USA
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Bild: Robert Adams

Robert Adams im Fotomuseum Winterthur

Wie können Fotos, die Amerikas Verunstaltung zeigen, schön sein? So!

Seit 45 Jahren fotografiert Robert Adams sein Land. Die Werke, die dabei entstanden, sind eine Augenweide. Und machen gleichzeitig deutlich, wie Adams' Amerika immer mehr von den Menschen verschandelt wird.

28.05.14, 22:51 24.06.14, 10:33
Lüthi Susanne
Lüthi Susanne

Redaktorin

Robert Adams ist einer der wichtigsten amerikanischen Landschaftsfotografen. Mit 14 Jahren zog er mit seinen Eltern nach Denver, Colorado, das er wieder verliess, um in Südkalifornien zu studieren. Mit 25 kehrte er als Assistenzprofessor für Englisch nach Colorado zurück.

Die schnelle Veränderung der Umwelt von Colorado Springs und Denver haben den jungen Mann sehr verstört. So sehr, dass er beschloss, die geplante akademische Laufbahn sausen zu lassen. Stattdessen begann er, die wunderbaren Landschaften zu fotografieren, die im Eilzug überbaut wurden mit Reihenhäuschen, Strassen, Tankstellen und Shoppingmalls.

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Robert Adams

Lakewood, Colorado, 1968 – 1971. Bild: Robert Adams

Robert Adams – The Place we Live

Das Fotomuseum Winterthur zeigt vom 7. Juni bis zum 31. August 240 Werke von Robert (*1937)

«Wir spalten uns ab von uns selbst und somit auch von der natürlichen Umwelt, die wir vorgeben, zu lieben.»

Robert Adams

Adams' Schwarz-Weiss-Bilder von verlassenen Highways, verlotterten Farmen, von Zersiedelung und wuchernden Vorstädten wurden in vielen wichtigen Museen der USA ausgestellt. Nach dem MoMA New York, dem Denver Art Museum und dem MoMA San Francisco kommen seine Werke nun auch nach Winterthur (siehe Infobox).

Bis die Tore der Ausstellung am 7. Juni öffnen, können Sie Adams' wunderschöne und gleichzeitig bedrückende Fotos hier bestaunen.



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Robert Adams

In einem neuen Vorort, Colorado Springs, Colorado, 1969. Bild: Robert Adams

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Colorado Springs, Colorado, 1968. Bild: Robert Adams

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Abgetragene oberste Schicht einer Hochebene, Pueblo County, Colorado, 1978. Bild: Robert Adams

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Robert Adams

Longmont, Colorado, 1979. Bild: Robert Adams

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Robert Adams

Farm im Nordosten von Keota, 1969. Bild: Robert Adams

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Robert Adams

Denver, Colorado, 1981. Bild: Robert Adams

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Robert Adams

Brennender Ölschlamm, nördlich von Denver, Colorado, 1970 – 1974.  Bild: Robert Adams

Robert Adams' Werke beschränken sich aber nicht nur auf Colorado, er ist auch in andere US-Staaten gereist, wie folgende Bilder zeigen.

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Robert Adams

Schwemmgut bei Santa Ana, San Bernardino County, Kalifornien, 1982. Bild: Robert Adams

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Robert Adams

Neues Bauprojekt auf einer ehemaligen Zitrusplantage, Hochland, Kalifornien, 1983. Bild: Robert Adams

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Robert Adams

Sitka-Fichte, Cape Blanco Nationalpark, Curry County, Oregon, 1999 – 2000. Bild: Robert Adams

Sie wollen mehr Fotos sehen? Wir haben noch gaaaanz viele!

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 29.05.2014 11:11
    Highlight Mir erschliesst sich der (künstlerische) Mehrwert der Bilder aus den USA nicht. Wir haben in der Schweiz Archive voll von Aufnahmen, die die Zersiedelung und Überbauung in unserem Land bestens und eindrücklicher dokumentieren. Nur weil der Adams seine alte Fotokiste geöffnet hat, das MoMA in Ost und West darauf abgefahren ist, muss doch nicht Winterthur das Fotomuseum dafür hergeben.
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