USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
DALLAS, TX - OCTOBER 01:  Students are dismissed from Sam Tasby Middle School on October 1, 2014 in Dallas, Texas. Officials confirmed that a student, who had contact with the first confirmed Ebola virus patient in the United States, attends classes at the school. State and local officials are working with federal officials to monitor other individuals that had contact with the confirmed patient.  (Photo by Tom Pennington/Getty Images)

Der Ebola-Patient hatte Kurse an der Sam Tasby Middle School in Dallas besucht. Bild: Getty Images North America

Überwachung ausgeweitet

In den USA stehen 80 Personen unter Ebola-Verdacht

Der Ebola-Patient in den USA könnte 12 bis 18 Menschen infiziert haben. In den nächsten Wochen wollen die texanischen Behörden auch deren Kontaktpersonen überwachen.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Die texanischen Gesundheitsbehörden gehen auf Nummer sicher: Zwar hatte der Ebola-Patient in Dallas, Texas, nur direkten Kontakt mit 12 bis 18 Personen. Dennoch sollen weitere Menschen unter Beobachtung gestellt werden. Insgesamt werden 80 Personen überprüft. Es sind jene Menschen mit denen die direkten Kontaktpersonen wiederum Verbindungen hatten.

Der 40-jährige Liberianer war am 19. September von Monrovia nach Dallas gereist. Zu diesem Zeitpunkt trug er bereits das Virus in sich, hatte aber noch keine Beschwerden und war somit noch nicht ansteckend. Zwischen den ersten Symptomen und der Isolierung des Mannes vergingen jedoch vier Tage, in denen er möglicherweise andere infiziert hat. 

Quarantäne, Pflicht zu Blutproben und Tests 

Bei vier engen Familienmitglieder des Ebola-Patienten schätzen die Behörden die Situation so kritisch ein, dass sie mindestens bis zum 19. Oktober nicht mehr ihr Haus verlassen und keinen Besuch mehr empfangen dürfen. Mit der drastischen Massnahme solle verhindert werden, dass sich die Krankheit möglicherweise ausbreite, heißt es in einer Mitteilung des Texas Department of State Health Services

Von den vier Personen, die jetzt unter Hausarrest gestellt werden, leidet noch keiner unter den für eine Ebola-Erkrankung typischen Beschwerden. Frühestens 2 und spätestens 21 Tage nach der Infektion kommt es zu hohem Fieber, das oft von Übelkeit, Durchfall, Kopf- und Magenschmerzen begleitet wird. 

Die Anweisung an die Familienmitglieder, ihr Haus nicht zu verlassen, gelte, bis diese Inkubationszeit verstrichen sei, heisst es in der Mitteilung der texanischen Behörden. Wollten die Betroffenen Besuch empfangen, benötigten sie die Zustimmung. 

Abgesehen davon müssen die Familienmitglieder sich bereithalten, um Blutproben abzugeben und sich mit allen notwendigen Tests einverstanden erklären. Kommt es zu irgendwelchen Symptomen, die für Ebola typisch sind, sollen sie sofort die Behörden verständigen. 

Weniger Neuerkrankungen 

Möglich macht diese Massnahmen das texanische Gesetz. Es erlaubt es, Personen mit ansteckenden Krankheit Kontrollmassnahmen aufzuerlegen zu denen Isolation, Quarantäne und vorbeugende Therapien gehören. 

Der Patient, der jetzt in den USA behandelt wird, hat sich wahrscheinlich in seiner Heimatstadt Monrovia infiziert, als er half, eine 19-jährige Schwangere in ein Krankenhaus zu bringen. Liberia ist neben Sierra Leone und Guinea am stärksten von der aktuellen Ebola-Epidemie in Westafrika betroffen. 

In den Ländern sind in den vergangenen Monaten mehr als 3300 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben, die Epidemie ist noch außer Kontrolle. Es gibt jedoch Anzeichen, dass die Zahl der Neuerkrankungen mittlerweile zurückgeht. (irb/ap/reuters )



Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Begnadigung Manaforts für Trump «nicht vom Tisch» – Senator warnt vor Machtmissbrauch

Der ranghohe demokratische US-Senator Mark Warner hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, seinen früheren Wahlkampfchef Paul Manafort zu begnadigen.

«Das wäre ein krasser und inakzeptabler Machtmissbrauch. Das Begnadigungsrecht ist kein persönliches Instrument für den Präsidenten, sich und seine Freunde zu schützen», schrieb Warner am Mittwoch auf Twitter. Senator Mark Warner ist stellvertretender Vorsitzender des Geheimdienstausschusses im Senat.

Trump hatte zuvor der «New York Post» …

Artikel lesen
Link to Article