USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wenige Kilometer von Ferguson (USA) entfernt

Polizist ausser Dienst erschiesst schwarzen Jugendlichen

09.10.14, 10:29 09.10.14, 10:44

In der US-Grossstadt St. Louis ist erneut ein junger Schwarzer von einem weissen Polizisten erschossen worden. Der Vorfall ereignete sich nur wenige Kilometer vom Vorort Ferguson entfernt, wo es im August nach der Erschiessung eines schwarzen Jugendlichen durch einen weissen Polizeibeamten tagelang zu Krawallen gekommen war.

St.Louis' Polizeichef äussert sich gegenüber dem Lokalsender KMOV zum tödlichen Schusswechsel. youtube/4kmov

Wie die Polizei mitteilte, wollte der Polizist am Mittwoch den 18-Jährigen kontrollieren. Dieser habe jedoch die Flucht ergriffen und drei Mal auf den Beamten gefeuert. Der Polizist habe 17 Schüsse abgegeben.

Darstellung des Schusswechsels aus Sicht der Polizei. twitter/slmpd

Der 32-jährige Polizist sei nicht im Dienst gewesen, habe aber in seiner Uniform für eine Sicherheitsfirma gearbeitet, teilte die Polizei weiter mit. Er sei beurlaubt worden, die Ermittlungen dauerten an. Nach den Schüssen versammelten sich rund 200 Demonstranten, um zu protestieren. Dabei kam es zu Scharmützeln mit der Polizei.

Demonstrationen in St.Louis. twitter/slmpd

Eine Frau, die sich als Cousine des Getöteten bezeichnete, sagte der Zeitung «St. Louis Dispatch», ihr Verwandter sei unbewaffnet gewesen. «Er hatte ein Sandwich in der Hand, und sie dachten, es sei eine Pistole - es ist genauso so wie bei Michael Brown.» Der 18-Jährige war am 9. August unter umstrittenen Umständen von einem weissen Polizisten erschossen worden. (wst/sda/Reuters)



Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eisenhorn 09.10.2014 11:56
    Highlight 17 Schüsse? Ich meine egal was passiert, aber um Gottes Willen WIE kann man 17 Schüsse auf einen Verdächtigen abgeben? Ein gut ausgebildeter Schütze braucht doch keine 17 Schüsse?
    6 1 Melden
    • pierolefou 09.10.2014 16:15
      Highlight Absolut gleicher Meinung. Was soll denn das?
      0 0 Melden

Trump war im Wahlkampf 2016 offen für Treffen mit Putin – sagt sein Ex-Berater der Justiz

US-Präsident Donald Trump soll sich im Wahlkampf 2016 offen für ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gezeigt haben: Dies gab sein damaliger Wahlkampfberater George Papadopoulos in einer schriftlichen Aussage an, die am Freitagabend (Ortszeit) vor einem US-Gericht eingereicht wurde.

Papadopoulos muss sich vor dem Gericht wegen Falschaussagen gegenüber der Bundespolizei FBI zu seinen Russland-Kontakten verantworten. Von der nun eingereichten Aussage erhofft er sich eine …

Artikel lesen