USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Darren Wilson wird den Dienst als Polizist quittieren. Bild: Getty Images North America

Darren Wilson:

Der Todesschütze von Ferguson will die Polizei verlassen

Sein Ausscheiden sei «keine Frage des Ob, sondern des Wann»: Darren Wilson wird nicht mehr als Polizist arbeiten. Er hatte in Ferguson den schwarzen Teenager Michael Brown erschossen.

30.11.14, 04:46

Ein Artikel von

Darren Wilson wird nicht mehr in den Polizeidienst zurückkehren. Diese Arbeit sei für den Polizisten, der in der US-Stadt Ferguson den schwarzen Teenager Michael Brown erschossen hat, mittlerweile zu gefährlich, sagte sein Anwalt Neil Bruntrager. Wilson befinde sich derzeit in Gesprächen mit der Polizei von Ferguson, in denen die Konditionen seines Ausscheidens aus dem Dienst geklärt würden.

«Auf gar keinen Fall wird er wieder als Polizist arbeiten können», sagte der Anwalt. Sein Ausscheiden sei «keine Frage des Ob, sondern des Wann». Dem Fernsehsender CNN sagte Bruntrager, dass sein Mandant trotz eines reinen Gewissens aufgrund der Auswirkungen des Vorfalls seine Arbeit nicht mehr ausüben könne. «Sobald er wieder auf der Strasse wäre, würde ihm oder seinen Begleitern etwas Fürchterliches passieren»" sagte der Anwalt. «Und das Letzte, was er möchte, ist einen anderen Polizisten in Gefahr zu bringen».

Wilson hatte Brown am 9. August in dem Ort im Bundesstaat Missouri erschossen. Obwohl Brown unbewaffnet war, gab Wilson an, aus Notwehr gehandelt zu haben. Die Tat hatte in Ferguson sowie im ganzen Land heftige Proteste gegen Rassismus hervorgerufen. 

Die Bevölkerung des Vororts von St. Louis ist mehrheitlich dunkelhäutig, während die meisten Polizisten, ebenso wie Todesschütze Wilson, hellhäutig sind. In der Stadt kam es nach der Tat zu schweren Ausschreitungen. Diese flammten erneut auf, nachdem eine Jury Wilson am Montag von jeglicher Schuld freigesprochen hatte. Im Laufe der Woche beruhigte sich die Situation jedoch allmählich wieder.

wit/afp

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was die Novartis mit einem Pornostar gemein hat – 5 Fragen zum Sumpf des Trump-Anwalts

Die Novartis hat mit Cohen, Cohen hat mit Trump und Trump hat mit Daniels? Ach, ist das kompliziert! Aber nicht verzagen: Wir erklären euch das Wichtigste vom neusten Skandal um den Trump-Anwalt Schritt für Schritt. 

Micheal Cohen, enger Vertrauter und Anwalt von US-Präsident Trump, kommt nicht aus den Schlagzeilen. Neusten Anschuldigungen zufolge soll er Geld von einem russischen Oligarchen eingestrichen haben. Ausserdem hat ihm der Schweizer Pharmariese Novartis 1,2 Millionen Dollar bezahlt. Und irgendwie ist auch die Pornodarstellerin Stormy Daniels in die Angelegenheit verwickelt. Verwirrt? Wir klären auf.

Die Vorgeschichte dürfte allen klar sein: Im Januar machte die Pornodarstellerin Stormy Daniels …

Artikel lesen