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People protest against the killing of a homeless man by police outside LAPD headquarters in Los Angeles, California March 3, 2015. Los Angeles police officers trying to subdue a robbery suspect in the city's skid row section shot and killed the man as he tried to grab an officer's gun during a scuffle that was captured on video, police said on Monday. The dead man was reported by the Los Angeles Times to have been a homeless man known by his street name, Africa, who according to witnesses at the scene had been living in a tent for a few months after a period in a mental health facility. REUTERS/Lucy Nicholson (UNITED STATES - Tags: CRIME LAW CIVIL UNREST)

Mit Plakaten demonstrieren die Menschen gegen den neusten Vorfall.  Bild: LUCY NICHOLSON/REUTERS

Los Angeles wehrt sich gegen Polizeigewalt

USA: Polizei erschiesst erneut Obdachlosen und löst Proteste aus

04.03.15, 03:16 04.03.15, 15:57

Nach der Erschiessung eines Obdachlosen durch Polizisten in Los Angeles haben dutzende Menschen am Dienstag vor dem Sitz der Polizei gegen den Einsatz protestiert. Auf Schildern prangerten sie Polizeigewalt an und forderten den Rücktritt des Polizeichefs.

«Wer ist hier verantwortlich, ein geistig zurückgebliebener Mensch oder schlecht ausgebildete Beamten?», sagte K.W. Tulloss von der Bürgerrechtsorganisation National Action Network. Ein Vertreter einer Lobbygruppe für Arme forderte die Polizei auf, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Mann war am Sonntag im Stadtteil Skid Row, in dem zahlreiche Obdachlose leben, nach einem heftigen Streit von der Polizei erschossen worden. Aufnahmen des Vorfalls wurden im Internet veröffentlicht.

Doch kein Franzose 

Nach Darstellung der Polizei versuchte der Mann, einem der Beamten seine Dienstwaffe abzunehmen. Daraufhin hätten die Polizisten das Feuer eröffnet, hiess es am Montag.

Über das Opfer ist bislang wenig bekannt. In Skid Row kannten ihn die Menschen unter dem Spitznamen «Africa». Die Zeitung «LA Times» berichtete am Dienstag, bei dem Mann handle es sich um einen 39-jährigen vorbestraften Franzosen.

Das französische Aussenministerium dementierte dies am späten Dienstagabend jedoch. Überprüfungen hätten ergeben, dass der Tote kein französischer Staatsbürger war, hiess es. (feb/sda/afp)



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