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Julia Louis-Dreyfus nannte Trumps Einreiseverbot einen Schandfleck. Bild: MIKE BLAKE/REUTERS

«Das ist unamerikanisch!» – Hollywood-Feier wird zur Anti-Trump-Show

Hollywood-Stars haben bei der Verleihung der US-Schauspielerpreise gegen das von Präsident Donald Trump verhängte Einreiseverbot für viele Muslime protestiert.

30.01.17, 08:21 30.01.17, 09:31

«Das Einreiseverbot ist ein Makel, und es ist unamerikanisch», sagte Julia Louis-Dreyfus, die am Sonntag (Ortszeit) in Los Angeles den Preis als beste Schauspielerin in einer Comedy-Serie erhielt. Sie erinnerte daran, dass ihr Vater ein Flüchtling aus dem von den Nationalsozialisten besetzten Frankreich gewesen sei.

Moderator Ashton Kutcher eröffnete die Übertragung der SAG-Awards mit Grüssen an die anwesenden Schauspieler, das Publikum und «alle auf Flughäfen, die in mein Amerika gehören.»

Auch Ashton Kutcher wählt klare Worte. Bild: Chris Pizzello/Invision/AP/Invision

Denzel Washington holte sich am Sonntag den Preis als bester männlicher Hauptdarsteller für seine Rolle in der Filmadaptation des Theaterstücks «Fences», für die er auch Regie führte. Als beste weibliche Hauptdarstellerin wurde Emma Stone für ihre Rolle in «La La Land» ausgezeichnet, für die sie am 8. Januar schon einen Golden Globe gewonnen hatte.

Den Ensemble-Preis holte sich die Besetzung von «Hidden Figures». Viola Davis («Fences») und Mahershela Ali («Moonlight») setzten sich in der Kategorie beste Nebenrolle durch.

Die Preise wurden von Hollywoods Schauspielerverband SAG (Screen Actors Guild) zum 23. Mal vergeben. Die SAG-Awards gelten als zuverlässige Vorboten für die Ende Februar anstehende Oscar-Verleihung. (viw/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gelöschter Benutzer 30.01.2017 10:21
    Highlight Wenn ich mir eine Preisverleihung anschauen würde, dann hätte ich auch eine erwartet. Währe ziemlich sauer gewesen wenn ich diesen Müll nun auch dort gehört hätte.
    16 34 Melden
    • ThomasHiller 30.01.2017 12:12
      Highlight Du meinst also, Kunst sollte eher unpolitisch sein bzw. sich nicht politisch äußern ? So wie bei Leni Riefenstahl ?
      1 2 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.01.2017 14:23
      Highlight ThomasHiller ich denke bei einer Preisverleihung geht es um die Arbeit, man kann reden wie sehr man sich angestrengt hat, wie alle zusammengearbeitet haben etc etc. Man sollte nicht vom Thema abschweifen um ein bisschen sympathie bei der Bevölkerung zu hollen.
      0 1 Melden
  • rodolofo 30.01.2017 08:50
    Highlight Unamerikanisch?
    Verständliche Aussage, aber sehr heikel.
    Klingt nach Reaktivem Kultur-Rassismus...
    Ich selber tappe auch immer wieder in diese Falle, die mir "Rechtsnationale" gestellt haben.
    24 28 Melden
    • Alex_Steiner 30.01.2017 11:03
      Highlight Dort sind auch die "Linken" Patrioten. Darum verwenden sie solche Wörter...
      5 9 Melden
    • Enzasa 30.01.2017 12:42
      Highlight Freiheit und Gerechtigkeit sind Menschenrechte und gehören überallhin
      3 0 Melden

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