USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04391753 A handout picture provided by Nicaraguan Army on 08 September 2014 shows the place where a meteorite fell close to International Airport Augusto Sandino, in Managua, Nicaragua. The meteorite fell late on 06 September 2014. A meteorite crashed overnight into a forest near Managua's international airport, Nicaragua's Geophysics Institute confirmed on 07 September. The meteorite jolted hundreds of residents of the capital out of bed and left a crater 12 metres wide and 5.5 metres deep, according to the newspaper La Prensa. People ran from their homes in fear, believing an earthquake had struck when they heard the explosion at 11:05 pm on 06 September (0500 on 07 September GMT), the report said. Wilfried Strauch, a German geophysicist with the institute, said the impact caused a light seismological wave, but no streak was observed because the meteorite crashed into the Earth at an angle of about 50 degrees. About five meteorite strikes are recorded annually worldwide.  EPA/NICARAGUAN ARMY / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Ein Bild der nicaraguanischen Armee vom Krater in der Nähe des internationalen Flughafens von Managua. Was war es, wenn nicht ein Meteorit? Bild: EPA/NICARAGUAN ARMY

Was war es denn?

Die NASA zweifelt am angeblichen Einschlag eines Meteoriten in Nicaragua

09.09.14, 03:27 09.09.14, 12:35

Die Nachricht war spektakulär: Bei der nicaraguanischen Hauptstadt Managua soll in der Nacht auf Montag ein Meteorit eingeschlagen sein. Der Krater in der Nähe des Flughafens ist über 12 Meter weit und 5,5 Meter tief.

Doch war es wirklich ein Meteorit? Die US-Raumfahrtbehörde NASA zweifelt. Die Berichte könnten noch nicht bestätigt werden, heisst es in einer Erklärung eines NASA-Labors. Die Spezialisten macht stutzig, dass niemand einen Feuerball am Himmel beobachtet hat. Es existierten keine Bilder von einem Lichtschweif und es meldeten sich auch keine Augenzeugen. Bei einem so grossen Krater wie in Managua müsste aber aus Sicht der NASA ein Lichtschweif am Himmel zu sehen sein.

Sicher ist für das NASA-Labor, dass der angebliche Einschlag nichts mit einem Asteroiden zu tun hat, der in der gleichen Nacht in relativer Nähe an der Erde vorbeizog. Die Explosion in der Nacht auf Sonntag habe 13 Stunden vorher stattgefunden. Wie der Krater sonst hätte entstehen können, dazu liefert die NASA keine Erklärung. 

Die nicaraguanischen Behörden wollen sich mit internationalen Experten über den Vorfall austauschen. Sie hatten am Montag von einem Meteoriteneinschlag gesprochen und angegeben, der Himmelskörper müsse wohl beim Aufschlag verbrannt sein. Dass kein Lichtschweif zu sehen war, erklärte ein Experte vor Ort mit dem mutmasslichen Einfallswinkel. Niemand wurde bei der Explosion verletzt. (trs)



Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump drückt in der Russland-Affäre den Panik-Knopf

Donald Trump fordert Justizminister Jeff Sessions auf, die Untersuchungen des Sonderermittlers Robert Mueller «unverzüglich» zu beenden. Die Nervosität im Umfeld des US-Präsidenten nimmt zu.

Hat sich Russland zugunsten von Donald Trump in die US-Wahl 2016 eingemischt? Gab es Absprachen zwischen Trumps Wahlkampfteam und Moskau? Seit mehr als einem Jahr untersucht der frühere FBI-Direktor Robert Mueller als Sonderermittler die mögliche Russland-Connection. Trump hat seinen Ärger über die «Hexenjagd» wiederholt zum Ausdruck gebracht.

Nun hat der Präsident weiter an der Eskalationsschraube gedreht und so deutlich wie nie zuvor das Ende der Mueller-Ermittlungen gefordert. Am Mittwoch …

Artikel lesen