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Polit-Veteran Cochran

Senior schlägt Tea-Party-Neuling bei Stichwahl im US-Bundesstaat Mississippi

25.06.14, 09:06 25.06.14, 09:34
JACKSON, MS - JUNE 24: U.S. Sen. Thad Cochran (R-MS) speaks to supporters during his "Victory Party" after holding on to his seat after a narrow victory over Chris McDaniel at the Mississippi Childrens Museum on June 24, 2014 in Jackson, Mississippi. Cochran, a 36-year Senate incumbent, defeated Tea Party-backed Republican candidate Mississippi State Sen. Chris McDaniel in a tight runoff race.   Justin Sullivan/Getty Images/AFP
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Thad Cochran. Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

ELLISVILLE, MS - JUNE 24: Republican candidate for U.S. Senate Mississippi State Sen. Chris McDaniel talks with members of the media after casting his ballot at the George Harrison Building on June 24, 2014 in Ellisville, Mississippi. Tea Party-backed republican candidate for U.S. Senate, Mississippi State Sen Chris McDaniel is battling against incumbent U.S. Sen Thad Cochran (R-MS) in a tight race.   Justin Sullivan/Getty Images/AFP
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Chris McDaniel Bild: GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Die erzkonservative Tea-Party-Bewegung hat bei einer wichtigen Abstimmung über den künftigen Kurs der Republikaner eine knappe Niederlage erlitten. In Mississippi unterlag Tea-Party-Neuling Chris McDaniel am Dienstag dem Polit-Veteranen Thad Cochran bei der Nominierung für den republikanischen Spitzenkandidaten für den Senat.

Medienberichten zufolge erhielt der 76 Jahre alte Cochran rund 51 Prozent der abgegebenen Stimmen, während McDaniel auf 49 Prozent kam.

Für Aufsehen hatte die Abstimmung bereits im Vorfeld gesorgt, da ihr laut «Washington Post» nicht nur einer der teuersten, sondern auch einer der am härtesten geführten Wahlkämpfe in diesem Jahr vorausgegangen war. So hatte McDaniel mehr als 10 Millionen Dollar an Spenden eingenommen.

Erst vor zwei Wochen hatte die Tea Party mit einem Überraschungssieg für ein politisches Erdbeben in den Reihen der Republikaner gesorgt. Ihr weitgehend unbekannter Kandidat David Brat hatte bei parteiinternen Vorwahlen im Kreis Richmond im US-Staat Virginia den Mehrheitsführer der Republikaner im Repräsentantenhaus, Eric Cantor, deutlich geschlagen.

In den USA finden im November Kongresswahlen statt. Bei den Vorwahlen geht es darum, wer für die Abstimmung im November aufgestellt wird. (aeg/sda/dpa)



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