USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Former President George H.W. Bush, strapped to Sgt. 1st Class Mike Elliott, a retired member of the Army's Golden Knights parachute team, float to the ground during a tandem parachute jump near Bush's summer home in Kennebunkport, Maine, Thursday, June 12, 2014. Bush made the jump, his eighth, in celebration of his 90th birthday. (AP Photo/Robert F. Bukaty)

Bild: Robert F. Bukaty/AP/KEYSTONE

Ex-US-Präsident

Zum 90. Geburtstag hüpft George Bush senior aus einem Flugzeug

12.06.14, 19:04 13.06.14, 09:56

Der frühere US-Präsident George Bush hat sich zum 90. Geburtstag am Donnerstag einen Fallschirmsprung gegönnt. Der Polit-Rentner absolvierte den Tandemsprung in der Nähe des Familienanwesens in Kennebunkport im Bundesstaat Maine.

Am Boden wurde er US-Medien zufolge unter anderem von seinem Sohn, dem früheren Präsidenten George W. Bush, in Empfang genommen. Vor dem Sprung hatte Bush senior über den Onlinedienst Twitter erklärt:

Bild: Robert F. Bukaty/AP/KEYSTONE

«Es ist ein wunderbarer Tag in Maine – tatsächlich schön genug für einen Fallschirmsprung.» Bereits zu seinem 80. und 85. Geburtstag war der frühere Präsident mit einem Fallschirm abgesprungen.

Seinen ersten Sprung hatte Bush unfreiwillig am 2. September 1944 erlebt, als er als Pilot im Zweiten Weltkrieg von den Japanern über einer Pazifikinsel abgeschossen wurde. In einem Interview mit dem Fernsehsender NBC sagte der 90-Jährige am Donnerstag, eigentlich habe er nach dieser Erfahrung nie wieder aus einem Flugzeug springen wollen.

Damals habe er den Fallschirm zu früh ausgelöst und sei mit dem Kopf gegen das Flugzeugheck gestossen, erinnerte er sich in dem Gespräch mit seiner Enkeltochter Jenna Bush Hager. Später habe er sich dann entschlossen, doch noch einmal einen Fallschirmsprung zu wagen – und es «dieses Mal richtig zu machen».

Bild: Eric Gay/AP/KEYSTONE

Bush, der von 1989 bis 1993 im Weissen Haus amtierte, zeigt sich nur noch selten in der Öffentlichkeit. Ende 2012 lag er mit einer schweren Bronchitis zwei Monate im Spital, vorübergehend wurde er auf der Intensivstation behandelt. Mittlerweile hat sich sein Gesundheitszustand wieder stabilisiert, allerdings sitzt er die meiste Zeit im Rollstuhl.

US-Präsident Barack Obama liess seinen Vorgänger am Donnerstag in einem Geburtstagsgruss hochleben. Bush senior sei ein «feiner Mann», sagte Obama zu NBC. «Ich möchte, dass er weiss, dass die ganze Familie Obama ihm nur das Beste wünscht.» (aeg/sda)



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum US-Medien besessen sind von Donald Trump

Der US-Präsident bestimmt die News in Amerika rund um die Uhr – mit «diabolischer Brillanz», wie selbst seine Gegner feststellen. Dass die meisten Medien kritisch bis vernichtend über ihn berichten, scheint Donald Trump erst recht anzutreiben und könnte seiner Partei bei den Zwischenwahlen im Herbst zum Sieg verhelfen.

Seine Stimme klingt triumphal. «Es ist mitten in der Nacht», sagt Donald Trump zu den TV-Reportern auf einem Luftwaffenstützpunkt bei Washington. «Ihr habt jetzt wahrscheinlich die höchsten Einschaltquoten in der Geschichte des Fernsehens, die je um 3 Uhr erzielt wurden!» Der US-Präsident empfängt die beiden Amerikaner, die in Nordkorea als Geiseln gehalten wurden. Seine Aussage und die medienwirksame Inszenierung vor zwei Monaten verraten, worum es ihm wirklich ging: um die Show.

Trump, der …

Artikel lesen