USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
German Bundeswehr Transall C-160 plane carrying humanitarian aid stands on tarmac at Incirlik airbase near Adana, August 15, 2014. Germany's armed forces on Friday began sending aid supplies to northern Iraq where thousands of people have fled Islamic State militants, and the defense minister said Germany was looking into whether it would also deliver military equipment. REUTERS/Axel Heimken/Pool (GERMANY - Tags: MILITARY POLITICS CONFLICT)

Im Kampf gegen den IS wollen die USA die türkische Militärbasis Incirlik nutzen. Bild: POOL/REUTERS

Kampf gegen IS

Türkei dementiert Einigung mit USA über Nutzung ihrer Luftwaffenbasis 

13.10.14, 15:29 13.10.14, 16:30

Die USA und die Türkei haben sich nach Angaben der Regierung in Ankara nicht auf eine Nutzung der Luftwaffenbasis Incirlik im Kampf gegen die Terrormiliz IS geeinigt. Die Gespräche darüber dauerten an.

«Die Verhandlungen gehen weiter», sagte ein Vertreter der türkischen Regierung am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Ein ranghoher Vertreter der US-Armee hatte am Sonntag gesagt, die US-Streitkräfte erhielten das Recht zur Nutzung der südlichen Luftwaffenbasis Incirlik nahe der Grenze zu Syrien. Die Details der Nutzung würden noch geklärt. 

Stützpunkt schon lange von den USA genutzt

US-Verteidigungsminister Chuck Hagel dankte seinem türkischen Kollegen Ismet Yilmaz in einem Telefonat für die «Bereitschaft», der Militärkoalition zu helfen.

«Unsere Position ist klar, es gibt keine neue Übereinkunft», sagte der türkische Regierungsvertreter nun. Er erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Incirlik von den US-Streitkräften nur für logistische und humanitäre Zwecke genutzt werden dürfe. Weitere Verhandlungen erfolgten «auf Grundlage der von der Türkei bereits gestellten Bedingungen».

Der Stützpunkt Incirlik wird schon seit langem von den USA genutzt, etwa für den Einsatz in Afghanistan. Die Luftangriffe gegen IS-Stellungen starten bislang allerdings nicht von der Türkei, sondern von Stützpunkten in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Katar aus. In Jordanien sind ebenfalls seit dem vergangenen Jahr US-Kampfjets stationiert. (pma/sda/afp/dpa)



Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 13.10.2014 16:36
    Highlight Die Politik R. Erdogans wird die Türkei im Gegensatz zur EU direkt ausbaden müssen.
    Mittlerweile sind schon 1,5 Millionen Flüchtlinge in der Türkei. Laut Grünen-Politikern wäre das kein Problem. Nur sieht die Realität da ein wenig anders aus.
    Ein nicht unerheblicher Teil der türkischen Bevölkerung hat viel Sympathie mit dem IS. Die Hassprediger aus KSA und Katar haben hier ganze Arbeit geleistet. In einigen Vierteln Istanbuls hängen die Flaggen des Kalifats schon an jeder Ecke.
    Entweder ist R. Erdogan extrem dumm oder er ist tatsächlich ein Islamist. Oder beides.
    5 0 Melden

Trump gegen Obama: Wer hat den Längeren?

Der Präsident und sein Vorgänger streiten sich darüber, wer die Wirtschaft kräftiger angekurbelt hat.

Nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump wurde Barack Obama gefragt, ob er gedenke, die Arbeit seines Vorgängers zu kritisieren. Eigentlich nicht, entgegnete der abtretende Präsident. Aber sollte Trump die grundlegenden Werte und Ideale der amerikanischen Demokratie angreifen, «dann werde ich mir es überlegen.»

Das ist mittlerweile eingetreten. Seit vergangener Woche hat sich Obama aktiv in den Wahlkampf für die Zwischenwahlen eingeschaltet. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund. Er …

Artikel lesen