USA
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Wenige Kilometer von Ferguson (USA) entfernt

Polizist ausser Dienst erschiesst schwarzen Jugendlichen

In der US-Grossstadt St. Louis ist erneut ein junger Schwarzer von einem weissen Polizisten erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Kilometer vom Vorort Ferguson entfernt, wo es im August nach der Erschiessung eines schwarzen Jugendlichen durch einen weissen Polizeibeamten tagelang zu Krawallen gekommen war.

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St.Louis' Polizeichef äussert sich gegenüber dem Lokalsender KMOV zum tödlichen Schusswechsel. youtube/4kmov

Wie die Polizei mitteilte, wollte der Polizist am Mittwoch den 18-Jährigen kontrollieren. Dieser habe jedoch die Flucht ergriffen und drei Mal auf den Beamten gefeuert. Der Polizist habe 17 Schüsse abgegeben.

Darstellung des Schusswechsels aus Sicht der Polizei. twitter/slmpd

Der 32-jährige Polizist sei nicht im Dienst gewesen, habe aber in seiner Uniform für eine Sicherheitsfirma gearbeitet, teilte die Polizei weiter mit. Er sei beurlaubt worden, die Ermittlungen dauerten an. Nach den Schüssen versammelten sich rund 200 Demonstranten, um zu protestieren. Dabei kam es zu Scharmützeln mit der Polizei.

Demonstrationen in St.Louis. twitter/slmpd

Eine Frau, die sich als Cousine des Getöteten bezeichnete, sagte der Zeitung «St. Louis Dispatch», ihr Verwandter sei unbewaffnet gewesen. «Er hatte ein Sandwich in der Hand, und sie dachten, es sei eine Pistole - es ist genauso so wie bei Michael Brown.» Der 18-Jährige war am 9. August unter umstrittenen Umständen von einem weissen Polizisten erschossen worden. (wst/sda/Reuters)



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    Alle Leser-Kommentare
  • Eisenhorn 09.10.2014 11:56
    Highlight Highlight 17 Schüsse? Ich meine egal was passiert, aber um Gottes Willen WIE kann man 17 Schüsse auf einen Verdächtigen abgeben? Ein gut ausgebildeter Schütze braucht doch keine 17 Schüsse?
    • pierolefou 09.10.2014 16:15
      Highlight Highlight Absolut gleicher Meinung. Was soll denn das?

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