USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ferguson – eine Chronik der Wut

«Zu gefährlich»

Todesschütze von Ferguson scheidet aus Polizeidienst aus

Der Polizist, der im August in der US-Stadt Ferguson den schwarzen Teenager Michael Brown erschossen hat, wird nicht mehr in den Dienst zurückkehren. Die Polizeiarbeit sei für Darren Wilson mittlerweile zu gefährlich, sagte sein Anwalt.

Wilson befinde sich derzeit in Gesprächen mit der Polizei von Ferguson, in denen die Konditionen seines Ausscheidens aus dem Dienst geklärt würden, sagte er.

(FILES) - This undated hand out file photograph released November 24, 2014 by the office of  St. Louis County Prosecuting Attorney Robert McCullough shows police officer Darren Wilson shortly after he fatally shot black teenager Michael Brown.  Missouri police officer Darren Wilson who killed an unarmed black teen sparking months of protests in the city of Ferguson will never return to policing, his lawyer said. Darren Wilson is currently in discussions with the Ferguson, Missouri police department on the terms and conditions of his departure, attorney Neil Bruntrager said this week.

Kein Polizeidienst mehr: Darren Wilson Bild: St. Louis County Prosecutor

«Auf gar keinen Fall wird er wieder als Polizist arbeiten können», sagte der Anwalt. Sein Ausscheiden sei «keine Frage des Ob, sondern des Wann», fügte er hinzu. Dem Fernsehsender CNN sagte er, dass sein Mandant trotz einem reinen Gewissen aufgrund der Auswirkungen des Vorfalls seine Arbeit nicht mehr ausüben könne. 

Wilson hatte Brown am 9. August in dem Vorort von St. Louis im Bundesstaat Missouri erschossen. Die Bevölkerung dort ist mehrheitlich dunkelhäutig, während die Polizisten, ebenso wie Todesschütze Wilson, überwiegend hellhäutig sind. Obwohl Brown unbewaffnet war, gab Wilson an, aus Notwehr gehandelt zu haben.

Die Tat hatte in Ferguson sowie im ganzen Land heftige Proteste gegen Rassismus bei der Polizei hervorgerufen. In der Stadt kam es nach der Tat zu schweren Ausschreitungen. Diese flammten erneut auf, nachdem eine Jury (Geschworene) Wilson am Montag von jeglicher Schuld freigesprochen hatte. Im Laufe der Woche beruhigte sich die Situation jedoch allmählich wieder. (aeg/sda/afp)

Rassistische Polizeigewalt USA



Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Der Präsident warnt vor einer Revolte seiner Anhänger, sollte er impeached werden. Will er drohen – oder ist er verzweifelt?

Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters gab Donald Trump folgendes Statement ab: «Es ist schwierig, jemanden zu impeachen, der nichts Falsches getan und der die beste Wirtschaft in der Geschichte des Landes geschaffen hat. […] Ich mache mir daher keine Sorgen. Ich bin überzeugt, dass die Menschen revoltieren würden, sollte dies (ein Impeachment) tatsächlich geschehen.»

Diese Worte sind idiotisch, nicht nur wegen der lächerlichen Beste-Wirtschaft-aller-Zeiten-Behauptung. Sie verschärfen Trumps …

Artikel lesen
Link to Article