USA

Afghanistan

Hunderttausende Waffen könnten Taliban in die Hände fallen

29.07.14, 05:02 29.07.14, 08:54
epa04325889 Former Taliban militants attend a ceremony during which they surrender arms under a US-backed Afghan government amnesty program, in Jalalabad, Afghanistan, 22 July 2014. Reports state that twenty militants laid down their arms in Jalalabad on 22 July. Under an amnesty program launched by President Hamid Karzai in November 2004, hundreds of anti-government militants have so far surrendered to the government. Taliban-led militants have been waging a bloody war against Afghan and NATO forces for a decade, often infiltrating Afghan security forces and carrying out deadly attacks on NATO and Afghan forces.  EPA/GHULAMULLAH HABIBI

Ehemalige Taliban geben ihre Waffen an US-Streitkräfte ab. Bild: GHULAMULLAH HABIBI/EPA/KEYSTONE

Bei ihrem Militäreinsatz in Afghanistan haben die USA die Kontrolle über grosse Waffenkontingente verloren. Hunderttausende Waffen könnten in die Hände der Taliban gelangen, warnt der US-Generalinspekteur für Afghanistan, John Sopko, in einem Bericht.

Seit 2004 seien allein mehr als 747'000 Schnellfeuergewehre vom Typ Kalaschnikow (AK-47) geliefert worden. Der Gesamtwert der Schnellfeuerwaffen, Granatwerfer und sonstiger Waffen belaufe sich auf rund 626 Millionen Dollar.

Weder die US-Regierung noch die afghanischen Behörden hätten die Waffen ordentlich registriert, kritisierte Sopko. Zusätzliche Risiken für eine Zweckentfremdung von Waffen entstünden dadurch, dass die Zahl der afghanischen Sicherheitskräfte in den kommenden Jahren von 352'000 auf 228'500 verringert werden solle. (sda/afp)

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Brikne, 20.7.2017
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