USA
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President Donald Trump leaves the East Room of the White House in Washington, Thursday, April 6, 2017, after appearing on Fox & Friends before a Wounded Warrior Project Soldier Ride event. (AP Photo/Andrew Harnik)

Nach dem Giftgasangriff in Syrien mit dutzenden Toten erwägt die Regierung von US-Präsident Donald Trump mögliche Militäreinsätze gegen die Streitkräfte des syrischen Machthabers Baschar al-Assad. Bild: Andrew Harnik/AP/KEYSTONE

USA wollen Koalition zur Ablösung Assads schmieden und erwägen Luftangriffe



Die USA wollen nach dem Giftgasangriff in Syrien eine internationale Koalition zur Ablösung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad formen. «Diese Schritte sind auf den Weg gebracht», sagte US-Aussenminister Rex Tillerson am Freitag. Es bedürfe einer Anstrengung der internationalen Gemeinschaft.Nach dem Giftgasangriff in Syrien mit dutzenden Toten erwägt die Regierung von US-Präsident Donald Trump mögliche Militäreinsätze gegen die Streitkräfte des syrischen Machthabers Baschar al-Assad.

Zu Spekulationen, die USA könnten eine militärische Operation in Syrien vorbereiten, sagte Tillerson: «Das ist eine ernste Angelegenheit, sie erfordert eine ernste Antwort.»

Es gebe nach den in den USA vorliegenden Informationen keinen Zweifel, dass die Regierung von Assad für den Giftgasangriff verantwortlich sei, sagte Tillerson. Er forderte die russische Regierung auf, ihre Position zu Assad überdenken. Die US-Regierung - und auch die EU - ist sich sicher, dass die syrische Luftwaffe, den Giftgaseinsatz geflogen hat; Russland und Syrien streiten dies ab.

Washington bereitet Luftschläge vor

Die US-Regierung bereitet nun offenbar Militäreinsätze gegen die syrischen Streitkräfte vor. Wie ein US-Regierungsmitarbeiter am Donnerstag sagte, präsentierte Verteidigungsminister James Mattis US-Präsident Donald Trump mehrere Optionen, um auf die Chemiewaffenattacke zu reagieren. Dazu gehörten Angriffe, die die syrische Luftwaffe dazu zwingen sollen, am Boden zu bleiben.

Trump habe die Liste der Optionen bei Mattis angefordert, sagte der Regierungsmitarbeiter, der anonym bleiben wollte. Es seien aber noch keine Entscheidungen über das Vorgehen getroffen worden.

Der US-Präsident hatte am Mittwoch gesagt, mit dem Angriff seien für ihn «eine Menge Linien» überschritten worden. Auch seine Ansicht zu Assad habe sich dadurch «sehr geändert».

Am Dienstag waren bei Luftangriffen auf die Kleinstadt Chan Scheichun im nordwestsyrischen Rebellengebiet nach Angaben von oppositionsnahen Aktivisten 86 Menschen getötet worden. Eine Untersuchung der Opfer ergab nach Angaben des türkischen Gesundheitsministeriums Hinweise auf das Nervengas Sarin.

Nach UNO-Angaben sind unter den Toten mindestens 27 Kinder. 546 Menschen seien verletzt worden, teilte das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF am Donnerstag in New York mit. (sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Maranothar 06.04.2017 23:50
    Highlight Highlight Und der IS lacht sich tot.
  • Majoras Maske 06.04.2017 23:13
    Highlight Highlight Ach Trump, die 90 Toten des Giftgases lassen dich deine Meinung zu Syrien ändern, aber die vorher schon 400'000 Ermorderten haben dich nicht interessiert.
  • fnz12 06.04.2017 22:44
    Highlight Highlight Keinerlei Zweifel an den Informationen? So wie damals in Vietnam, Nicaragua und im 2. und 3. Golfkrieg?
    • Posersalami 06.04.2017 23:45
      Highlight Highlight Natürlich nicht! Fakten der US Regierung sind alternativlos.

      war is peace, freedom is slavery, ignorance is strength
  • Aaron Grünwald 06.04.2017 22:14
    Highlight Highlight ..Und die Welt schaut quasi via Liveticker zu wie tausende Zivilisten seit Jahren abgeschlachtet werden... wie krank ist das eigentlich? Sprachlos..
  • Zeit_Genosse 06.04.2017 22:02
    Highlight Highlight Wenn es innenpolitisch nicht läuft, dann....macht es der Milliardärsohn wie Putin. Sorge für eine Schweinerei und tritt als Helfer auf. Nur im Grössenwahn gleich in Syrien gegen Russland und in Nordkorea gegen China. Wahsinn hat einen Namen.

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