USA

Obama-Nachfolge

Mitt Romney will nicht mehr US-Präsident werden

Der frühere US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney von den Republikanern will nicht noch einmal für das Weisse Haus kandidieren. Das habe der 67-Jährige am Freitag seinen Unterstützern mitgeteilt, berichteten US-Medien übereinstimmend. 

30.01.15, 16:02 30.01.15, 18:08

Mitt Romney. Bild: Rogelio V. Solis/AP/KEYSTONE

Er wolle der nächsten Generation in seiner Partei die Gelegenheit lassen, sich um eine Nominierung zu bewerben, erklärte er demnach. 

Romney kämpfte zwei Mal erfolglos um den Einzug in das Weisse Haus. 2008 war er bei den Vorwahlen der Republikaner gescheitert. Vier Jahre später wurde er zwar von den Republikanern nominiert, verlor die Präsidentschaftswahl aber gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama. In den vergangenen Wochen war spekuliert worden, der Multimillionär könnte noch einen dritten Anlauf wagen. In den USA wird mit Spannung erwartet, wer in den kommenden Wochen den Hut in den Ring wirft. (sda/dpa/afp/reu) 

In einer ersten Version schrieben wir, Romney werde erneut Antreten. Dies trifft jedoch nicht zu.

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    Alle Leser-Kommentare
  • cjaensch 30.01.2015 17:31
    Highlight Einfach eingestehen, dass man eine Falsch-Meldung abgesetzt hat. Das tut nicht weh, zeigt aber Haltung.
    2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.01.2015 16:45
    Highlight Alt aber immer noch aktuell:
    0 0 Melden

USA-Kenner Holmes: «Das Versagen der Republikaner im Kongress frustriert viele Amerikaner»

Kim Holmes beriet mit seinem konservativen Think Tank «Heritage Foundation» Donald Trump bei der Amtsübernahme. Im zweiten Teil des grossen watson-Interviews verrät er, wovon Steve Bannon träumt und weshalb sich die Republikaner vor den nächsten Wahlen fürchten. Und er erklärt, warum tiefgläubige Christen einen Politiker trotz Missbrauchsvorwürfen verteidigen.

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