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Da, wo Gouverneur Jerry Brown steht, liegen sonst 150 Zentimeter Schnee. In Kalifornien herrscht Dürre. Bild: Getty Images North America

Der Rasen muss weg: Kalifornien greift zu solchen Massnahmen, um Wasser zu sparen

01.04.15, 23:56 02.04.15, 10:59

Wegen einer andauernden schweren Dürre in Kalifornien ordnet der US-Westküstenstaat wassersparende Massnahmen an. Gouverneur Jerry Brown gab am Mittwoch bekannt, dass Städte und Gemeinden in Kalifornien die Auflage bekommen, ihren Wasserverbrauch um 25 Prozent zu reduzieren.

Als weitere Massnahme will der Staat viele Rasenflächen durch Anlagen ersetzen, die weniger Wasser verbrauchen. Betreiber von grossen Grünflächen, wie etwa Golfplätze, sollen die Bewässerung drosseln.

Brown verkündete die neuen Auflagen für den Staat bei einem Besuch in der Sierra Nevada. Die um diese Jahreszeit gewöhnlich verschneiten kalifornischen Berge sind nach Ausbleiben der Winterniederschläge diesmal ohne Schnee. «Heute stehen wir auf trockenem Gras, wo eigentlich 150 Zentimeter Schnee liegen sollten», sagte Brown.

Bereits im vorigen Sommer hatte der Staat Sparmassnahmen verhängt. So dürfen seither die Einwohner nicht mehr ihre Bürgersteige und Einfahrten mit dem Gartenschlauch abspritzen, Springbrunnen mit Trinkwasser füllen oder Grünflächen so stark bewässern, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann.

Kalifornien leidet seit mehreren Jahren unter Trockenheit, die beiden vergangenen Winter waren besonders regenarm. Nach Ausbleiben der Winterregenfälle sind die Wasservorräte in Flüssen und Reservoiren auf einen Tiefstand gesunken. (feb/sda/dpa)

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