USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Gericht stoppt Exekution

Kranker Mörder wird doch noch nicht hingerichtet

21.05.14, 04:08 21.05.14, 08:44
Death row inmate Russell Bucklew is shown in this Missouri Department of Corrections photo taken on February 9, 2014. Missouri is set on early May 21, 2014 to execute Bucklew, a convicted killer whose lawyers have said has a rare health condition that could lead to extreme pain and suffocation during a lethal injection.  REUTERS/Missouri Department of Corrections/Handout via Reuters (UNITED STATES - Tags: CRIME LAW HEALTH) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS

Bild: Reuters

Ein Bundesgericht hat die umstrittene Exekution eines Mörders im US-Staat Missouri wenige Stunden vor der Vollstreckung nach Medienberichten ausgesetzt. Der Verurteilte machte geltend, dass er wegen einer Krankheit extrem starke Schmerzen zu befürchten habe

Die Behörden dürften Russell Bucklew aufgrund seiner medizinischen Verfassung vorerst nicht hinrichten, entschieden die Richter am Dienstag (Ortszeit) laut einem Bericht des Fernsehsenders NBC. 

Der Todeskandidat hatte sich juristisch gegen die Verabreichung der Giftspritze gewehrt, weil sie einen Wirkstoff enthalten könne, der bei ihm einen Todeskampf mit schlimmen Qualen auslöse. Nach Angaben seiner Anwälte muss Bucklew wegen einer angeborenen Krankheit eine Hirnblutung und extrem starke Schmerzen fürchten. Eine «grausame und ungewöhnliche Bestrafung» sei per US-Verfassung aber verboten. 

Bucklew war zunächst vor einem niedrigeren Gericht gescheitert. Das Bundesgericht erklärte nun aber, der Staat müsse beweisen, dass der Häftling im Unrecht sei. Sein Fall hatte nach einer besonders qualvollen Exekution eines Mannes Ende April in Oklahoma für Aufsehen gesorgt. (rey/sda/dpa)



Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

USA stellen Hilfe für Palästinenser-Hilfswerk der UN ein

Das Uno-Flüchtlingsprogramm UNRWA unterstützt mehr als fünf Millionen Palästinenser unter anderem mit Nahrungsmitteln und Schulen. Nun entziehen die USA der Organisation ihre Finanzhilfe. Palästinenservertreter kritisieren den Schritt scharf.

Die USA stellen ihre Zahlungen für das Flüchtlingsprogramm der Vereinten Nationen für Palästina (UNRWA) komplett ein. Das US-Aussenministerium begründete dies am Freitag (Ortszeit) in Washington damit, dass die USA einen überproportionalen Teil der …

Artikel lesen