USA

Das Wrack des Porsche Carrera GT, in dem Paul Walker und sein Freund starben.
Bild: AP/The Santa Clarita Valley Signal

Ist Porsche Schuld am Tod von «The Fast and the Furious»-Star Paul Walker? Ja, sagt dessen Tochter – und verklagt den Konzern

29.09.15, 04:30 29.09.15, 08:38

Fast zwei Jahre ist es her, als Paul Walker mit seinem Freund Roger Rodas bei einem Autounfall starb. Jetzt erhebt die Tochter des verunglückten Schauspielers Klage gegen den Sportwagenhersteller wegen widerrechtlicher Tötung, wie TMZ am Dienstag berichtete.

Der Porsche Carrera GT, in dem ihr Vater vor fast zwei Jahren ums Leben kam, habe eine Reihe von Entwicklungsfehlern gehabt, hiess es in der von Meadow Rain Walker eingereichten Klage. Die Entwicklungsfehler hätten Schäden ausgelöst, die laut dem Anwalt der 16 Jahre alten Tochter dafür gesorgt hätten, dass der Schauspieler in dem Sportwagen eingeschlossen gewesen sei, als es im November zu dem Unfall kam und das Fahrzeug in Flammen aufging.

«The Fast and the Furious»-Star Paul Walker.
Bild: STRINGER/REUTERS

Zu den Fehlern zählten unter anderem das Fehlen einer angemessenen Stabilitätskontrolle und Massnahmen, um Insassen nach einer Kollision vor Flammen zu schützen. «Ohne diese Mängel in dem Porsche Carrera GT wäre Paul Walker heute am Leben», hiess es in der Klage. Laut Polizei war zu hohe Geschwindigkeit die Unfallursache. Porsche North America äusserte sich auf Anfrage zunächst nicht zu der Klage. (dwi)

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    Alle Leser-Kommentare
  • EvilBetty 29.09.2015 08:30
    Highlight Was halt nicht alle wissen: Stabilitäts- und Traktionskontrollen heben die Gesetze der Physik auf.
    42 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 10:49
      Highlight Die Gesetze der Physik können nicht aufgehoben werden sie werden nur verzögert wissen auch viele nicht. Und schlechte Fahrer sind dadurch noch mieser dran, mit so einem Wagen sollte so etwas nicht geschehen, wenn dus kannst.
      4 3 Melden
  • Too Scoop 29.09.2015 08:23
    Highlight Neulich erweiterte DUDEN das Synonym "Wahnsinn" mit USA.
    27 0 Melden
  • Caturix 29.09.2015 07:46
    Highlight VW, Porsche ... Wirtschaftskrieg USA-Deutschland mann muss sie fertig machen. Egal wie.
    34 10 Melden
  • Jaing 29.09.2015 07:23
    Highlight Lächerlich. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
    83 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 07:18
    Highlight Wieder Typisch. Die Schuld bei irgend jemand anders suchen. Dass der Fahrer, der zu schnell fuhr schuld sein kann, kann ja nicht sein. Und dass Walker scheinbar untätig daneben sass macht ihn meiner Meinung mitschuldig.
    Wäre der Fahrer nicht gerast, würde Walker noch leben und könnte weiterhin Stumpfsinnige Raserfilme machen. Sorry, aber mir fehlt echt das Mitleid. Es ist blanke Ironie, dass er bei diesem Unfall gestorben ist. Too fast an too furious. Und die Fans kommen nicht mal auf die Idee eine Ironie darin zu erkennen und heben ihn auf einen Sportwagen-Altar.
    101 2 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 08:03
      Highlight Kann man nichts weiter dazu sagen. Amen :)
      24 0 Melden
    • frankyfourfingers 29.09.2015 08:04
      Highlight meine Meinung; und das geilste ist dann noch wie die Produzenten seinen Tod für marketingzwecke ausschlachten und sich daran eine goldene nase verdienen können...
      34 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 08:10
      Highlight Geschmacklos sollte man doch nicht auch noch werden . . Raserfilme, Sportwagen-Altes, das von ihnen ist auch . . wieder mal Typisch . . SPIESSER ARSC.....
      5 34 Melden
    • Butschina 29.09.2015 08:13
      Highlight Da geb ich dir vollkommen Recht. Ich mag die Filme zwar recht gut so als Unterhaltsam.
      Aber dieses ewig Fehler bei anderen suchen, gehört sich nicht. Bevor ich mich bei irgendwem ins Auto setze (ausser Taxis) informiere ich mich über den Fahrstil. Es gibt in meinem Umfeld eine Person, bei der ich mich nicht ins Auto setze. Wenn ich bei einem Taxifahrer im Auto sitze, bitte ich ihn langsamer zu fahren, wenn er zu schnell ist. Durch unachtsames, überhöhtes Fahren riskiere ich mein Leben nicht. Natürlich kann trotzdem etwas passieren, aber ich muss es nicht noch fördern.
      21 3 Melden
    • Asmodeus 29.09.2015 08:23
      Highlight Teilweise weiss man auch nicht zu wem man ins Auto steigt.

      Vor Jahren war ich bei einer Kollegin in Deutschland und wir fuhren am Abend noch zu ner Party mit nem Kumpel von ihr.
      Der Kerl raste, fuhr durch durchgezogene Linien und hatte scheinbar vorher schon etwas getankt.
      Für die Rückfahrt nahm ich ein Taxi, sehr zum Ärger meiner Kollegin die absolut nicht verstehen konnte wieso ich nicht mit einem besoffenen/bekifften Raser durch ein Waldstück rasen wollte.
      Wir haben seitdem kein Wort mehr miteinander gewechselt. Mein Leben ist mir zu wichtig.
      23 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 29.09.2015 09:00
      Highlight @TomiLee
      Ich würde mich jetzt nicht zu sehr als Spiesser betrachten, dafür habe ich zu einen markanten Lebensstil. Aber das Problem ist dass Raser nicht nur sich selbst sondern auch ihre Mitmenschen gefährden. Und dafür habe ich kein Verständnis.
      Ich fand zum Beispiel diese Gedenkfahrt für Wallker total bekloppt. Da sieht man dass diese Menschen null Einsicht haben. Sie feiern ihn und den Lebensstil damit, der ihm den Tod geschenkt hat. Wer Rasen und sich nicht um Mitmenschen scheren möchte soll auf eine Rennstrecke. Das hat nichts mit Spiessertum zu tun, sondern mit Menschenverstand.
      26 0 Melden

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