.2016 16:41
      Highlight sorry ch dave, schlauköpfen oder klugscheissern sagt man umgangssprachlich nicht dick, sondern smartass.
      9 4 Melden
    • EvilBetty 05.08.2016 17:20
      Highlight «Lutsch meinen Klugscheisser». Moll, macht Sinn. 😂
      4 12 Melden
    • Moe Mentmal 05.08.2016 19:28
      Highlight Kontext ist hier das Zauberwort EvilBetty. In dem Zusammenhang wäre die Übersetzung 'grossmäuliges Arschloch'
      12 0 Melden
    • dave_Schweiz 05.08.2016 20:34
      Highlight @füdli:
      dick ist generell ein umgangssprachlicher (vulgärer) ausdruck. eine Bedeutung ist schwanz, das ist richtig. aber halt nicht nur. und in dem zusammenhang ist mit dick sicher nicht schwanz, sondern Dummkopf.. schwätzer.. oder ähnliches gemeint.

      kannst gern auch hier mal schauen:
      http://www.oxforddictionaries.com/definition/american_english/dick#dick

      das ist übrigens auch der grund, warum das nicht gepiebst wurde... der ausdruck ist zwar vulgär... aber in dem zusammenhang nicht unter der Gürtellinie und darum auch nicht piepsenswert... ;)
      11 1 Melden
    • exeswiss 05.08.2016 21:28
      Highlight @dave.ch im live TV piepsen is sehr schwer.
      4 5 Melden
  • gevatter 05.08.2016 10:58
    Highlight Huch wie fies, schon wieder ein Artikel über Trampeldonald. Wieviele Leser wohl dieses Mal Trost und Taschentücher benötigen werden?
    5 15 Melden
  • John Smith (2) 05.08.2016 10:56
    Highlight Der Schimpfwortgebrauch ist lokal sehr verschieden. Eine wörtliche Übersetzung mag zwar lustig sein, trifft den Ton aber meist nicht wirklich. Aber was kümmert das den Redaktor, solange es Klicks bringt.
    23 1 Melden
  • Hierundjetzt 05.08.2016 10:50
    Highlight Liebes Watson-Team, könnt Ihr bitte damit aufhören "politisch korrekte" *** (sternchen) zu setzen. Wir sind alle Erwachsen, hatten alle Sexualkunde, sind nicht in Amerika und haben auch keine staatliche Zensurbehörde die Euch mit Bussen belegen kann. Merci 😚
    63 0 Melden
  • EvilBetty 05.08.2016 10:48
    Highlight Würde mich mal interessieren wieso das nicht gepiiipt wurde...
    2 2 Melden
    • norukh 05.08.2016 11:48
      Highlight Live-Übertragung ;)
      2 1 Melden
    • Zuagroasta 05.08.2016 12:48
      Highlight Kommt auf den Zeitpunkt der Sendung drauf an.
      Und ob das Wort "bleep"-würdig ist.
      Dick fällt meines Wissens nicht in diese Kategorie.
      Weil es hier keinen sexuellen Bezug hatte.
      4 0 Melden
    • EvilBetty 05.08.2016 13:09
      Highlight Sowas wie Live gibts bei den Amis nicht. Genau wegen Fluchwörtern wird alles um X Sekunden (ich glaube mal gelesen zu haben es wären deren sieben) versetzt ausgestrahlt.
      6 0 Melden
    • Volare 05.08.2016 17:55
      Highlight Gebeept wird nur auf den Broadcast-Sendern, da nur diese dem FCC unterstehen, z. B ABC, NBC, CBS, Fox usw. Das sind Sender, die man über Antenne empfangen konnte. CNN ist Kabel-TV und da wird nicht gebeept, auch Satellit-TV nicht.
      3 1 Melden
    • EvilBetty 06.08.2016 00:34
      Highlight Danke für die Aufklärung, Volare.
      2 0 Melden
  • Cuu 05.08.2016 10:04
    Highlight Nailed it.
    27 4 Melden
  • Grundi72 05.08.2016 09:53
    Highlight Dick

    hihi
    25 4 Melden
  • dä dingsbums 05.08.2016 09:18
    Highlight Sommerloch, was treibst Du für kuriose Blüten.
    27 3 Melden
  • koks 05.08.2016 08:42
    Highlight Tja, bei Trump verurteilt man diese politische unkorrekte Sprache. Bei dieser Frau hingegen keine Spur von Kritik oder Empörung.
    Danke für den weiteren Anti-Trump-Artikel. Kriegt ihr dafür Geld?
    22 67 Melden
    • Wiesopferd 05.08.2016 10:42
      Highlight Vielleicht gibts ja einfach keine Inhalte für einen Pro-Trump-Artikel??
      32 7 Melden
    • Fabio74 05.08.2016 11:54
      Highlight Spannend ist die Empörung bei Trumps Fans, die applaudieren wenn er beleidigt, aber wenn die Retourkutsche kommt dann sich drüber nerveb
      19 2 Melden
    • DailyGuy 05.08.2016 12:00
      Highlight Koks: Welche positiven Attribute sollte man über Trump bringen?
      Etwa "Es gab noch nie einen unqualifizierteren Präsidentschaftskandidaten als Trump, juhee!" oder "Sie dachten George W. Bush sei der Tiefpunkt der Amerikaner? Good News! Wir haben einen neuen Kandidaten für den Titel!". Man könnte natürlich auch Selbsthilfeartikel mit Dondald Trump schreiben! Etwa "50 Shades of orange for your face!" oder "How to convince the public that your dick is not THAT small."
      18 3 Melden

Zum Tod von Charles Manson: Wie man einen Teufel macht

Ein Mann, viel Mythos: Charles Manson galt in den USA als das personifizierte Böse. Nun ist er im Alter von 83 Jahren gestorben. Wie wurde der Kleinkriminelle zum Antichrist?

Mit der Popkultur ist das so eine Sache, eine lustige und eine alberne. Lustig, weil Pop alles grell und einfach macht. Albern, weil Pop stets die Oberfläche dem Inhalt vorzieht und so seine Ikonen bis zur Sinnlosigkeit aufbläst.

Che Guevara ist so eine. Auf T-Shirts, Kaffeebechern, Buttons steht sein Konterfei für die meisten Menschen für «irgendwas mit Rebellion». Warum er gekämpft hat? Und wofür? Egal.

So ist es auch mit Charles Manson. Auf den bekannteren Fotos trägt …

Artikel lesen