USA

Erektionsstörungen bei US-Soldaten

Pentagon gab letztes Jahr mehr als 41 Millionen für Viagra aus

19.02.15, 06:44 19.02.15, 08:50

Das US-Militär hilft seinen Soldaten bei Erektionsstörungen mit Medikamenten aus – und lässt sich das einiges kosten. Allein im Jahr 2014 gab das Pentagon gut 84 Millionen Dollar dafür aus, fast die Hälfte davon für das Potenzmittel Viagra.

Dafür gibt das US-Militär ziemlich viel Geld aus. Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

Seit 2011 flossen 294 Millionen Dollar in den Kampf gegen Erektionsstörungen, wie die «The Military Times» berichtete. Das entspricht den Kosten von vier Kampfjets vom Typ F-35. Ein Militärsprecher bestätigte der Nachrichtenagentur DPA die Zahlen des Berichts.

Erektionsstörungen können dem Bericht zufolge durch schockierende Erlebnisse bei Kampfeinsätzen ausgelöst werden. Untersuchungen zeigten, dass sich Zahl der Soldaten, die unter Erektionsstörungen leiden, in den vergangenen Jahren erhöht habe. Rund 90 Prozent der Patienten, die solche Mittel bekommen, seien allerdings Veteranen. (feb/sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • elivi 19.02.2015 08:10
    Highlight Und wenn Frauen in der Army vergewaltigt werden is das der lauf der Natur .... so das Militärgericht.
    5 2 Melden
    • greenlion 20.02.2015 15:33
      Highlight das Volk des "Feindes" wird damit sicher auch "gefügig" gemacht... mir wird schlecht...
      0 0 Melden

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