USA
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05519484 A handout satellite image provided by the National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) shows Hurricane Hermine off the coast of the state of Florida, USA, 01 September 2016. Some counties along Florida's Gulf Coast have issued mandatory evacuation notices.  EPA/NOAA / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY

Satellitenbild: Hurrikan Hermine nähert sich der Küste. Bild: EPA/NOAA

Ganz Florida fürchtet sich vor Hurrikan «Hermine» – wobei ... nicht ganz alle

02.09.16, 05:45 02.09.16, 06:55


Als erster Hurrikan seit mehr als zehn Jahren wird der Sturm «Hermine» in der Nacht zum Freitag auf die Küste Floridas treffen. Das National Hurricane Center stufte «Hermine» von einem tropischen Sturm zu einem Hurrikan der niedrigsten Stufe 1 hoch.

«Dieser Sturm ist lebensgefährlich», warnte Floridas Gouverneur Rick Scott. Er rief bereits am Donnerstag vorsorglich für 51 der 67 Bezirke des Bundesstaates den Notstand aus. «Hermine» soll nach Ortszeit etwa gegen Mitternacht auf Land treffen (ca. 06.00 Uhr MESZ).

Den Behörden bereitet Sorge, dass Florida viele Zugezogene und viele Touristen beherbergt, die sich mit einem Hurrikan nicht auskennen. Scott rief dazu auf, sich für mindestens drei Tage mit Vorräten zu versorgen.

Florida erlebt bereits seit Mittwoch sehr starken Regen. «Hermine» könnte nun 20, in einigen Gebieten sogar mehr als 30 Zentimeter zusätzliche Niederschläge bringen.

Nicht alle verkriechen sich vor Angst

Kleiner Kanu-Ausflug gefällig, wenn's schon mal so schön überschwemmt ist?

John Johnson, 8, left, and Joey Brooks, 12, play in their flooded neighborhood of Shore Acres in between passing thunderstorms during Tropical Storm Hermine in St. Petersburg, Fla., Thursday, Sept. 1, 2016.   (Eve Edelheit/The Tampa Bay Times via AP)

Bild: AP/Tampa Bay Times

Der Swell an der Küste scheint zu passen. 

A surfer gets into the tube while surfing the swell from Tropical Storm Hermine at St. Andrews State Park in Panama City Beach, Fla., on Thursday, Sept. 1, 2016. Residents and businesses along Florida’s Gulf coast put up shutters, nailed plywood across storefronts and braced Thursday for Tropical Storm Hermine, a system the governor called potentially “life-threatening” likely to become the first hurricane to strike the state in over a decade.  (Andrew Wardlow/The News Herald via AP)

Bild: AP/The News Herald

Was diese beiden Jungs vorhaben, wissen wir auch nicht genau.

Ethan Deming, 15, left, and Jake Kennedy, 16, race their scooters into a flooded South Lagoon Street in Tampa, Fla., on Sept. 1, 2016.  Rain and a high tide combined to raise the water level several inches over the surface of the asphalt. Tropical Storm Hermine strengthened into a hurricane Thursday and steamed toward Florida's Gulf Coast. (Andres Leiva/Tampa Bay Times via AP)

Bild: AP/Tampa Bay Times

Mit Humor nehmen es diese Zeitgenossen hier. 

A hand painted sign on a boarded up bar is seen as Hurricane Hermine nears the Florida coast, Thursday, Sept. 1, 2016, in Cedar Key, Fla. Hurricane Hermine gained new strength Thursday evening and roared ever closer to Florida's Gulf Coast, where rough surf began smashing against docks and boathouses and people braced for the first direct hit on the state from a hurricane in over a decade. (AP Photo/John Raoux)

Bild: John Raoux/AP/KEYSTONE

Wellen gefährlicher als Sturm

Die Hurrikanexperten stufen die mit dem Sturm eintreffenden Wellen aber als fast noch gefährlicher ein. Mancherorts könnten mehr als zwei Meter hohe Wellen sonst trockene Küstenstreifen überspülen. Das National Hurricane Center warnt vor lebensgefährlichen Überflutungen und Stromausfällen.

Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) bewegte sich «Hermine» über dem Golf von Mexiko auf Florida zu. Besonders heftig dürfte es die Gegend um Tallahassee treffen, bevor der Sturm in einem Korridor über Florida hinweg zieht.

In dann abgeschwächter Form kommt «Hermine» am Freitag und Samstag über Georgia die Küste hoch nach South sowie North Carolina. In seinem Verlauf könnte der Sturm auch empfindlich die Soja- und Baumwollernte schädigen.

Schulen geschlossen

Am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) erreichten erste tropische Winde Floridas Küste. In den betreffenden Bezirken wurden alle staatlichen Behörden geschlossen. Am Donnerstag und Freitag bleiben auch viele Schulen zu.

Von einem Hurrikan spricht man, wenn er Böen von 119 Stundenkilometern auslöst. «Hermine» hatte den Meteorologen zufolge bereits am Donnerstagmittag Böen von etwa 100 Kilometern pro Stunde verursacht und wurde zu einem Hurrikan hochgestuft, als die Windgeschwindigkeiten noch stärker wurden.

Der letzte Hurrikan in Florida war «Wilma» im Jahr 2005. (sda/dpa/cma)

Das könnte dich auch interessieren:

5 Mal, in denen Sacha Baron Cohen in seiner neuen Show definitiv zu weit gegangen ist 😂

Fox-Moderatorin lästert über Dänemark – die dänische Antwort ist genial 👊

Das Mädchen von der Babyfarm

«Kein Leben, kein Geld und einen kaputten Körper» – so hart ist es, eine Ballerina zu sein

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • lilie 02.09.2016 08:28
    Highlight Alle fürchten sich vor dem Hurrikan. Nur ein kleines Dorf in Florida... Ach nee, das war eine andere Geschichte... 😆

    Ich würde mich allerdings auch nicht vor einem Hurrikan namens Hermine fürchten. Hiesse der Hurrikan hingegen Hermione... !!! 😂

    (Und noch im Ernst: Ein Hurrikan dieses Ausmasses ist natürlich kein Spass. Hoffentlich geht es gimpflich aus!).
    1 0 Melden

Obama kündigt Support für 81 demokratische Kandidaten im Herbst an

Ex-US-Präsident Barack Obama hat seine Unterstützung für mehrere Dutzend Kandidaten der Demokraten bei den bevorstehenden Kongress- und Gouverneurswahlen angekündigt. «Ich möchte darlegen, warum die demokratischen Kandidaten in diesem Herbst unsere Stimme verdienen», hiess es am Mittwoch in einer Erklärung Obamas.

In dem Schreiben hielt Obama seine Unterstützung für 81 Demokraten aus 14 Bundesstaaten fest. «Ich bin zuversichtlich, dass sie zusammen dieses Land, das wir lieben, stärken, indem …

Artikel lesen