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Migration

Obama-Appell an Eltern wegen Zustroms minderjähriger Einwanderer

President Barack Obama gestures while speaking about the economy, Friday, June 27, 2014, at Lake Harriet Band Shell in Minneapolis, Minn. Obama is pitching his ideas to boost the America middle class in Minnesota, a state that has already embraced a key component of the president's economic agenda by raising its minimum wage. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)

Bild: Pablo Martinez Monsivais/AP/KEYSTONE

Angesichts des massiven Zustroms minderjähriger Einwanderer in die USA hat sich Präsident Barack Obama direkt an die Familien in Mittelamerika gewandt. «Schickt eure Kinder nicht unbegleitet, auf Zügen oder mit Schlepperbanden», sagte er in einem am Freitag ausgestrahlten Interview des Fernsehsenders ABC.

«Wir wissen noch nicht einmal, wie viele dieser Kinder es nicht schaffen. Sie enden womöglich im Sexhandel oder kommen ums Leben, wenn sie vom Zug fallen.»

Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums wurden seit Oktober vergangenen Jahres entlang der Grenze zu Mexiko über 52'000 minderjährige Migranten ohne ihre Eltern aufgegriffen. Die Kinder und Jugendlichen stammen meist aus Mittelamerika und fliehen vor Armut oder Gewalt in ihren Heimatländern.

Kriminelle Banden verbreiten in der Region offenbar, unbegleitete Minderjährige würden problemlos in den USA aufgenommen. Obama trat dieser Darstellung entgegen: «Wenn sie es schaffen, werden sie zurückgeschickt. Aber viel wichtiger: Vielleicht kommen sie nie an.» (aeg/sda/dpa)



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